- 05.02.2016, 10:49:49
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Krebstag: WGKK-Expertinnen und –Experten informieren und beraten
Veranstaltung findet am 9. Februar 2016 bei freiem Eintritt im Wiener Rathaus statt
Utl.: Veranstaltung findet am 9. Februar 2016 bei freiem Eintritt im
Wiener Rathaus statt =
Wien (OTS) - Im Festsaal des Wiener Rathauses findet am 9. Februar
2016 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt der Krebstag
statt. Bei der Veranstaltung, wo unter anderem über Haut- und
Darmkrebs informiert wird, sind auch Fachleute der Wiener
Gebietskrankenkasse (WGKK) vor Ort, um die Fragen der Besucherinnen
und Besucher zu beantworten.
Am WGKK-Stand kann man sich zudem über die Angebote des WGKK-eigenen
Hanusch-Krankenhauses (HKH), richtige Ernährung bei Krebs sowie das
Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm informieren.
Weiters informiert die im HKH tätige OÄ Dr.in Adelheid Seebacher um
13.20 Uhr bei einem Vortrag über Schwellungen der Lymphknoten
(Lymphome).
Individuelle Betreuung im Hanusch-Krankenhaus
Ein Arbeitsschwerpunkt des HKH sind die Erkrankungen des Blutes.
Behandelt werden hier unter anderem Patientinnen und Patienten aus
dem Großraum Wien, die an Blutkrebs leiden oder mit
Lymphdrüsen-Tumoren zu kämpfen haben. Pro Jahr werden in Wien etwa
450 Fälle von bösartigen hämatologischen Erkrankungen verzeichnet.
Die Möglichkeiten, die das Hanusch-Krankenhaus für die Betroffenen
bietet, sind vielfältig: Sie reichen von der Prognose des
individuellen Krankheitsverlaufs durch entsprechende Untersuchungen
im Zentrum für medizinische Genetik und Molekularbiologie bis hin zur
personalisierten Therapie. Konkret bedeutet das, dass nicht nur die
Frage „Welche Erkrankung hat die Patientin oder der Patient?“
abgeklärt wird. Es wird außerdem betrachtet, wie gesund und belastbar
die oder der Betroffene ist und welche der neuen
Therapiemöglichkeiten am besten helfen. Besprochen werden die
Therapiemöglichkeiten im sogenannten Tumorboard, wo Ärztinnen und
Ärzte verschiedener Fachrichtungen wie Chirurgie, Radiologie oder
Onkologie zusammenarbeiten.
Ernährung muss der Erkrankung angepasst werden
Neben der medizinischen Betreuung spielt für die Betroffenen auch die
richtige Ernährung während der Erkrankung eine wichtige Rolle. So
sollte man auf ausreichende Energiezufuhr achten, aber auch die
optimale Versorgung des Körpers mit Nährstoffen, Vitaminen und
Mineralstoffen ist wichtig. Mit angepasster Ernährung kann man
weiters therapiebedingten Beschwerden (z. B. Übelkeit,
Appetitlosigkeit oder Sodbrennen) entgegenwirken. Besondere
Situationen – wie etwa die nach einer Operation an Organen – müssen
ebenfalls berücksichtigt werden.
Früherkennung ist wichtig
Um Krebserkrankungen bestmöglich behandeln zu können, ist eine frühe
Erkennung wichtig. Aus diesem Grund gibt es die Empfehlung gewisse
Organe regelmäßig – auch ohne Verdacht – untersuchen zu lassen. Eines
dieser ist die weibliche Brust. Um eine Erkrankung so früh wie
möglich zu entdecken, wurde das Österreichische
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist es,
allen Frauen ab 40 Jahren ein organisiertes Programm zu Früherkennung
von Brustkrebs anzubieten und ihnen die Früherkennungsmammographie
alle zwei Jahre zu ermöglichen. Beim Krebstag wird die
programmverantwortliche Medizinerin Dr.in Marianne Bernhart alle
Fragen zum Programm beantworten.
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