- 28.01.2016, 15:42:22
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Mitterlehner: Neues Rekordergebnis bei Betriebsansiedlungen in Österreich
Betriebsansiedler ABA-Invest in Austria betreute 297 internationale Investoren und schaffte wieder ein Spitzenjahr – Investitionen in Österreich um ein Drittel gestiegen
Utl.: Betriebsansiedler ABA-Invest in Austria betreute 297
internationale Investoren und schaffte wieder ein Spitzenjahr
– Investitionen in Österreich um ein Drittel gestiegen =
Wien (OTS/BMWFW, ABA) - Die zum Wirtschaftsministerium ressortierende
Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria konnte im Jahr 2015
gemeinsam mit den Regionalgesellschaften 297 neue internationale
Unternehmen in Österreich ansiedeln, im Jahr davor waren es 276. "Das
ist ein gutes Zeugnis für den Standort Österreich. Mit dem Plus von
knapp acht Prozent haben wir den Ansiedlungsrekord weiter
verbessert", sagt ABA-Eigentümervertreter Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner. "Das gestiegene Vertrauen internationaler
Investoren ist ein positives Signal, sollte aber auch ein Ansporn für
weitere Reformen sein. Wir müssen den Standort laufend
weiterentwickeln, um im weltweiten Wettbewerb auch in Zukunft
erfolgreich zu sein", so Mitterlehner. Noch deutlicher als die Zahl
der Ansiedlungen erhöhte sich die Investitionssumme, die um knapp 34
Prozent auf 496 Millionen Euro gestiegen ist. Die Zahl der
geschaffenen Arbeitsplätze lag bei 2.613 (nach 2.645 im Jahr davor).
"Viele Unternehmen, die sich bei uns ansiedeln, schätzen die
Drehscheibenfunktion in Richtung Zentral-, Südost- und Osteuropa.
Dazu kommen langfristige Erfolgsfaktoren wie die qualifizierten
Fachkräfte und unsere Stabilität und Rechtssicherheit, was gerade in
einem schwierigen geopolitischen Umfeld eine besondere Stärke ist",
erläutert Mitterlehner. „Mit der Steuerreform stärken wir die
Kaufkraft und den Konsum in Österreich. Darüber hinaus senken wir die
Lohnnebenkosten der Unternehmen stufenweise um bis zu eine Milliarde
Euro pro Jahr und treiben die Entbürokratisierung voran“, so
Mitterlehner zu aktuellen Vorhaben.
F&E-Investitionen gestiegen - Forschungsplatz Österreich
bewährt sich
Besonders erfreulich ist ein weiterer Zuwachs bei Unternehmen, die in
Österreich Forschung & Entwicklung betreiben. Seit dem Start der
vierten Etappe der Marketingkampagne "Forschungsplatz Österreich" im
Jahr 2014 haben 29 internationale Unternehmen F&E-relevante
Investitionen in Österreich getätigt, womit das Ansiedlungsziel (25
Unternehmen) bereits übererfüllt ist. Diese Unternehmen schufen 1.194
zusätzliche Arbeitsplätze und investierten 493 Millionen Euro. Für
Wirtschaftsminister Mitterlehner ist dies ein eindrucksvoller Beweis
für die Leistungsfähigkeit des Wissenschafts- und
Forschungsstandortes Österreich. „Zusätzliche Impulse setzt hier die
auf zwölf Prozent erhöhte steuerliche Forschungsprämie. Damit werden
wir noch attraktiver für die Ansiedlung von Forschungsabteilungen
großer Unternehmen“, betont Mitterlehner.
ABA-Bilanz: Deutschland bleibt Nummer Eins – Weiter großes
Interesse aus Italien sowie Zentral-, Ost- und Südosteuropa
Wichtigstes Investorenland mit 103 Ansiedlungen ist Deutschland, das
Plus lag bei 17 Prozent. „Erfreulicherweise waren darunter wieder
einige größere Investitionen und deshalb liegt die mit den deutschen
Ansiedlungen verbundene Investitionssumme von 343,4 Millionen Euro um
mehr als ein Viertel über dem Vorjahreswert von 274,5 Millionen“, so
ABA-Geschäftsführer René Siegl. Auf dem zweiten Platz in der
Investor-Rangliste liegt auch diesmal wieder Italien: Insgesamt 42
italienische Unternehmen haben sich im Vorjahr mit Unterstützung der
ABA in Österreich niedergelassen. Gleich bleibend hoch ist auch das
Interesse aus dem CEE-und SEE-Raum: Mit 77 Unternehmen zeichnet diese
Gruppe (wie schon in den Vorjahren) für ein gutes Viertel aller
ABA-Ansiedlungen verantwortlich.
Bundesländer-Ranking: Wien vor Kärnten und Salzburg
Auch 2015 siedelte sich mit 150 die Mehrzahl der internationalen
Unternehmen in der Bundeshauptstadt Wien an. Stärkstes Bundesland
nach Wien war Kärnten mit 36 Betriebsansiedlungen vor Salzburg mit 25
und Tirol mit 20. 18 der von der ABA und den Regionalgesellschaften
betreuten Firmengründungen wurden in Niederösterreich, 17 in
Oberösterreich, 16 in der Steiermark, neun in Vorarlberg und fünf im
Burgenland angesiedelt. Ein Unternehmen hat Standorte in mehreren
Bundesländern.
Beispiele von Unternehmen, die sich für Österreich entschieden haben:
• Der weltweit führende japanische Hersteller von Wickelmaschinen
NITTOKU etablierte in Kärnten (St. Veit an der Glan) seine
Europazentrale Nittoku Europe Gmbh sowie eine Produktionsstätte.
Hauptmotiv für diese Entscheidung ist laut Nittoku die Einrichtung
eines regionalen Headquarters als solide Basis für das
Europa-Business. Für 2016 plant Nittoku die weitere Stärkung der
lokalen F&E-Funktion.
• MIZUHO BANK, die drittgrößte japanische Bank gründete 2015 in Wien
ihr Regional Headquarter für Osteuropa.
• Das aus Deutschland kommende Medizintechnik-Unternehmen piur
imaging entwickelt und forscht seit 2015 in Wien im Bereich
3D-Ultraschalldiagnostik.
• Das aus dem osteuropäischen Raum in Wien angesiedelte Startup ROBO
Technologies entwickelt das neue Kinderspielzeug Robo Wunderkind -
Bausteine, die sich zu einfachen Robotern zusammenfügen lassen, die
Kinder bereits ab fünf Jahren selbst programmieren können.
Über ABA-Invest in Austria
Die ABA-Invest in Austria ist eine im Eigentum des österreichischen
Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie
berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in
arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach
Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden. Derzeit
betreut die ABA–Invest in Austria 755 internationale Unternehmen mit
konkretem Ansiedlungsinteresse, das sind um 2,5 Prozent mehr als im
Jänner 2015.
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