• 26.01.2016, 10:00:01
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karriere.at Umfrage: „Chef, mir ist fad!“ 41 Prozent der Arbeitnehmer sind im Job unterfordert

Nur jedem Vierten wachsen Aufgaben über den Kopf

Ergebnis Online-Umfrage zum Stresslevel
Arbeitnehmer 2016

Utl.: Nur jedem Vierten wachsen Aufgaben über den Kopf =

Linz (OTS) - Sind Sie im Job eher über- oder unterfordert? Diese
Frage stellte karriere.at, Österreichs größtes Jobportal, seinen
Usern auf Arbeitnehmerseite per Online-Voting. Das Ergebnis: Während
ein Viertel der 495 Abstimmungsteilnehmer angibt, zu viele Aufgaben
in zu weniger Zeit bewältigen zu müssen, meint die klare Mehrheit von
41 Prozent eher unterfordert zu sein – und das sieht man den meisten
auch an.

Burnout und Boreout – das sind zwei Phänomene der modernen
Arbeitswelt, die Pole des Stresslevels im Job verdeutlichen: ein
Zuwenig und ein Zuviel an Arbeit. Darin spiegeln sich auch die
Umfrageergebnisse wider. Das Gros der Befragten (41 Prozent) fühlt
sich überqualifiziert für seine Arbeitsstelle, Unterforderung steht
an der Tagesordnung. Jeder Fünfte (19 Prozent) findet, dass der Job
fachlich passt – Abwechslung würde allerdings nicht schaden. Etwas
weniger (16 Prozent) sind zufrieden mit ihrer Arbeit und meinen:
„Genau richtig. Mein Stress ist positiv.“ Immerhin ein Viertel aller
Umfrageteilnehmer (25 Prozent) bezeichnet ihre anfallenden Aufgaben
als Überforderung und würden gerne mehr Zeit zur Verfügung haben.

Durchschauen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter?

Aber wissen Arbeitgeber, wie es um den Stresslevel ihrer Mitarbeiter
steht? Definitiv – das lässt immerhin das Ergebnis der
Online-Befragung (155 Teilnehmer) vermuten. Die Hälfte (51 Prozent)
der befragten Unternehmensvertreter geben an, ihren Mitarbeitern
Stress und Langeweile anzusehen. Jeder Fünfte erfährt zumindest im
Mitarbeitergespräch etwas über die Arbeitsbelastung in seinem
Unternehmen. 16 Prozent haben in Sachen Stresspegel nur Einblick,
wenn der Mitarbeiter selbst explizit darauf zu sprechen kommt. Nur
wenige (13 Prozent) schieben das Thema generell von sich und meinen,
dass sei Sache der unmittelbaren Führungskraft.

Ein offenes Ohr haben und handeln

„Der Stresspegel ist eine relative Größe: Was für den einen fast
nicht zu bewältigen ist, kann für den anderen eine Leichtigkeit sein.
Das wird von Arbeitgeberseite nicht immer sofort erkannt. Die
Tatsache, dass sich beinahe die Hälfte der Befragten unterfordert
fühlt, sollte sehr ernst genommen werden“, meint
karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid. Als gutes Zeichen erweist
sich aber, dass nur eine Minderheit der Unternehmensvertreter angibt,
nicht am Stresslevel der Mitarbeiter interessiert zu sein. Smid: „Vor
allem ist es wichtig, ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der
Mitarbeiter zu haben. Über- und Unterforderung führen gleichermaßen
zu Unzufriedenheit und können somit die Fluktuation im Unternehmen
massiv beeinflussen.“

Weiterführender Artikel im karriere.blog:
http://www.karriere.at/blog/unterforderung.html

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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