• 10.02.2016, 13:58:57
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KAV zu ÄK Umfrage: Reform wird in permanentem Dialog mit Ärzteschaft umgesetzt

Forderungen der Ärztekammer sind bereits erfüllt oder auf dem Weg

Utl.: Forderungen der Ärztekammer sind bereits erfüllt oder auf dem
Weg =

Wien (OTS) - „Der Wiener Krankenanstaltenverbund ist ein
verantwortungsvoller Arbeitgeber, der sich permanent mit der
Arbeitszufriedenheit seiner MitarbeiterInnen auseinandersetzt“, sagt
Dr. Udo Janßen, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes
(KAV) zu den heute präsentierten Ergebnissen der Umfrage der Wiener
Ärztekammer unter allen in Wien angestellten SpitalsärztInnen. Der
KAV werde auch weiterhin den Dialog mit den ÄrztInnen in den Wiener
Gemeindespitälern aufrechterhalten, um ihre Arbeitsbedingungen, aber
auch jene aller anderen Berufsgruppen, weiter zu verbessern. „Die
30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen leisten
tagtäglich hervorragende Arbeit, wir sind bestrebt, ihnen beste
Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen.“ Der Generaldirektor
appelliert aber an die Ärztekammer, sachlich zu bleiben: „Als
verantwortungsbewusster Dienstgeber greifen wir Bedenken und
Befürchtungen der MitarbeiterInnen auf. In diesem für alle
Berufsgruppen herausfordernden Veränderungsprozess ist es aber nicht
hilfreich, mit falschen Behauptungen Stimmung zu machen.“

Janßen bezieht sich auf die Forderungen, die die Ärztekammer
aufgestellt hat, die bereits umgesetzt sind bzw. deren Umsetzung
schon weit voran geschritten ist: „Erstens sind wir in der Umsetzung
des Mitverantwortlichen Tätigkeitsbereichs schon sehr weit, das hat
die Ärztekammer in ihrer Pressekonferenz heute selbst bestätigt Die
Ärztekammer ist in dieses gemeinsame Projekt eingebunden, kennt die
bereits erreichten Fortschritte und die Pläne für die kommenden
Monate. Allein zur Entlastung der ÄrztInnen und Pflegekräfte auf den
Stationen haben wir 145 neue Dienstposten für StationssekretärInnen
geschaffen. Zweitens schreitet das Projekt Zentrale Notaufnahmen
zügig voran. Dieses Projekt ist außerdem fixer Bestandteil des
Medizinischen Masterplans, der im vergangenen Monat der
Öffentlichkeit präsentiert wurde. Drittens plant der KAV keinerlei
Opt-out Regelungen, dies übrigens entgegen dem ursprünglichen Wunsch
der Ärztekammer nach ebensolchen Möglichkeiten. Viertens entspricht
die Behauptung, Ärztinnen und Ärzte würden im großen Stil unbezahlte
Überstunden machen, die nicht einmal in Freizeit abgegolten werden,
schlicht nicht der Wahrheit. Der KAV ist sich seinen Verpflichtungen
als Dienstgeber bewusst und hält sich an alle entsprechenden
Regelungen des öffentlichen Dienstes.“

Der KAV hat im Zuge der Umsetzung der neuen Arbeitszeiten eingehend
mit den ÄrztInnen kommuniziert, um die gesetzlich vorgeschriebene und
inhaltlich auch sinnvolle Umstellung der Arbeitszeiten gut
vorzubereiten. Ab Februar 2015 wurde intensiv informiert, zuletzt gab
es im Herbst 2015 eine breite Dialogoffensive in allen Spitälern, um
noch bestehende Probleme aufzuspüren und sie gemeinsam mit den
Häusern und Abteilungen zu beseitigen. Die neue Dienstplangestaltung
war eine enorme Umstellung, die im Großen und Ganzen gut gemeistert
wird. Wo nötig gab und gibt es Unterstützung und Beratung seitens der
Generaldirektion. „Das Bild, das die Ärztekammer heute gezeichnet
hat, entspricht keinesfalls den Tatsachen. Ich appelliere hier
eindringlich an den Präsidenten der Wiener Ärztekammer, mehr
Sachlichkeit in die Debatte einzubringen.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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