- 30.01.2016, 09:30:01
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FP-Kohlbauer: Drogen Hot-Spot vor Berufsschule Mollardgasse endlich beseitigen
Suchthilfezentrum darf nicht zu Drogenzentrum verkommen
Utl.: Suchthilfezentrum darf nicht zu Drogenzentrum verkommen =
Wien (OTS) - Nachdem die Situation bei der U6 Gumpendorferstraße erst
durch ständige Polizeipräsenz entschärft werden konnte, versuchen
schwarzafrikanische Dealer die Klienten der städtischen
Suchthilfeeinrichtung Jedmayer nun bei der U4-Station
Margaretengürtel abzupassen. „Besonders pikant, dass sich die Deals
am helllichten Tag vor einer Berufsschule abspielen", empört sich der
Bezirksparteiobmann der FPÖ-Mariahilf Leo Kohlbauer. „Solche
Entwicklungen waren leider vorherzusehen, seit die Stadtregierung
sich dafür verantwortlich zeichnet, das Suchthilfezentrum im
zentralen urbanen Raum anzusiedeln." Trotz zahlreicher Beschwerden,
Debatten und Medienberichten kommt es zu keinerlei Maßnahmen durch
den SPÖ-Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.
Die FPÖ Mariahilf hat bereits im vorigen Jahr unter dem Motto
„Anrainer schützen statt Drogensucht stützen“, sowie mit einer
Unterschriftenaktion für eine Schließung und Verlegung des „Jedmayer“
mobil gemacht und will das Problem weiter in der Sozialkommission
thematisieren, um das „Suchthilfezentrum“, nicht zu einem reinen
„Drogenzentrum“ verkommen zu lassen. Die Einrichtung habe sich an
diesem Ort eindeutig nicht bewährt und müsse raus aus dem dicht
besiedelten urbanen Raum, bzw. andernorts unter kontrollierten
Bedingungen als tatsächliches Therapiezentrum neu konzipiert werden,
so Kohlbauer abschließend. (Schluss)paw
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