Krebstag: WGKK-Expertinnen und –Experten informieren und beraten

Veranstaltung findet am 9. Februar 2016 bei freiem Eintritt im Wiener Rathaus statt

Wien (OTS) - Im Festsaal des Wiener Rathauses findet am 9. Februar 2016 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt der Krebstag statt. Bei der Veranstaltung, wo unter anderem über Haut- und Darmkrebs informiert wird, sind auch Fachleute der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) vor Ort, um die Fragen der Besucherinnen und Besucher zu beantworten.
Am WGKK-Stand kann man sich zudem über die Angebote des WGKK-eigenen Hanusch-Krankenhauses (HKH), richtige Ernährung bei Krebs sowie das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm informieren.

Weiters informiert die im HKH tätige OÄ Dr.in Adelheid Seebacher um 13.20 Uhr bei einem Vortrag über Schwellungen der Lymphknoten (Lymphome).

Individuelle Betreuung im Hanusch-Krankenhaus

Ein Arbeitsschwerpunkt des HKH sind die Erkrankungen des Blutes. Behandelt werden hier unter anderem Patientinnen und Patienten aus dem Großraum Wien, die an Blutkrebs leiden oder mit Lymphdrüsen-Tumoren zu kämpfen haben. Pro Jahr werden in Wien etwa 450 Fälle von bösartigen hämatologischen Erkrankungen verzeichnet.

Die Möglichkeiten, die das Hanusch-Krankenhaus für die Betroffenen bietet, sind vielfältig: Sie reichen von der Prognose des individuellen Krankheitsverlaufs durch entsprechende Untersuchungen im Zentrum für medizinische Genetik und Molekularbiologie bis hin zur personalisierten Therapie. Konkret bedeutet das, dass nicht nur die Frage „Welche Erkrankung hat die Patientin oder der Patient?“ abgeklärt wird. Es wird außerdem betrachtet, wie gesund und belastbar die oder der Betroffene ist und welche der neuen Therapiemöglichkeiten am besten helfen. Besprochen werden die Therapiemöglichkeiten im sogenannten Tumorboard, wo Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen wie Chirurgie, Radiologie oder Onkologie zusammenarbeiten.

Ernährung muss der Erkrankung angepasst werden

Neben der medizinischen Betreuung spielt für die Betroffenen auch die richtige Ernährung während der Erkrankung eine wichtige Rolle. So sollte man auf ausreichende Energiezufuhr achten, aber auch die optimale Versorgung des Körpers mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist wichtig. Mit angepasster Ernährung kann man weiters therapiebedingten Beschwerden (z. B. Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Sodbrennen) entgegenwirken. Besondere Situationen – wie etwa die nach einer Operation an Organen – müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Früherkennung ist wichtig

Um Krebserkrankungen bestmöglich behandeln zu können, ist eine frühe Erkennung wichtig. Aus diesem Grund gibt es die Empfehlung gewisse Organe regelmäßig – auch ohne Verdacht – untersuchen zu lassen. Eines dieser ist die weibliche Brust. Um eine Erkrankung so früh wie möglich zu entdecken, wurde das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist es, allen Frauen ab 40 Jahren ein organisiertes Programm zu Früherkennung von Brustkrebs anzubieten und ihnen die Früherkennungsmammographie alle zwei Jahre zu ermöglichen. Beim Krebstag wird die programmverantwortliche Medizinerin Dr.in Marianne Bernhart alle Fragen zum Programm beantworten.

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