- 29.01.2016, 11:15:25
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Oberhauser fordert Änderung der EU-Kosmetikverordnung und Schutz vor hormonell wirksamen Stoffen
Wien (OTS) - Bestimmte Inhaltsstoffe von kosmetischen Mitteln wie
z.B. manche Konservierungsstoffe, stehen im Verdacht hormonelle
Steuerungsprozesse zu stören. Besonders betroffene Personengruppen
sind Kinder, Jugendliche und Schwangere. Leider ist die Europäische
Kommission ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen, entsprechende
gesetzliche Regelungen zum Schutz der Gesundheit der KonsumentInnen
zu schaffen. ****
Hier sieht Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser dringenden
Handlungsbedarf: „Ich fordere den zuständigen Kommissar mit Nachdruck
auf, noch dieses Jahr einen konkreten Vorschlag für eine Änderung der
EU- Kosmetikverordnung vorzulegen. Unabhängig davon unterstütze ich
die Bemühungen von Kosmetikunternehmern, freiwillig auf die
Verwendung von Stoffen zu verzichten, die möglicherweise endokrin
wirksam sind. Solche Unternehmer sollen die Möglichkeit haben ihre
Produkte entsprechend zu kennzeichnen“.
Die Gesundheitsministerin hat dies auch in einem Schreiben an den
zuständigen EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittel Vytenis
Andriukaitis festgehalten. (Schluss)
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