- 25.01.2016, 13:16:29
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Exil-Journalisten: Erster interkultureller Branchenaustausch auf Augenhöhe
Initiiert von freien Journalistinnen, fjum und Universität Wien trafen geflüchtete Medienmacher auf heimische.
Utl.: Initiiert von freien Journalistinnen, fjum und Universität
Wien trafen geflüchtete Medienmacher auf heimische. =
Wien (OTS) - Irak, Iran, Libanon, Palästina, Syrien, Afghanistan und
Pakistan: Aus diesen Ländern kommen die 14 geflüchteten Fotografen,
Journalisten, Filmemacher und Moderatoren, die vergangenen Freitag,
22. Jänner, an einem ersten Branchentreffen teilnahmen. Zweck des
gemeinsamen Nachmittags war es, Exil- mit der heimischen Branche zu
vernetzen: Im fjum_forum journalismus und medien wien trafen sie auf
etwa ein Dutzend Journalistinnen und Journalisten von Biber, Falter,
News, Okto, ORF und Puls 4; auch der Verein Medienservicestelle Neue
ÖsterreicherInnen und Reporter ohne Grenzen waren vertreten.
Gemeinsam wurden Probleme identifiziert, vor denen die geflüchteten
Medienmacher stehen, und überlegt, wie diese in kleinen Schritten
angepackt werden könnten. Der interkulturelle Austausch und die
Gespräche führten zu zahlreichen konstruktiven Ansätzen, deren
Umsetzbarkeit nun geprüft wird. Möglich wären etwa Besuche bei
österreichischen Medien, auch um dort auf das Potenzial aufmerksam zu
machen, das sich dank der hierher geflüchteten Medienschaffenden
eröffnet.
Auf Initiative von Sonja Bettel, Jonas Paintner, Daniela Kraus, Fritz
Hausjell und Patricia Käfer war dieses Treffen ein erster Schritt,
geflüchteten Branchenkollegen auf Augenhöhe zu begegnen und ihrem
Bedarf nach professionellem Austausch nachzukommen. fjum_forum
journalismus und medien wien sowie das Publizistik-Institut der
Universität Wien unterstützen die Initiative.
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