VP-Clubobmann Hueter: Es ist fünf nach 12 bei der B100!

Verkehrsunfall mit Tank-LKW zeigt dringende Notwendigkeit des Sicherheitsausbaues. Land und Bund müssen jetzt endlich handeln!

Klagenfurt (OTS) - „Erst letzte Woche habe ich im Kärntner Landtag auf die bestehenden Gefahren bei der B100 hingewiesen, heute - also nur wenige Tage später - kam es im Abschnitt Dellach leider wiederholt zu einem Verkehrsunfall!“, berichtet Ferdinand Hueter, Clubobmann der Kärntner Volkspartei und Bürgermeister der Nachbargemeinde Berg im Drautal. Täglich passieren rund 9.000 Fahrzeuge die B100 in diesem Bereich. Der Anteil an Schwerverkehr liegt bei rund 12-15%. „Im Abschnitt Greifenburg - Berg - Dellach herrscht Gefahr in Verzug. Der Sicherheitsausbau hat oberste Priorität!“, bekräftigt Hueter seine Forderung.

Eine Einigung zum Sicherheitsausbau der B100 Drautalstraße und einstimmige Beschlüsse der Gemeinden Greifenburg, Berg und Dellach liegen bekanntlich vor. Auch der Kärntner Landtag hat sich in der Vorwoche einstimmig zum Ausbau der B100 bekannt. "Jetzt liegt es daran, dass Verkehrsreferent Köfer und Finanzlandesrätin Schaunig umgehend mit dem Bund in Verhandlungen treten, um die Budgetmittel dafür aufzustellen.", macht Hueter Druck in Richtung der politisch Verantwortlichen, zumal das Land den Sicherheitsausbau finanziell alleine nicht heben kann. Laut Hueter sind die aktuellen Verhandlungen zum Finanzausgleich die einzige Chance: „Der Landtag hat Köfer und Schaunig einen klaren Auftrag erteilt!“.

„Es geht mir um die Sicherheit der Bevölkerung. Muss es wirklich zu einer Katastrophe kommen, bis man beginnt zu handeln? Daran möchte ich erst gar nicht denken.“, zeigt sich Hueter besorgt in Anbetracht des heutigen Verkehrsunfalles. Die Grünen sprechen sich gegen den Ausbau der B100 aus und setzen dadurch ihre Verhinderungspolitik in Oberkärnten fort. „Grünen-Abgeordneter Johann und seine Hardliner sollen den Dreizehenspecht woanders suchen und Oberkärnten in Ruhe lassen!“, spricht Hueter wiederholt Klartext und sagt, was sich vielen denken: „Herr Johann, warum haben Sie Ihren großzügigen Besitz im Rosental noch immer nicht unter Schutz gestellt? Etwa aus wirtschaftlichen Überlegungen?!“. (Schluss)

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