„Universum History“ auf den Spuren der Geheimcodes von Peru

Am 19. Februar um 22.40 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Tierfiguren, geometrische Muster, einfache Linien – seit ihrer Entstehung vor mehr als 2.000 Jahren geben mysteriöse Zeichnungen im Wüstensand Perus den Forschern Rätsel auf. Verteilt über eine Fläche von mehr als 500 Quadratkilometern sind die sogenannten Nazca-Linien zu finden – bis heute bieten sie Anlass für wilde Spekulationen. Die „Universum History“-Dokumentation „Die größten Rätsel der Geschichte: Die Geheimcodes von Peru“ von Michael Kaschner begibt sich am Freitag, dem 19. Februar 2016, um 22.40 Uhr in ORF 2 auf die Spuren der rätselhaften Geoglyphen.

Nachdem im Jahr 1537 erstmals spanische Eroberer Notiz von den rätselhaften Linienmustern in Peru genommen hatten, gerieten diese sogenannten Geoglyphen über die Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst als in den 1920er Jahren regelmäßig kommerzielle Fluggesellschaften die Atacama-Wüste überflogen, wurde den gigantischen Mustern im peruanischen Wüstensand wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil.

Das Indiovolk der Nazca besiedelte vor mehr als 2.000 Jahren die Wüste Perus und hat Hunderte Linien, Dreiecke und fußballfeldgroße Abbilder von Tieren im Wüstensand geschaffen: Dafür scharrten die Nazca einst die obersten, dunkleren Gesteinsschichten ab. So entstand ein Kontrast zu den tieferen, lehmhaltigen Schichten – und in weiterer Folge wurden die Umrisse jener Figuren sichtbar, die bis heute am Boden verewigt sind.

Die Frage nach der Bedeutung der Geoglyphen beschäftigt Wissenschaft wie Pseudowissenschaft seit Langem – die Erklärungsmuster gehen in mehrere Richtungen. So könnten die Zeichnungen Karten von unterirdischen Wasserläufen sein; eine andere Annahme geht von einem Abbild astronomischer Konstellationen aus. Für die größte Aufregung sorgte allerdings die Theorie von Erich von Däniken: Der Schweizer Autor erklärte die Geoglyphen 1968 kurzerhand zu Landebahnen für außerirdische Besucher und deren Raumschiffe. Seine Bücher verkauften sich mehr als 62 Millionen Mal, stichhaltige Beweise blieb er freilich schuldig.

Heute versuchen Forscher mit Hilfe von Hightech-Geräten, mehr über die Geschichte des Volkes der Nazca und somit auch die Bedeutung der Geoglyphen herauszufinden. „Bisher hat man immer versucht, die Geoglyphen zu erklären, indem man das Phänomen isoliert betrachtet hat. Unser Ansatz ist es, die Menschen dieser Zeit in ihrem kulturellen Umfeld zu betrachten und die Bedeutung der Geoglyphen so zu erschließen“, sagt der Archäologe Markus Reindel. „Universum History“ begleitet Wissenschafter wie Reindel bei dem Versuch, dem Rätsel um die Nazca-Linien auf die Spur zu kommen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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