• 18.02.2016, 07:36:25
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OMV Bericht Jänner - Dezember und Q4 2015

Wien (OTS) -

- Q4/15: Den Aktionären zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor
Sondereffekten von EUR 180 Mio, -48% vs. Q4/14, CCS EBIT vor
Sondereffekten von EUR 187 Mio, -66% vs. Q4/14
- 2015 CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten stieg um 1% vs. 2014
auf EUR 3,52
- Starker Ergebnisbeitrag von Downstream durch negatives
Upstream-Ergebnis in Q4/15 vs. Q4/14 kompensiert
- Investitionen 2015 von EUR 2.769 Mio, -28% vs. 2014
- Weitgehend neutraler freier Cashflow vor Dividenden 2015 erreicht
- Verkaufsprozess für OMV Petrol Ofisi gestartet
- Der Vorstand schlägt eine Dividende von EUR 1,00 je Aktie für 2015
vor

Rainer Seele, OMV Generaldirektor:
„Das Jahr 2015 war vom Rückgang des Ölpreises um fast 50% beherrscht.
Dieser spiegelte sich, trotz des starken integrierten
Geschäftsmodells von OMV, das die Auswirkungen dieses sehr
herausfordernden Marktumfelds abschwächte, zwangsläufig im Ergebnis
wider. Das CCS EBIT vor Sondereffekten verringerte sich um 38%. Das
niedrige Gewinn-Niveau in Upstream wurde teilweise durch einen
starken Beitrag von Downstream-Öl ausgeglichen. Mit einem Raffinerie-
Auslastungsgrad von 93% war es unserem Raffinerie-Geschäft möglich,
die vorteilhaften Raffineriemargen auszunutzen und zusätzlich von
gestiegenen Petrochemie-Margen zu profitieren. Der CCS
Periodenüberschuss vor Sondereffekten wurde zusätzlich vom starken
Beitrag von Borealis unterstützt. Das CCS Ergebnis je Aktie vor
Sondereffekten stieg um 1% vs.
2014 auf EUR 3,52. In Upstream wurde durch Maßnahmen zur Kosten- und
Investitionskürzung eine Produktionskostensenkung in USD/boe von 20%
und eine Reduktion der Investitionssumme von 28% erzielt. Wir haben
laufende Projekte umgesetzt und im Feld Edvard Grieg die Produktion
in Q4/15 gestartet. Der starke Fall der Öl- und Gaspreise während des
Jahres haben jedoch zu einer Überprüfung der Preisannahmen für die
Zukunft geführt, die 2015 Sonderaufwendungen von
EUR 3 Mrd zur Folge hatten. Trotz dieser Sonderaufwendungen hat sich
der Verschuldungsgrad zum Jahresende auf 28% verbessert. Dies wurde
unterstützt durch die Begebung von Hybridschuldverschreibungen im
Dezember 2015. Die Generierung von Cashflow bleibt weiterhin
vorrangig und 2015 haben wir einen weitgehend neutralen freien
Cashflow vor Dividenden erreicht. Der weiterhin volatile
Marktausblick hat den Vorstand dazu bewogen, eine reduzierte
Dividende von EUR 1,00 je Aktie für das Geschäftsjahr 2015
vorzuschlagen. Mit unserer neuen Strategie werden wir uns auf Cash
und Kosten konzentrieren, eine nachhaltige Ressourcenbasis in
Upstream mit dem Fokus auf „value over volume“-Wachstum anstreben,
weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit des Downstream Öl-Geschäfts
stärken und das Downstream Gas-Geschäft durch Restrukturierung für
die Zukunft positionieren.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OMV

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