- 01.02.2016, 14:09:10
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Schultes zur LK-Wahl: Bauern stimmen für Verlässlichkeit und Stabilität
Klares "Ja" der steirischen Bäuerinnen und Bauern zu starker Interessenvertretung
Utl.: Klares "Ja" der steirischen Bäuerinnen und Bauern zu starker
Interessenvertretung =
Wien (OTS) - "Bei den Landwirtschaftskammerwahlen in der Steiermark
haben die Bäuerinnen und Bauern ein klares 'Ja' zu ihrer
Interessenvertretung gesagt und mit deutlicher Mehrheit für
Verlässlichkeit und Stabilität gestimmt. Die Ausgangslage war für die
Bauernvertretung mehr als schwierig: Schon zum vierten Mal
hintereinander waren die bäuerlichen Einkommen rückläufig, die
Änderung des EU-Fördersystems und die Neufeststellung der
Einheitswerte sorgten und sorgen für zusätzliche Verunsicherung.
Daher ist es umso wichtiger, die bäuerliche Interessenvertretung zu
stärken, damit sie eine Agrarpolitik forcieren kann, die für
Planbarkeit, Verlässlichkeit und Stabilität steht", erklärte Hermann
Schultes, Präsident der LK Österreich, zum Wahlergebnis der LK
Steiermark und gratulierte dem Spitzenkandidaten der stimmenstärksten
Fraktion, LK-Präsident Franz Titschenbacher, zum Ergebnis.
Konkret erreichte der Bauernbund 69,7% und 30 von 39 Mandaten, die
FPÖ-Bauern kamen auf 12,1% der Stimmen sowie fünf Mandate und der
Unabhängige Bauernverband auf 8,5% und vier Mandate. Die SPÖ-Bauern
erreichten zwar 6,7% der Stimmen, sind aber in der Vollversammlung
nicht mehr vertreten. Ebenfalls nicht vertreten sind die Grünen
Bauern, die auf 2,2% der Stimmen kamen. Die Wahlbeteiligung war mit
38,9% nur unwesentlich geringer als bei der letzten LK-Wahl.
Klare Politik fürs Land
"Die bäuerliche Interessenvertretung unternimmt alles, um die
Stärken der heimischen Land- und Forstwirtschaft auf den Märkten in
Wertschöpfung umzusetzen. Dazu bedarf es nicht nur einer stabilen
Politik auf europäischer Ebene und einer wirksamen Abfederung der
Risiken, die der vermehrte Klimawandel mit sich bringt, das benötigt
auch eine spürbare Reduktion von Bürokratie. Dazu brauchen wir eine
starke Landwirtschaftskammer. Wir müssen auch in Zukunft gemeinsam an
einem Strang ziehen, wenn wir den berechtigten Bauernanliegen Gehör
verschaffen wollen", so Schultes abschließend.
(Schluss)
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