- 04.02.2016, 11:44:03
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VP-Hueter: Kärnten verdankt seine gepflegte Kulturlandschaft seinen Bäuerinnen und Bauern!
Landwirtschaft muss aus dem Korsett der wirtschaftsfeindlichen Umweltpolitik und der Billiglebensmittel befreit werden. Öffentliche Einrichtungen müssen heimische Lebensmittel kaufen
Utl.: Landwirtschaft muss aus dem Korsett der wirtschaftsfeindlichen
Umweltpolitik und der Billiglebensmittel befreit werden.
Öffentliche Einrichtungen müssen heimische Lebensmittel kaufen =
Klagenfurt (OTS) - "Heute die Agrarpolitik für die Preis- und
Marktgestaltung verantwortlich zu machen, zeigt erneut wie
populistisch Politik betrieben wird und zeigt den Mangel an
landwirtschaftlicher Praxiserfahrung. Wer einmal eine Bauernjause am
Hof konsumiert, ist noch lange kein Agrarexperte. Wir wissen, was die
Landwirtschaft leistet. Ihr verdanken wir unsere wunderbare
Kulturlandschaft und die Existenz des ländlichen Raumes. Die ÖVP ist
die einzige Partei, die immer auf der Seite der Kärntner Bauern
steht!", so VP-Clubobmann Ferdinand Hueter heute im Kärntner Landtag.
Die zentrale Aufgabe der Agrarpolitik liege in der Verbesserung der
Rahmenbedingungen für die Bäuerinnen und Bauern, durch Investitionen
in Agrarprojekte, durch Impulse für die regionale Wertschöpfung und
durch die Erweiterung der Klima- und Katastrophenhilfe. "Die
Agrarpolitik arbeitet hart für unsere Bauern im Land und setzt alles
daran, Stabilität und Kontinuität zu sichern, auch um dem
Preisverfall entgegenzuwirken. Wir setzen alle Maßnahmen die möglich
und notwendig sind, um gegen die schwierige Marktsituation
anzukämpfen.", betont Hueter.
Die FPÖ habe in ihrer Verantwortung nichts unternommen, um die
Situation der Bauern im Land zu verbessern. Im Gegenteil: sie hat die
Abschaffung der Milchquote gefordert, der Bauer solle mehr zum
Unternehmer werden. "Jetzt, wo die Milchquote weg ist, will sich die
FPÖ plötzlich für die Milchbauern einsetzen", zeigt Hueter auf.
Die Schönheit und Einzigartigkeit unserer Naturräume ist den
Bäuerinnen und Bauern zu verdanken. Sie pflegen die Natur- und
Kulturlandschaft tagtäglich und haben sie zu dem gemacht, was sie
heute ist.“, betont Hueter die Leistungen der Landwirtschaft. Dem
gegenüber stehe jedoch das Korsett der Umweltpolitik, das den
Landwirten die Bewirtschaftung und die wirtschaftliche
Weiterentwicklung oft unnötig erschwere.
Ein weiteres Korsett sei das Billigstbieterprinzip bei der
Lebensmittelbeschaffung in öffentlichen Einrichtungen. "Die Politik
hat eine Vorbildfunktion und muss dafür sorgen, dass in öffentlichen
Einrichtungen heimische Lebensmittel angeboten werden. Die Kärntner
Volkspartei hat alles unternommen, dass bei der Vergabe von Aufträge
statt des Billigst,- das Bestbieterprinzip zum Zug kommt. Es kann
nicht sein, dass Einrichtungen, die von unseren Steuergeldern
finanziert werden, billige Produkte aus dem Ausland kaufen und unser
Steuergeld ins Ausland fließt!“, so Hueter. Jetzt liege es an der
SPÖ, dass heimische Lebensmittel in der KABEG, in Kärntens Schulen
und anderen öffentlichen Einrichtungen gekauft werden.
Selbstverständlich sei auch der Konsument beim täglichen Einkauf
gefordert, zu heimischen Lebensmitteln zu greifen. „Wir haben es
jeden Tag selbst in der Hand: Bleibt unser Geld im Land oder fließt
es in ausländische Massenproduktionen ab. Nur so sichern wir den
heimischen Wirtschaftskreislauf und Arbeitsplätze und erhalten damit
die Kaufkraft im Land!“, betont Hueter abschließend. (Schluss)
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