• 05.02.2016, 09:49:53
  • /
  • OTS0017 OTW0017

SPÖ-Berger-Krotsch: Stop FGM! Null Toleranz gegen diese Menschenrechtsverletzung

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung: Schluss mit brutaler Gewalt an Frauen!

Utl.: Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung: Schluss mit
brutaler Gewalt an Frauen! =

Wien (OTS/SPW) - "Weibliche Genitalverstümmelung muss gestoppt
werden!", betont LAbg. Nicole Berger-Krotsch, Frauensekretärin der
Wiener SPÖ anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche
Genitalverstümmelung am Samstag. Es brauche umfassende Aufklärung und
Beratung, um "dieses Tabuthema endlich aufzubrechen. Darum
thematisieren wir diese massive Menschenrechtsverletzung Jahr für
Jahr“. FGM ist eine Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen,
betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und passiert auch in
Europa und Österreich. Es wird geschätzt, dass europaweit ca. 500.000
Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen bzw. bedroht
sind. Weltweit sollen es sogar ca. 150 Millionen Frauen und Mädchen
sein.****

Im letzten Jahrzehnt hat die Stadt vielfältige, für eine Großstadt
vorbildliche Maßnahmen im Kampf gegen FGM entwickelt. Sie reichen von
Aufklärung bis hin zur gezielten Behandlung. In Wien gibt es
Schulungen in den Spitälern und einen eigenen Leitfaden, der vor
allem im Umgang mit Opfern unterstützen soll. Daneben setzt Wien auf
die Sensibilisierung von Berufsgruppen, die potenzielle Opfer
erreichen können. Ganz zentral ist hierbei eine enge Zusammenarbeit
mit den Communities.

Wichtigste Anlaufstelle für Betroffene ist das FGM-Beratungszentrum
im FEM-Süd im Kaiser-Franz-Josef-Spital, das österreichweit zu den
wichtigsten Kompetenzzentren in Sachen FGM zählt. Seit 2009 finden
FGM-betroffene Frauen eine spezialisierte gynäkologische Anlaufstelle
in der Wiener Rudolfstiftung, die die österreichweit erste Ambulanz
für vaginale Rekonstruktion aufgebaut hat. Diese kooperiert eng mit
FEM Süd, das die betroffenen Frauen in ihrer Muttersprache berät und
unterstützt.

"Wir werden weiterhin gegen diese brutale Gewalt an Frauen kämpfen.
Im Mittelpunkt stehen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über
ihren Körper, der Schutz von Opfern und die Bewusstseinsbildung. Wien
geht hier einen vorbildlichen Weg", unterstrich Berger-Krotsch
abschließend. (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DSW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel