SP-Mospointner: Tiefe Trauer über das Ableben von Josef Deutsch

„Ein großartiger Sozialdemokrat, der Großes für den Bezirk geleistet hat“

Wien (OTS/SPW-K) - Josef Deutsch ist am 4. Februar im 91 Lebensjahr verstorben. „Er war ein großartiger Sozialdemokrat, der Großes für den Bezirk geleistet hat“, so Hermine Mospointner, SPÖ-Bezirksvorsteherin aus Favoriten, über das Ableben von Josef Deutsch.

Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner würdigt die großen kommunalen Leistungen von Josef Deutsch für den 10. Bezirk, vor allem aber auch sein persönliches Engagement für die Menschen und die Beschäftigten in Favoriten.

Kommunalpolitische Errungenschaften =

In seine Amtszeit fiel 1978 der Beginn des Wiener U-Bahn-Zeitalters mit der Eröffnung der U1 zwischen Karlsplatz und Reumannplatz mit großen Umstellungen und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr des 10. Bezirks. Gleichfalls 1978 wurde die Südosttangente freigegeben und bewirkte eine Reduzierung des Durchzugsverkehrs durch Favoriten. Grundsteinlegungen erfolgten 1982 für den großen Gemeindebau auf den ehemaligen Ankerbrotgründen sowie 1983 für den Karl-Wrba-Hof. Der Laaer Wald wurde als Naherholungsgebiet für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Über das Leben von Josef Deutsch =

Deutsch wurde am 24. März 1925 in Wallendorf im Bezirk Jennersdorf im Burgenland geboren. Er erlernte den Beruf des Bäckers. 1946 übersiedelte er nach Wien, war zunächst als Bauarbeiter und ab 1947 in der Ankerbrotfabrik als Bäckergehilfe tätig. 1951 wurde er zum Betriebsrat gewählt und avancierte bereits 1953 zum Obmann des Betriebsrates. Gleichzeitig übernahm er Funktionen im Vorstand der Gewerkschaft der Lebens- und Genussmittelarbeiter und im Bundesvorstand des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.

1964 wurde Josef Deutsch für die SPÖ in den Wiener
Gemeinderat bzw. Landtag gewählt, dem er bis 1977 angehörte. Er war besonders im Gemeinderatsausschuss für die Städtischen Unternehmungen, dem späteren Ausschuss für Energie und Verkehr tätig.

1977 erfolgte seine Wahl zum Bezirksvorsteher von Favoriten,
bis 1984 stand er an der Spitze des bevölkerungsreichsten Bezirkes von Wien.

1975 wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Stadt Wien ausgezeichnet.

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