Freiheitliche Wirtschaft/RfW: Registrierkasse – Zettelwirtschaft und Chemiekeule!

Registrierkassenverordnung – eine Flut an Belegen, verärgerte Konsumenten sowie gesundheitsgefährdendes Thermopapier unterstreicht die Sinnlosigkeit des Unterfangens!

Wien (OTS) - Die Belegerteilungspflicht treibt sowohl Kunden wie auch Händler an die Grenzen des Zumutbaren. Zudem kann das verwendete Papier, vor allem bei Kindern, schwere gesundheitliche Probleme verursachen.

„Mit der Registrierkassenverordnung mussten viele Kleinstunternehmen tief in die Tasche greifen, um ein ordentliches und zukunftstaugliches Registrierkassensystem bereitstellen zu können. Natürlich muss man dann in anderen Bereichen sparen. BPA-freies Papier ist im Schnitt um bis zu 40 Prozent teurer und bei diesem hohen Druckaufkommen haben die Händler einfach keine Wahl! Nebenbei scheitert es nicht nur an den Kosten, sondern auch daran, dass es einfach keine wirklich effizienten Alternativen gibt“, erklärte WKÖ-Vizepräsident und Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Matthias Krenn.

Bisphenol A (BPA) ist eine Chemikalie, die über die Haut aufgenommen wird. Schon länger wird von Medizinern befürchtet, dass diese das Hormonsystem beeinflussen und bei Kleinkindern sogar Herzkreislaufprobleme und sogar Krebs hervorrufen kann.

„Mit der Belegerteilungspflicht beweist die Bundesregierung einmal mehr, wie wenig durchdacht ihr Konzept war. Fotos von überfüllten Papierkörben kursieren in den sozialen Netzwerken, da der Großteil der Kunden bei kleinen Einkäufen einfach keinen Beleg braucht. Hinzu kommt die beschriebene Problematik des BPA-haltigen Papiers. Diese Verordnung muss daher bis zur Lösung dieser und anderer Problemfelder ausgesetzt werden – im Sinne der Händler und der Kunden“, ergänzte Krenn.

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