• 18.02.2016, 14:34:26
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Dworak/Gruber/Thumpser: Arbeit schaffen ist DIE Aufgabe für die Zukunft

Politik muss sich aktiver um die Schaffung neuer Arbeitsplätze kümmern

Utl.: Politik muss sich aktiver um die Schaffung neuer Arbeitsplätze
kümmern =

St. Pölten (OTS) - „Auch wenn Österreich aufgrund doch einiger guter
Programme und Maßnahmen innerhalb der Europäischen Union auf eine
relativ geringe Arbeitslosigkeit verweisen kann, bleibt die Schaffung
von Arbeitsplätzen eine Kernaufgabe der Politik. Jeder Arbeitslose
ist einer zu viel, jedes Einzelschicksal zählt“, so LAbg. Bgm. Rupert
Dworak. „Unsere Gemeinden sind der Investitionsmotor für die
niederösterreichische Wirtschaft, sie können aber noch stärker der
Jobmotor für Niederösterreich werden, wenn sie dafür
Finanzsonderaktionen für bestimmte Bereiche erhalten. Mehr Geld für
den Wohnbau für leistbare Wohnungen ist ebenso einzufordern wie
zusätzliche Mittel für AMS-geförderte Maßnahmen“, so Dworak.

LAbg. Bgm. Renate Gruber widmete sich in ihrem Redebeitrag zur von
der SPÖ beantragten Aktuellen Stunde zum Thema „Arbeit ist unser
Thema - Investitionen in den NÖ Gemeinden“ vor allem der
Frauenarbeitslosigkeit und Jugendlichen, die Job oder eine
Ausbildungsmöglichkeiten suchen. „Viele Lehrberufe sind heute
höchstspezialisierte Fachberufe, unsere zukünftigen Facharbeiter
bedürfen bester Ausbildung, sie wollen dafür auch Anerkennung und
wohl auch Perspektiven für berufliche Aufstiegsmöglichkeiten. Auch
hier könnten verstärkt Kooperationen mit Gemeinden greifen,
beispielsweise im Bereich von Lehrwerkstätten oder Praxisplätzen in
kommunalen Betrieben“, so Gruber. „Für viele Frauen sind Familie,
Kinder und Beruf noch immer sehr schwer unter einen Hut zu bringen,
viele Frauen arbeiten Teilzeit oder in prekären
Beschäftigungsverhältnissen, mit denen allein kaum das Auslangen zu
finden ist“, so LAbg. Gruber.

„Die nun wirksame Steuerreform war eine wichtige
arbeitsmarktpolitische Maßnahme, denn wenn die Menschen mehr Geld für
ihren Konsum im Börsel haben, so bringt es der Wirtschaft bessere
Umsätze und sichert damit auch die Arbeitsplätze“, so LAbg. Bgm.
Herbert Thumpser, der vor allem die langfristige Perspektive des
Arbeitsmarktes beleuchtete. „Eine gerechte Verteilung der Arbeit,
auch durch das Andenken einer Arbeitszeitverkürzung, ist längst
überfällig, eine Reduzierung der Überstunden ist ebenso ein Gebot der
Stunde wie die Erhöhung des Mindestlohns auf 1.700 Euro für
Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse“, so Thumpser.
(Schluss) fa

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