KAV zu ÄK Umfrage: Reform wird in permanentem Dialog mit Ärzteschaft umgesetzt

Forderungen der Ärztekammer sind bereits erfüllt oder auf dem Weg

Wien (OTS) - „Der Wiener Krankenanstaltenverbund ist ein verantwortungsvoller Arbeitgeber, der sich permanent mit der Arbeitszufriedenheit seiner MitarbeiterInnen auseinandersetzt“, sagt Dr. Udo Janßen, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) zu den heute präsentierten Ergebnissen der Umfrage der Wiener Ärztekammer unter allen in Wien angestellten SpitalsärztInnen. Der KAV werde auch weiterhin den Dialog mit den ÄrztInnen in den Wiener Gemeindespitälern aufrechterhalten, um ihre Arbeitsbedingungen, aber auch jene aller anderen Berufsgruppen, weiter zu verbessern. „Die 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit, wir sind bestrebt, ihnen beste Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen.“ Der Generaldirektor appelliert aber an die Ärztekammer, sachlich zu bleiben: „Als verantwortungsbewusster Dienstgeber greifen wir Bedenken und Befürchtungen der MitarbeiterInnen auf. In diesem für alle Berufsgruppen herausfordernden Veränderungsprozess ist es aber nicht hilfreich, mit falschen Behauptungen Stimmung zu machen.“

Janßen bezieht sich auf die Forderungen, die die Ärztekammer aufgestellt hat, die bereits umgesetzt sind bzw. deren Umsetzung schon weit voran geschritten ist: „Erstens sind wir in der Umsetzung des Mitverantwortlichen Tätigkeitsbereichs schon sehr weit, das hat die Ärztekammer in ihrer Pressekonferenz heute selbst bestätigt Die Ärztekammer ist in dieses gemeinsame Projekt eingebunden, kennt die bereits erreichten Fortschritte und die Pläne für die kommenden Monate. Allein zur Entlastung der ÄrztInnen und Pflegekräfte auf den Stationen haben wir 145 neue Dienstposten für StationssekretärInnen geschaffen. Zweitens schreitet das Projekt Zentrale Notaufnahmen zügig voran. Dieses Projekt ist außerdem fixer Bestandteil des Medizinischen Masterplans, der im vergangenen Monat der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Drittens plant der KAV keinerlei Opt-out Regelungen, dies übrigens entgegen dem ursprünglichen Wunsch der Ärztekammer nach ebensolchen Möglichkeiten. Viertens entspricht die Behauptung, Ärztinnen und Ärzte würden im großen Stil unbezahlte Überstunden machen, die nicht einmal in Freizeit abgegolten werden, schlicht nicht der Wahrheit. Der KAV ist sich seinen Verpflichtungen als Dienstgeber bewusst und hält sich an alle entsprechenden Regelungen des öffentlichen Dienstes.“

Der KAV hat im Zuge der Umsetzung der neuen Arbeitszeiten eingehend mit den ÄrztInnen kommuniziert, um die gesetzlich vorgeschriebene und inhaltlich auch sinnvolle Umstellung der Arbeitszeiten gut vorzubereiten. Ab Februar 2015 wurde intensiv informiert, zuletzt gab es im Herbst 2015 eine breite Dialogoffensive in allen Spitälern, um noch bestehende Probleme aufzuspüren und sie gemeinsam mit den Häusern und Abteilungen zu beseitigen. Die neue Dienstplangestaltung war eine enorme Umstellung, die im Großen und Ganzen gut gemeistert wird. Wo nötig gab und gibt es Unterstützung und Beratung seitens der Generaldirektion. „Das Bild, das die Ärztekammer heute gezeichnet hat, entspricht keinesfalls den Tatsachen. Ich appelliere hier eindringlich an den Präsidenten der Wiener Ärztekammer, mehr Sachlichkeit in die Debatte einzubringen.“

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