Lebensmittelkennzeichnung - Stronach/Steinbichler: Betrug am Konsumenten muss ein Ende haben!

Einführung des Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes für Lebensmittel gefordert

Wien (OTS) - „Egal, ob mit aufgedruckten rot-weiß-roten Fahnen oder werbewirksamen Formulierungen auf den Verpackungen, wie „Genussland Österreich“ – die Lebensmittelproduzenten versuchen immer trickreicher, die Konsumenten zu täuschen. Doch dieser Betrug muss schleunigst ein Ende haben, geht er doch auf Kosten unserer Gesundheit, der Umwelt und der regionalen Arbeitsplätze!“, kritisiert Team Stronach Wirtschafts- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler und fordert einmal mehr die sofortige Einführung eines einheitlichen Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes für Lebensmittel, denn „wo Österreich drauf steht, muss auch Österreich drin sein“

Mit seiner Kritik an der derzeitigen Lebensmittelkennzeichnung ist der Team Stronach Mandatar nicht allein. Ex-Sozialminister Hundstorfer bemängelte das Gütezeichen „geschützte geografische Angabe“, kurz: ggA, weil dieses bei Verbrauchern „falsche Erwartungen wecken kann“. Auch bei der AMA gebe es etwa interne Zweifel an der lückenlosen Fleischkennzeichnung im Verarbeitungsbereich, dem mit Abstand größten Sektor, so Steinbichler. "Es muss Schluss damit sein, dass wir den Konsumenten die heile Welt vorgaukeln und in Wirklichkeit haben sie No-Name-Fleisch und Zutaten unklarer Herkunft auf den Tellern. Es wird Zeit, dass wir den Lebensmitteldschungel endlich durchleuchten!", begrüßt Steinbichler hierbei auch den Einsatz des VKI, der leider „von der Regierung systematisch ausgehungert wird, welche die Interessen der Konsumenten zu wenig ernst nimmt. So geht die Regierung mit den Interessen der Konsumenten um!“

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