• 21.01.2016, 13:05:39
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Korrektur zur OTS0096 von heute: SWV – Pokorny: Checkrobin gefährdet zigtausende Jobs in der Transportwirtschaft

Dringende Einführung gewerberechtliche Standards für Shared-Economy-Modelle wie Checkrobin, Uber, Airbnb und Co.

KORREKTUR ZU OTS_20160121_OTS0096

Utl.: Dringende Einführung gewerberechtliche Standards für
Shared-Economy-Modelle wie Checkrobin, Uber, Airbnb und Co. =

Wien (OTS) - Das Ende des ersten Absatzes ist um die Ergänzung der
Quelle wie folgt zu lesen:

„Ich weiß nicht, wie lange man noch zusehen will, dass ein paar
Promis in ein gewerberechtlich bedenkliches Geschäftskonzept
investieren. Aber es braucht dringend einheitliche Standards für
Shared-Economy-Modelle wie Checkrobin, Uber, Airbnb und Co. Sonst
gefährden wir allein im Transport und Verkehr zigtausende Jobs“,
kommentiert Katarina Pokorny, Bundesspartenvorsitzende für Transport
und Verkehr und Vizepräsidentin des Sozialdemokratischen
Wirtschaftsverbands Österreich (SWV), den Einstieg von René Benko in
den Promi-Reigen der Checkrobin-Eigentümer, wie der KURIER
berichtete.

Demnach sind neben Hannes Jagerhofer, dem mehr als 45 Prozent der
Anteile an dem privaten Paketdienst gehören, der Red-Bull-Milliardär
Dietrich Mateschitz, Niki Lauda, der Gastronom Attila Dogudan und der
Ex-Werber Hans Schmid Miteigentümer. „Die Kleinunternehmerinnen und
-unternehmern, die brav ihre Steuern zahlen, durchforstet die Finanz
komplett, aber bei diesen Personen machen wir alle die Augen zu“, so
Pokorny und fragt sich, „für welchen Zweck bitte jemand knapp eine
Millionen Euro sogenannte ‚Fördermittel’ für ein Unternehmen vergibt,
das gewerberechtlich schwer bedenklich ist?“

Die Spartenobfrau kritisiert, dass im Hinblick auf die
Steuerehrlichkeit Checkrobin jegliche Verantwortung auf die
Nutzerinnen und Nutzer abschiebt. „Die Plattform stellt sich
lediglich als Vermittler der Aufträge dar. Alles, was der ‚Robin’ vom
Kunden bar auf die Hand erhält, muss er selbstständig versteuern und
SVA-Beiträge zahlen. Und seien wir uns ehrlich, von 26,-- Euro pro
Auftrag, bei dem quer durch Österreich gefahren wird, kann keiner
leben und entspricht auch keiner wirtschaftlichen Realität.“

Aber nicht nur das, Pokorny fürchtet die Unterwanderung einer ganzen
Branche. „Privatpersonen werden dazu aufgefordert, ohne erforderliche
Gewerbeberechtigung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit
unwissentlich nachzugehen. Das sind 124.200 Aufträge, die der
Transportwirtschaft entgehen und zigtausende Jobs, die vernichtet
werden könnten“. Und weiter, „Es kann nicht sein, dass ganze Branchen
unterwandert werden, von denen hundertausende Arbeitsplätze abhängen,
während sich ein paar Promis eine goldene Nase verdienen. Das ist
eine wahre Unternehmerschikane“, stellt Pokorny fest und fordert für
Shared-Economy-Modelle endlich gewerberechtliche Standards, besseren
Rechtsschutz sowie Transparenz und ausreichende Informationen für die
Konsumenten und Konsumentinnen.

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