• 27.01.2016, 13:09:51
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FPÖ Mariahilf fordert Verlegung und Neukonzeption der „Suchthilfe Jedmayer“

Bevölkerung darf nicht unter Suchthilfeeinrichtung leiden

Utl.: Bevölkerung darf nicht unter Suchthilfeeinrichtung leiden =

Wien (OTS) - Im Umkreis der „Suchthilfe Jedmayer“ der Stadt Wien am
Margaretengürtel entstanden in den wenigen Jahren ihres Bestehens
mehr als ärgerliche Zustände für Anrainer und Passanten. Nunmehr
musste auch der Drogenkoordinator der Stadt Wien zugeben: "Wir haben
derzeit die kuriose Situation, dass wir mehr Drogenhändler auf der
Straße haben als Käufer." Genau vor diesen Entwicklungen hat die FPÖ
Mariahilf unter ihrem geschäftsführenden Obmann Leo Kohlbauer
gewarnt.

Eine Suchthilfeeinrichtung im dichtbesiedelten Gebiet, in der
unmittelbaren Nähe zu Schulen, U-Bahn-Stationen und Parks, ist für
die Bevölkerung eine Zumutung. Anrainer klagen über weggeworfene
Spritzen in Hauseingängen und öffentlichen Parks sowie über
Belästigungen, beispielsweise der Verrichtung diverser Bedürfnisse in
der Öffentlichkeit. Außerdem kommt es im Bereich von nahe gelegenen
U-Bahn-Stationen zu vermehrtem Drogenhandel und dem Hausieren von
Drogensüchtigen.

Leo Kohlbauer, Klubobmann der Mariahilfer FPÖ dazu: „Ganz abgesehen
von der Belastung der die Anrainer ausgesetzt sind, gefährden sich
die Suchtkranken an stark befahrenen Straßen wie dem Margaretengürtel
selbst. Hier ist niemandem geholfen.“ Durch Einrichtungen wie der
„Suchthilfe Jedmayer“ an Verkehrsknotenpunkten wird den Dealern der
Kontakt zu Süchtigen besonders erleichtert und dies konterkariert
eine erfolgreiche ambulante Therapie, so Kohlbauer weiter.
(Schluss)paw

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