Illegaler Giftanschlag mit Carbofuran - Hund Roxy leidet Höllenqualen und stirbt

St.Leonhard am Forst (OTS) - Am 29. November 2015 war das Leben der braven Hündin Roxy auf grausame Weise zu Ende.

Sie ging mit Ihrem Frauerl am Walfahrtsweg Sebastianweg bei Mariazell spazieren, als ein Geruch sie nur 15 Meter in den Wald lockte. Sie nahm dort etwas auf, das Frau D., die Besitzerin, die dem Hund sofort nacheilte, nicht identifizieren konnte. Unmittelbar danach begann Roxy zu zittern, krampfen, Schleim und Schaum kamen aus ihrer Schnauze. Frau D.eilte zum Tierarzt, doch er konnte nicht mehr helfen. Frau D. ließ Roxy obduzieren und das Ergebnis: Carbofuran, verpackt in einem Stück Leber.

Seit 2008 besteht ein EU-Verbot des hochtoxischen Nervengiftes Carbofuran mit dem Handelsnamen Furadan. In Österreich fielen seit dem Jahr 2000 acht Seeadler und zwei Kaiseradler Carbofuran-Giftködern zum Opfer. Hunderte dieser Greifvögel starben in Ungarn und Tschechien durch dieses Gift. EU-weit ist der Verkauf, der Besitz und die Anwendung strengstens verboten.

Frau D.erstattete Anzeige gegen unbekannt, die Ermittlungen laufen. „Hilflos musste ich mitansehen, wie meine geliebte Roxy elend starb. Ich betete, dass es schnell gehen sollte, damit dieses Leiden ein Ende hätte.“

Marion Löcker, Tierschutzverein Robin Hood: „Wir wissen nicht, ob sich dieser Giftanschlag gegen Hunde richtete oder gegen Wildtiere. Beides ist nicht nachvollziehbar und aufs Schwerste zu verurteilen.“

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis, Befunde und Foto von Roxy:
Marion Löcker
Tierschutzverein Robin Hood
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Mobil: 0043/664/1961206

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