- 16.02.2016, 08:35:43
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Schwedenplatz: ÖAMTC fordert Aufklärung über geplante Verkehrslösung
Club verlangt Volksbefragung im Fall von Einschränkungen für Autoverkehr
Utl.: Club verlangt Volksbefragung im Fall von Einschränkungen für
Autoverkehr =
Wien (OTS) - Am Sonntag endete das von Planungsstadträtin Maria
Vassilakou betriebene Bürgerbeteiligungsverfahren zur Neugestaltung
des Schwedenplatzes. Beim ÖAMTC ist man mit der Vorgehensweise der
Stadt unzufrieden. Bernhard Wiesinger, Chef der
ÖAMTC-Interessenvertretung und Kommunikation: "Die Einbindung der
Bürger in Projekte der Stadtgestaltung ist prinzipiell immer eine
gute Idee. Im Fall des Schwedenplatzes wurden den Bürgern zwar sechs
Varianten für die Platzgestaltung präsentiert - aber bei keiner
einzigen davon ist ersichtlich, wie die künftige Verkehrslösung,
insbesondere für den Straßenverkehr, aussehen soll. Das entwertet das
Bürgerbeteiligungsverfahren." Der ÖAMTC fordert, dass die Stadt ihre
Pläne zur geplanten Verkehrslösung offen legt. "Vage Angaben im
sogenannten 'Leitbild Schwedenplatz' sind zu wenig", kritisiert
Wiesinger.
Der Abschnitt zählt zu den wichtigsten Straßenverbindungen Wiens.
Pro Tag passieren über 40.000 Fahrzeuge am Franz-Josefs-Kai den
Schwedenplatz. Wiesinger: "Den Platz neu zu gestalten, ist der Stadt
unbenommen. Der Schwedenplatz darf aber durch Spurreduktionen, Tempo
30 oder eine Begegnungszone nicht zu einem absichtlich geschaffenen
Stau-Hot-Spot werden." Das hätte laut ÖAMTC Rückkopplungs-Effekte auf
die Verkehrssituation in ganz Wien. "Sollte die Stadtregierung
planen, am Schwedenplatz Restriktionen für den Straßenverkehr
einzuführen, muss es dazu eine wienweite Volksbefragung geben. Dann
braucht es eine Bürgerbeteiligung im Großformat", fordert der Chef
der ÖAMTC-Interessenvertretung. Der ÖAMTC stützt seine Forderung nach
einer Volksbefragung auch auf eine repräsentative Online-Umfrage vom
September des Vorjahres (Integral), laut der 76 Prozent der
Wienerinnen und Wiener über wichtige Verkehrsthemen selbst
entscheiden wollen. In derselben Umfrage bezeichnen sich 87 Prozent
der Wienerinnen und Wiener von einer möglichen Spurreduktion beim
Schwedenplatz betroffen.
(Schluss)
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