Junge Industrie: Wenn schon Obergrenzen, dann bitte bei den Pensionskosten und Frühpensionierungen

JI-Vorsitzende Niss: Sinkendes Antrittsalter zeigt Handlungsbedarf für 29. Februar – Lösung bekannter Probleme nicht länger in Zukunft verschieben

Wien (OTS/PdI) - „Wenn die Bundesregierung aktuell schon so von Obergrenzen begeistert ist, dann sollte sie diese dort einführen, wo sie wirklich notwendig wären: Bei den Pensionskosten bzw. bei der Zahl der Frühpensionierungen. Denn ohne statistische Tricksereien mit dem Rehabilitationsgeld ist das Pensionsantrittsalter 2015 sogar von 58,7 auf 58,6 Jahre gesunken“, so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss. Dies sei „ein klares Signal dafür, dass am 29. Februar unbedingt etwas substanzielles im Pensionsbereich passieren müsste – die andauernde Beschwichtigung und Schönfärberei ist nicht mehr akzeptabel. Es ist unfair und ungerecht, wenn hier die Lösung bekannter Probleme immer wieder zu Lasten der Jüngeren in die Zukunft verschoben wird.“ Hier dürfe sich die Politik nicht länger um ihre Verantwortung drücken, auch im eigenen Interesse, denn, „wenn wir so weitermachen, dann ist es irgendwann so weit, dass wir um wirklich schmerzhafte Maßnahmen nicht herum kommen – das kann niemand wollen.“

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