„Guten Morgen Österreich“: Das ORF-Frühfernsehen startet am 29. März

Mobiles Studio erstmals präsentiert, „ZiB“ ab 6.00 Uhr halbstündlich, GD Wrabetz: „Kompetenter, erster Begleiter in den Tag“

Wien (OTS) - Neun Bundesländer, drei Stunden Sendezeit pro Tag, zwei Moderatoren und ein mobiles Studio, das jeden Tag an einem neuen Schauplatz Halt macht: „Guten Morgen Österreich“ heißt es am 29. März 2016, wenn der ORF mit der gleichnamigen Sendung (jeweils Montag bis Freitag, 6.00 bis 9.00 Uhr in ORF 2) mit seinem Frühfernsehen startet und dabei durch das ganze Land tourt. Das Medieninteresse war entsprechend groß, als heute, am 18. Februar, im ORF-Zentrum erstmals das mobile „Guten Morgen Österreich“-Studio und alle Moderatorinnen und Moderatoren, Expertinnen und Experten, die das Land künftig durch den Morgen begleiten werden, präsentiert wurden. Unter der Moderation von Sendungsverantwortlichem Alexander Hofer stellten ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, der Sprecher der ORF-Landesstudios Karlheinz Papst und TV-Chefredakteur Dr. Fritz Dittlbacher das neue ORF-Frühfernsehen vor, Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer wünschte dem „begrüßens- und unterstützenswerten“ Vorhaben viel Erfolg.

Alternierend von Eva Pölzl und Lukas Schweighofer moderiert, werden die beiden jeweils gemeinsam mit einer Moderatorin bzw. einem Moderator der ORF-Landesstudios – Sabine Amhof (Tirol), David Breznik (Vorarlberg), Patrick Budgen (Wien), Martin Ganster (Burgenland), Nina Kraft (Salzburg), Nadja Mader (Niederösterreich), Jutta Mocuba (Oberösterreich), Marco Ventre (Kärnten) und Oliver Zeisberger (Steiermark) – die Zuschauerinnen und Zuschauer mit aktueller Information, Wissenswertem aus den Gastgeber-Gemeinden und Tipps der „Guten Morgen Österreich“-Expertinnen und -Experten drei Stunden lang live durch den Morgen begleiten. Darin inkludiert sind sechs Früh-„ZiB“-Ausgaben (ab 6.00 Uhr halbstündlich). Los geht es am 29. März in Obertauern, Salzburg. Details sind (ab 1. März) über die sendungsbegleitende Website gutenmorgen.ORF.at abrufbar.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der ORF entwickelt seine größte Wirkung, wenn er nahe bei den Menschen ist. Mit ‚Guten Morgen Österreich‘ wird er das nicht nur thematisch, sondern auch real sein. In einem Zusammenspiel der ORF-Landesstudios, dem Info-Team in Wien und der ‚Guten Morgen Österreich‘-Studio-Crew wird der ORF den Zuseherinnen und Zusehern kompetenter, erster Begleiter in einen neuen Tag sein. Dass der ORF dabei sein tägliches Info-Angebot um gleich sechs ,ZiB‘-Ausgaben erweitert, stellt eine weitere Kraftanstrengung aller Beteiligten im Sinne unseres Publikums dar.“

Karlheinz Papst, Sprecher der ORF-Landesstudios: „Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Großprojekt, das Power und Know-how der Landesstudios und des Küniglbergs bündelt, um die Menschen dieses Landes dort ‚abzuholen‘, wo sie sind, und gleichzeitig ganz Österreich topinformiert in den Tag zu begleiten.“

„Guten Morgen Österreich“-Sendungsverantwortlicher Alexander Hofer:
„So eine Sendung wurde in dieser Form noch nicht gemacht, wir betreten also alle Neuland. Das macht die Sache ungeheuer spannend, fordernd und unvergleichlich. Wir sind aber topmotiviert und können es kaum noch erwarten, den Tag mit unseren Zuschauern zu beginnen.“

TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher: „Drei Stunden früher mit Nachrichtensendungen zu beginnen, ist ein entscheidendes Plus an Aktualität, sechs Sendungen mehr ein Plus an Ausführlichkeit und Vielfalt, über das wir uns sehr freuen. Wir haben dafür ein kompetentes Team aufgestellt, die beiden neuen ‚ZiB‘-Präsentatorinnen Rosa Lyon und Gaby Konrad werden gekonnt durch die Frühnachrichten führen.“

Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer: „Wenn der ORF seine Zuseherinnen und Zuseher noch umfassender als bisher informiert und die Menschen dabei dort ‚abholt‘ wo sie leben, dann ist das ebenso begrüßens- wie unterstützenswert. Das Ziel, irgendwann einmal alle Gemeinden des Landes besucht zu haben, ist ein hoch gestecktes, aber wenn die ORF-Landesstudios mit der ORF-Zentrale gemeinsame Sache machen, dann kann so ein Vorhaben tatsächlich gelingen. Ich wünsche mir, dass ‚Guten Morgen Österreich‘ jenen Zuspruch bekommt, den dieses ambitionierte Projekt in jedem Fall verdient. Der ORF macht jetzt nicht nur für die Menschen, sondern mit den Menschen Programm und zeigt damit eindrucksvoll, dass der Slogan „Wo ich daheim bin“ auch umgesetzt wird.“

Das mobile Studio

Aus 2 mach 1 – sendefertig in nur zwei Stunden Aufbauzeit: Rund zehn Meter Länge, fünf Meter Breite, vier Meter Höhe, ca. 18 Tonnen Gesamtgewicht – soweit die technischen Daten zum mobilen „Guten Morgen Österreich“-Studio, das genau genommen aus zwei Trailern besteht, die am jeweiligen Standort miteinander zu einem großen Studio verbunden werden. Der „Guten Morgen Österreich“-Crew steht dann ein 35 Quadratmeter großes Studio, ein rund sieben Quadratmeter großer Maskenraum und ein ebenfalls rund sieben Quadratmeter großer Technikraum zur Verfügung. Für Monate mit warmen Außentemperaturen lässt sich zusätzlich ein knapp fünf Quadratmeter großer „Balkon“ ausklappen, das Studiodach ist auf einer Fläche von 4,5 x 4,5 Metern voll begehbar.

Das mobile Studio ist komplett vorverkabelt und so von der Funktionalität her einem fixen Fernsehstudio gleichzusetzen: 550 Meter Videoverkabelung, 500 Meter Audioverkabelung, 160 Meter Glasfaser-Kamerakabel, 500 Meter Datenkabel, 200 Meter Antennenkabel, 200 Meter Lichtsteuerungskabel und 500 Meter Stromkabel wurden dabei verlegt. Weiters wurden 360 Laufmeter Leisten, 90 Quadratmeter Stoffe, 50 Quadratmeter Boden- und 120 Quadratmeter Außenfolie, 90 Quadratmeter Akustikschaumstoff, 30 Kilogramm Farbe, 150 Kilogramm Eisen und Alu, 60 Laufmeter LED und 4.000 Schrauben verbaut bzw. angebracht.

Gezogen werden die beiden je neun Tonnen schweren, dreiachsigen Trailer von je einer 480-PS-MAN-Steyr/Wien-Zugmaschine, diese sind mit EURO-6-Norm die derzeit umweltschonendsten am Markt.

Begleitung erhalten die beiden Studio-Trailer weiters von einem Ü-Wagen mit vier Kameras und diversen Zuspielgeräten, einem Satellitenübertragungs-Fahrzeug (SNG) samt NLE-Schnittplatz und ENG-Kamera sowie einem mobilen Büro mit mehreren Arbeitsplätzen für das Team. Insgesamt werden rund 24 Personen den „Guten Morgen Österreich“-Tross begleiten.

Die Sendung: Drei Stunden live mit Wetter-Show, Gästen, Expertinnen/Experten, Rubriken u. v. m.

Beginnend nach der ersten Früh-„ZiB“ um 6.00 Uhr startet „Guten Morgen Österreich“ ab 6.05 Uhr drei Stunden live moderiert in den Morgen – mit wiederkehrenden fixen Elementen wie dem „Guten Morgen Wetter“, Studiogästen, praktischen Tipps und Tricks der „Guten Morgen Österreich“-Expertinnen und Experten, erstaunlichen Rubriken u. v. m. Jeder Wochentag ist dabei einem übergeordneten Thema gewidmet:

Montag: Gesellschaft und Kultur
Dienstag: Gesundheit und Natur
Mittwoch: Film und Fernsehen
Donnerstag: Arbeit und Wirtschaft
Freitag: Freizeit und Sport

Neue Gesichter bietet das (live aus dem ORF-Zentrum ausgestrahlte) „Guten Morgen Wetter“, das die Zuschauerinnen und Zuschauer zweimal pro Stunde (jeweils 15 Minuten vor und nach der vollen Stunde) meteorologisch auf dem Letztstand halten wird und dabei auch auf die Bilder der ORF-Wetterkameras für regionale Schwerpunkte zählt: Julia Zeidlhofer und Daniel Schrott werden die Zuschauerinnen und Zuschauer künftig mit „Guten Morgen Wetter“ in den Tag begleiten.

GMÖ-Expertinnen und -Experten und Rubriken

Zum „Guten Morgen Österreich“-Team gehören auch jene prominenten Damen und Herren, die via Zuspielungen (ca. 5 Minuten vor halb) Tipps und Tricks aus ihrem jeweiligen Fachgebiet verraten bzw. für Unterhaltung sorgen.

„Fit in den Tag“ heißt es künftig immer am Montag, Mittwoch und Donnerstag, wenn Armin Assinger Fitnesstipps zum Nachmachen gibt.

„Gesund und munter“ präsentiert sich immer dienstags und freitags Dr. Christine Reiler, die diesen Vorsatz an die Zuschauerinnen und Zuschauer weitergibt. Die aus einer Ärztefamilie stammende Miss Austria 2007, die dem ORF-Publikum vor allem von ihrer Teilnahme bei „Dancing Stars“ 2008 bekannt ist, hat im Zuge ihres Medizinstudiums in der Schweiz (Chirurgie), in Brasilien (Dermatologie) und El Salvador (Unfallchirurgie) famuliert und 2011 zum Doktor der Medizin promoviert. Seit 2013: Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin und weiterführende Ausbildung zur Dermatologin.

„Aufgeblüht“ zeigt sich wiederum am Dienstag ORF-Gartenexperte Karl Ploberger und hat dabei stets die richtigen Tipps für die Natur im eigenen Garten parat.

„Nur mit Tier“ und den Zuschauerinnen und Zuschauern widmet sich Maggie Entenfellner freitags dem Tierreich.

David Krammer und Florian Roehlich (besser bekannt als Musikkabarett-Duo „Flo & Wisch“) werden jeden Freitag in der Tradition von Pirron und Knapp die Woche musikalisch-humoristisch Revue passieren lassen.

Weitere fixe Rubriken und Themen: Jeden Tag werden zwei Gäste bei den Moderatorinnen und Moderatoren im „Guten Morgen Österreich“-Studio Platz nehmen, einer zum jeweiligen Topthema und einer zu einem Servicethema. Diese sollen dabei durchaus in allen drei Sendestunden zu Wort kommen. Für Aha-Erlebnisse sorgt immer montags die Rubrik „Geflügelte Worte“, in der die Herkunft von Redewendungen augenzwinkernd beleuchtet wird. Weiters auf dem Programmplan:
Kinotipps (am Mittwoch), Porträts regionaler „Hidden Champions“, österreichische Unternehmen von Weltruf, die hierzulande (noch) kaum bekannt sind, und die Vorstellung lokaler Traditionsberufe (Donnerstag). Der Freitag ist zudem für den Besuch eines Promigastes reserviert.

Täglich beschäftigt sich das „Kalenderblatt“ mit (historischen) Begebenheiten, die sich an genau jenem Tag jähren. Regionale Kochtipps sollen zudem die Planung für das Mittagessen erleichtern.

Das „ZiB“-Info-Team in Wien

Mit dem Start von „Guten Morgen Österreich“ stehen ab 6.00 Uhr zur vollen Stunde fünfminütige und zur halben Stunde dreiminütige Frühausgaben der „ZiB“ (samt „ZiB“-Wetter) auf dem Programm – sechs zusätzliche „ZiB“-Sendungen sind damit (werk-)täglich garantiert. Das sind 120 Minuten mehr Nachrichteninformation pro Woche. Moderatorinnen dieser Früh-„ZiBs“ sind alternierend Rosa Lyon und Gaby Konrad. Die redaktionelle Leitung liegt bei Barbara Seebauer-Broukal.

Der Tourplan: von Obertauern bis Stegersbach

Jede Woche ist ein anderes Bundesland an der Reihe, jeden Tag meldet sich dabei „Guten Morgen Österreich“ aus einer anderen Gemeinde. Vorbereitet und durchgeführt werden die jeweiligen Bundesländer-Wochen in engster (täglicher) Abstimmung zwischen der „Guten Morgen Österreich“-Redaktion in den entsprechenden ORF-Landesstudios und dem Team in Wien.

Den Tour-Anfang macht das Bundesland Salzburg. Das Sendungsdebüt findet (wegen des Ostermontag-Feiertages ausnahmsweise am Dienstag) in Obertauern statt (29. März), es folgen Werfen (30. März), Grödig (31. März) und Mattsee (1. April).

Weiter geht es in Vorarlberg: Feldkirch, Zwischenwasser, Rankweil, Klaus und Götzis werden zwischen 4. und 8. April besucht.

Ab 11. April macht „Guten Morgen Österreich“ halt in Niederösterreich: Baden, Berndorf, Heiligenkreuz, Mödling und Schwechat sind die Stationen.

Ab 18. April geht es für den Frühfernsehtross ins Burgenland:
Güssing, Bildein, Inzenhof/Tschanigraben, Stinatz und Stegersbach.

Es folgen die Bundesländer Salzburg (nochmals in KW 17), Kärnten (KW 18), Oberösterreich (KW 19), Wien (KW 20), Steiermark (KW 21) und Tirol (KW 22).

gutenmorgen.ORF.at

Die sendungsbegleitende Website gutenmorgen.ORF.at ist ab 1. März online. Vom aktuellen Topthema bis zum Kochrezept des Tages werden die Highlights der Sendung zum Nachlesen angeboten. Interessierte finden hier auch alles Wissenswerte über die Moderatorinnen und Moderatoren, relevante Servicenummern sowie Foto- und Videomaterial. Eine interaktive Österreichkarte dient zur Orientierung, wo sich das mobile Sendestudio auf seinem Weg durch die Bundesländer gerade befindet.

Auch die ORF-TVthek schnürt ein umfassendes „Guten Morgen Österreich“-Package: Wer zur Zeit des Frühfernsehens schon unterwegs ist, der kann den Live-Stream nutzen, um auch via Laptop, Tablet oder Smartphone die Sendung direkt mitverfolgen zu können. Selbstverständlich werden auch Video-on-Demands der gesamten Sendung zum Nachsehen bereitgestellt. Und wer zum neuen ORF-Frühfernsehen ein ganz besonders köstliches Frühstück genießen will, der ist auf insider.ORF.at richtig – dort gibt es nämlich wöchentlich eines zu gewinnen.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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