• 26.01.2016, 14:48:53
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Grüne/ Mitsche: Fakten statt Polemik zu AsylwerberInnen

Remax-Österreich-Chef Reikersdorfer: „Infrastruktur und Job-Erreichbarkeit wichtig, wenig seriöse Erfahrungswerte mit Asyl-Großunterkünften“

Utl.: Remax-Österreich-Chef Reikersdorfer: „Infrastruktur und
Job-Erreichbarkeit wichtig, wenig seriöse Erfahrungswerte mit
Asyl-Großunterkünften“ =

Klagenfurt (OTS) - Die Landessprecherin der Grünen Kärnten entlarvt
die vorgebliche Sorge um das Wohl der „Häuslbauer in ganz Kärnten“
von LAbg. LR Gerhard Köfer (TS) als Fremdenfeindlichkeit: „Herr
Köfer, wer auch immer einen Blick auf die Kärntner Immobilienseiten
wirft und/oder sich mit den Immobilienpreisen im Land
auseinandersetzt, kann feststellen, dass es den von Ihnen
festgestellten `dramatischen Wertverlust von Immobilien in ganz
Kärnten´ nicht gibt. “

Marion Mitsche nennt Köfers Polemik unverantwortlich: „Erst Ende
Februar kommen die genauen Zahlen zu den Immo-Verkäufen 2015 heraus.
Im Moment ist es unseriös, Behauptungen wie Köfers aufzustellen. Das
erinnert an die Ragger´sche Unkerei, wonach der Tourismus in
Krumpendorf durch die AsylwerberInnen entsetzlich gelitten habe – was
der Tourismusreferent der Gemeinde, Matthias Köchl, durch nüchterne
Fakten widerlegt hat. Es ist verständlich, dass sich Menschen Sorgen
um ihre Immobilien machen, aber Befürchtungen als Tatsachen
hinzustellen ist unseriös.“

Remax Österreich-Chef Bernhard Reikersdorfer erläutert: „Aus der
Sicht eines österreichweit agierenden Unternehmens findet man wohl
für jede getätigte Aussage in der Praxis ein Beispiel. Es gibt aber
so wenig Erfahrungswerte mit Hausverkäufen unmittelbar neben
Asyl-Großunterkünften, dass es nicht seriös wäre, zu generalisieren.
Die Thematik ist erst kurz da, und niemand kann vorhersagen, wie lang
Großunterkünfte an ihrem Standort bleiben. Was wir sagen können: Eine
Immobilie ist eine langfristige Investition, ausschlaggebend sind
besonders Infrastruktur und die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes.
Immobilien im städtischen Bereich legen preislich zu, für Immobilien
im ländlichen Bereich mit nicht optimaler Verkehrsanbindung - wie in
Kärnten durchaus nicht selten zu finden - stagnieren Preis und
Nachfrage bestenfalls.“

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