Oberhauser fordert Änderung der EU-Kosmetikverordnung und Schutz vor hormonell wirksamen Stoffen

Wien (OTS) - Bestimmte Inhaltsstoffe von kosmetischen Mitteln wie z.B. manche Konservierungsstoffe, stehen im Verdacht hormonelle Steuerungsprozesse zu stören. Besonders betroffene Personengruppen sind Kinder, Jugendliche und Schwangere. Leider ist die Europäische Kommission ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen, entsprechende gesetzliche Regelungen zum Schutz der Gesundheit der KonsumentInnen zu schaffen. ****

Hier sieht Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser dringenden Handlungsbedarf: „Ich fordere den zuständigen Kommissar mit Nachdruck auf, noch dieses Jahr einen konkreten Vorschlag für eine Änderung der EU- Kosmetikverordnung vorzulegen. Unabhängig davon unterstütze ich die Bemühungen von Kosmetikunternehmern, freiwillig auf die Verwendung von Stoffen zu verzichten, die möglicherweise endokrin wirksam sind. Solche Unternehmer sollen die Möglichkeit haben ihre Produkte entsprechend zu kennzeichnen“.

Die Gesundheitsministerin hat dies auch in einem Schreiben an den zuständigen EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittel Vytenis Andriukaitis festgehalten. (Schluss)

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