- 23.02.2016, 15:16:50
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Land und AMS schnüren Arbeitsmarktpaket für 2016
Über 25 Millionen Euro für arbeitsmarktpolitische Initiativen
Utl.: Über 25 Millionen Euro für arbeitsmarktpolitische Initiativen =
Bregenz (OTS) - (VLK) – Das Land Vorarlberg und das
Arbeitsmarktservice (AMS) setzen auch heuer ihre engagierte
Zusammenarbeit zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes fort,
bekräftigten Landeshauptmann Markus Wallner, Landesstatthalter
Karlheinz Rüdisser, Landesrat Johannes Rauch und
AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini im Pressefoyer am Dienstag,
23. Februar 2016. Sie unterzeichneten die Vereinbarung über ein 25,5
Millionen Euro (davon rund 8,1 Millionen Landesmittel) schweres
Maßnahmenpaket für gemeinsame arbeitsmarktpolitische Initiativen.
Diese Maßnahmen konzentrieren sich auf drei Schwerpunkte, nämlich
auf das Auffangnetz für Jugendliche und junge Menschen unter 25
Jahren (11,2 Millionen Euro für knapp 3.100 Betroffene), auf
verstärkte Qualifizierungsanstrengungen für Geringqualifizierte (1,7
Millionen Euro für über 400 Betroffene) sowie auf Angebote für
besonders gefährdete Personengruppen, um der Verfestigung von
Arbeitslosigkeit entgegen zu wirken (12,6 Millionen Euro für fast
3.000 Betroffene). Zusammen mit weiteren ausschließlich vom AMS oder
vom Land finanzierten Maßnahmen ergibt sich ein Finanzvolumen von
50,6 Millionen Euro (42,5 Millionen vom AMS und 8,1 Millionen vom
Land).
Landeshauptmann Wallner hob die in Vorarlberg im
Österreich-Vergleich bessere Arbeitsmarktsituation hervor und
betonte, dass Vorarlberg auch mit den Nachbarkantonen und Deutschland
mithalten könne. Auch Landesstatthalter Rüdisser verwies darauf,
dass noch nie so viele Menschen in Beschäftigung standen. Trotzdem
sei die Situation angespannt, weil auch die Arbeitslosenzahlen
steigen, wenn auch in geringerem Ausmaß als in anderen Bundesländern
oder europäischen Staaten. Dennoch ist Wallner vorsichtig
optimistisch: "Jüngste Nachrichten geben Anlass zu positiven
Prognosen, dass die von Land und AMS gesetzten Maßnahmen für mehr
Beschäftigung greifen. Es bedarf aber weiter großer gemeinsamer
Anstrengungen."
Besondere Herausforderungen am Arbeitsmarkt gibt es vor allem bei
den Gruppen am Rande des Altersspektrums, erläuterte AMS-Chef Strini.
Das sind zum einen die über 55-Jährigen, aber auch die ganz Jungen,
die direkt nach dem Schulabschluss noch über keine berufliche Praxis
verfügen, brauchen nicht selten Unterstützung, um einen guten
Einstieg am Arbeitsmarkt und damit ins Leben zu finden. Ein
entscheidender Faktor ist und bleibt die Qualifikation. "Wer gut
qualifiziert ist, hat gute Chancen am Arbeitsmarkt, wer nur gering
qualifiziert ist, tut sich schwer", so Wallner.
Das unterstrich auch Landesrat Rauch. "Jeder Euro, der in die
Qualifikation der Jugend investiert wird, erspart später weit höhere
Kosten", sagte er. Eine besondere Herausforderung bestehe auch darin,
junge bleibeberechtigte Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu
integrieren. Die dafür nötige Kooperationsbereitschaft der Wirtschaft
sei gegeben, so Rauch.
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