Neuer Europäischer Betriebsrat bei Magna International

Grundstein für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Einbindung der Arbeitnehmer-VertreterInnen

Wien (OTS) - Nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen zwischen der Produktionsgewerkschaft PROGE, der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), der IG-Metall und mit der zentralen Leitung des Konzerns konstituierte sich am Freitag, den 22. Jänner, bei Magna International ein Europäischer Betriebsrat (EBR).

Damit ist auch bei Magna International die rechtliche Basis für eine konzernweite Vernetzung und Zusammenarbeit der Arbeitnehmervertretungen aus allen Ländern der EU geschaffen. Zugleich sind damit grundlegende Informations- und Beratungsrechte der Belegschaftsvertretungen in den europäischen Magna-Standorten vor allem in wirtschaftlichen Angelegenheiten sowie die Möglichkeiten der grenzübergreifenden Zusammenarbeit geregelt.

Immer mehr Entscheidungen, die in der Konzernzentrale fallen, sind von länderüberschreitender Bedeutung und betreffen unmittelbar Beschäftigte in mehreren Ländern der Unternehmensgruppe. „In Zukunft soll der EBR bei Magna International daher eine grenzübergreifende Plattform bilden, um kontinuierlich und in strukturierter Weise entsprechende Informationen auszutauschen sowie notwendige Abstimmungen vorzunehmen, die sich etwa aus den unterschiedlichen Dienstrechten der Länder ergeben und um in weiterer Folge mit der Konzernleitung zu entsprechenden Beratungen zusammentreten“, erklären Peter Schissler, Internationaler Sekretär der PRO-GE, und Wolfgang Greif, Internationaler Sekretär der GPA-djp.

An den Sitzungen des Europäischen Betriebsrates nehmen derzeit insgesamt zwölf KollegInnen aus sechs EU Ländern teil, weitere aus bis zu 16 Ländern werden folgen. Zum Vorsitzenden des Euro-Betriebsrates wurde Reiner Elgas aus Deutschland gewählt. Dem Lenkungsausschuss gehören neben Vertretern aus Spanien und Bulgarien auch zwei österreichische Betriebsräte an: Thomas Stoimaier (PROGE) als stv. Vorsitzender und Manfred Scherer (GPA-djp).

„Damit ist der Grundstein gelegt. Jetzt liegt es an uns, in der Praxis zu beweisen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die echte Einbindung der Arbeitnehmer-VertreterInnen aller Länder bei wichtigen Konzernentscheidungen sicherzustellen“, so Stoimaier und Scherer.

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