WK Wien: 970 professionelle Wiener Fremdenführer zeigen und erklären Wien

Wiener Fremdenführer maßgeblich für Weltstadt-Image Wiens – Umfassende Ausbildung sichert Qualitätsanspruch – Welttag der Fremdenführer: Kostenlose Führungen am 19. und 21.2.

Wien (OTS) - „Will man Wien wirklich kennenlernen und verstehen, muss man sich an die Profis wenden. Und das sind die 970 gewerblich befugten Wiener Fremdenführer“, sagt Gertraud Schmidt, Obfrau der Wiener Fremdenführer in der Wirtschaftskammer Wien. Denn die viersemestrige, zumindest zweisprachige Ausbildung zum Fremdenführer (1.150 Euro pro Semester beim WIFI Wien) garantiert in weiterer Folge die Qualität in der Wissensvermittlung. Für die ausgebildeten Fremdenführer gibt es laufend Weiterbildungen und ein Angebot an Zusatzqualifikationen. Das ist deshalb wichtig, weil die Fremdenführer oftmals der erste, manchmal einzige engere Kontakt der Besucher in der Stadt sind. „Inhalt und Qualität der geführten Touren sowie das professionelle Auftreten der Fremdenführer entscheiden maßgeblich darüber, ob die Gäste Wien in guter Erinnerung behalten, wiederkommen oder einen Wien-Trip weiterempfehlen“, sagt Schmidt. Die Wiener Fremdenführer bieten rund 400 Themenführungen in 40 Sprachen an. Die Palette ist sehr breit und bietet abseits der klassischen Stadtführungen auch Touren wie „Grabennymphen, Hübschlerinnen und Kurtisanen“, „Abendland trifft Morgenland – eine Spurensuche“ oder „Unbekanntes unterirdisches Wien“. Es werden Touren zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Segway, Bus oder sogar hoch zu Ross angeboten.

Zwt.: Amateure bringen Branche in Verruf
Mit Unmut beobachten die Wiener Fremdenführer die steigende Zahl an Amateuren und unqualifizierten Mitbewerbern, die für unlauteren Wettbewerb in ihrer Branche sorgen. So werden in Wien seit wenigen Jahren verstärkt sogenannte „Gratis-Fremdenführungen“ oder „Trinkgeld-Führungen“ angeboten. Die Wirtschaftskammer weist darauf hin, dass es sich dabei keinesfalls um für den Konsumenten kostenfreie Leistungen handelt. Von den Gästen werden am Ende solcher Touren oftmals hohe Beträge an Trinkgeld verlangt, die in keiner Relation zur Leistung stehen. „Das ist schlicht und einfach Touristen-Nepp. Viele dieser Leute verfügen nicht einmal über das grundlegende Basiswissen eines Fremdenführers und vermitteln ein völlig falsches Bild unserer Stadt“, ärgert sich Schmidt.

Zwt.: Woran erkennt der Konsument unseriöse Angebote?
Nur bestens ausgebildete Fremdenführer tragen das offizielle in silber und rotweißrot gehaltene Austria Guides-Abzeichen. Die Bewerbung für illegale Touren erfolgt meist anonym und ohne Angabe eines korrekten Impressums. Daher hat der Konsument auch nicht die Möglichkeit, mit den Betreibern zu kommunizieren. Da die "Guides" ungeprüft sind, gibt es im Gegensatz zu legalen Stadtspaziergängen der Fremdenführer keinerlei Qualitätskontrolle.

Zwt.: Kostenfreie Führungen am Freitag und Sonntag
Zum 27. Mal findet heuer der „Welttag der Fremdenführer“ am Sonntag, 21. Februar mit kostenfreien Führungen für alle in und um das Naturhistorische Museum in Wien statt. Gäste dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Thementouren sowie Vorträgen rund
um den „Naturraum Wien“ freuen, und dies bei freiem Eintritt. Bereits am Freitag, 19. Februar nachmittags, bieten die Austria Tourist Guides ebenfalls im Naturhistorischen Museum kostenlose Spezialführungen für blinde und sehschwache Besucher. Weiterführende Infos zu Stadtspaziergängen und Fremdenführern:

www.wienguide.at
www.wien.info
www.guides-in-vienna.at
www.findaguide.at

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Wirtschaftskammer Wien
Martin Sattler
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