- 18.02.2016, 09:30:01
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ASFINAG: A 5 Schrick bis Poysbrunn – Vergabe des vierten Bauloses abgeschlossen
Wien (OTS) - Höhere Lebensqualität und mehr Verkehrssicherheit –
dafür steht die A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn. In vier großen
Baulosen errichtet die ASFINAG bis Ende 2017 die 25 neuen
Autobahnkilometer. Mitte Februar ist nun auch der letzte Zuschlag
erteilt worden und ab März sind alle vier Projektabschnitt im Bau.
„Die A 5 ist ein ganz wesentlicher Baustein, um die leidgeplagten
Einwohnerinnen und Einwohner entlang der B7 nachhaltig zu entlasten.
Durch die nunmehrige Losvergabe kann der Zeitplan eingehalten werden
und die Eröffnung der A 5 mit Ende 2017 erfolgen. Das hilft den
Menschen in der Region und bringt auch wesentliche wirtschaftliche
Impulse für das Weinviertel“, stellt Verkehrslandesrat Mag. Karl
Wilfing in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fest.
„Alleine durch die Bautätigkeit der ASFINAG wird die Wirtschaft der
Region angekurbelt, weil hier rund 500 Bauarbeiter tätig sind, die in
der Region nächtigen und konsumieren. Wir gehen davon, dass allein
dadurch eine Wertschöpfung für die Region von rund 10 Millionen Euro
ausgelöst wird. Mit der Verbindung zur „Vienna Region“ sind für die
regionale Wirtschaft die besten Zukunftschancen gesichert und das
Weinviertel rückt damit noch näher ins Herz Europas“, so Wilfing
weiter.
Das Projekt A 5 Nord/Weinviertel Autobahn zwischen Schrick und
Poysbrunn wird von der Europäischen Union Connecting Europe
kofinanziert. „Dass wir als ASFINAG diese Förderung erhalten haben
zeigt ganz klar, dass auch für Brüssel die A 5 als prioritäres
Projekt gilt“, sagt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau
Management GmbH, „durch die EU Kofinanzierung und die gestaffelte –
und damit wirtschaftlich optimale – Vergabe der vier Baulose, ist es
uns gelungen, die Baukosten von ursprünglich 324 Millionen Euro auf
insgesamt 283 Millionen Euro zu senken.“
Zwei Ziele verfolgt die ASFINAG mit dem Bau der A 5: Mehr
Lebensqualität und mehr Verkehrssicherheit. Gernot Brandtner: „60
Prozent des derzeitigen Verkehrs wird die A 5 aus den Gemeinden
abziehen. Davon profitieren tausende Anrainerinnen und Anrainer
entlang der B 7 Brünner Straße.“ Das aktuelle Verkehrsbeispiel
südlich von Poysdorf, macht die zukünftige Entlastung durch die A 5
deutlich: derzeit fahren täglich 10.600 Autos, davon 1.900 Lkws durch
die Ortschaften.
Mit der baulichen Ausführung der neuen A 5, baut die ASFINAG eine
rundum verkehrssichere Autobahn. Brandtner: „Durch die Trennung der
Richtungsfahrbahnen verhindern wir schwere Frontalzusammenstöße und
deren fatale Folgen. Ein modern ausgestatteter Verkehrskontrollplatz
bannt zusätzlich die Gefahr, die von falsch beladenen oder gar
mangelhaft ausgerüsteten Lkws ausgeht.“
Die A 5 – Neubau in vier Bauabschnitten
Die ASFINAG hat den Weiterbau der A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn
in vier großen Baulosen ausgeschrieben. Für den aktuell vergebenen
Abschnitt vier, hat Hoch-Tief / Alpine CZ den Zuschlag erhalten.
Gearbeitet wird ab März am Neubau des Abschnittes Walterskirchen bis
Poysbrunn. Den Beginn des Neubaus der A 5 zwischen Schrick und
Poysbrunn machten bereits im April 2015 die Arbeiten zur Verlegung
der Brünner Straße und zur Errichtung der Spange Mistelbach. Danach
folgte der Baustart zum Abschnitt Schrick bis Wilfersdorf Nord. Der
dritte Bauabschnitt geht von Wilfersdorf Nord bis Walterskirchen und
beinhaltet unter anderem den Bau von vierzehn der insgesamt 45
Brücken.
ASFINAG setzt auf Anrainer- und Umweltschutz
Für die ASFINAG gilt: modernste Infrastruktur und hoher Anrainer- und
Umweltschutz schließen einander nicht aus. Für den Schutz der
Anwohner und der Natur, investiert die ASFINAG rund 77 Millionen
Euro. Das entspricht etwas mehr als drei Millionen Euro pro
Kilometer. Beim Bau der A 5 werden zahlreiche Brückenobjekte
realisiert, die eine optimale Vernetzung des gesamten angrenzenden
Lebensraums sicherstellen.
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