FP-Kasal: Rasche Schließung des Massenquartiers GZW!

Hietzings SPÖ-Chef schwänzt Infoabend zur Asylwerber-Massenunterkunft

Wien (OTS) - „Das Massenquartier im ehemaligen GZW muss geschlossen werden“, wiederholt Hietzings FPÖ-Obmann LAbg. Mag. Günter Kasal seine Forderung nach der gestrigen Informationsveranstaltung, denn Wien scheitere an der eigenen sogenannten Asylpolitik. Das bestätigte gestern selbst der städtische Flüchtlingskoordinator Peter Hacker, der die schlechten Vorbereitungen der Stadt kritisierte, obwohl die Flüchtlingswelle schon lange absehbar war. Er erklärte, dass Unterkünfte für maximal 80 Menschen ausgelegt sein sollten und im selben Atemzug bezifferte er die aktuelle Belegung im ehemaligen GZW mit 1.000 bis 1.100 Menschen. „Rot-Grün hat völlig unvorbereitet alle Tore aufgerissen und Migranten zum Kommen eingeladen“, ärgert sich Kasal.

Dass die Bürger viel zu spät über das Massenquartier unterrichtet wurden, ist mittlerweile ein Charakteristikum rot-grüner Politik. „Und dann schwänzt der Hietzinger SPÖ-Chef Gerhard Schmid auch noch den Infoabend und hat offenbar den Blick für die Realität verloren“, bedauert Kasal. „Wäre der rote Bundesgeschäftsführer dort gewesen, hätte er die Klagen verzweifelter Mütter gehört, deren Töchter von Asylwerbern sexuell belästigt wurden! Wäre er dort gewesen, hätte er die Angst und Verzweiflung unzähliger Betroffener feststellen können. Wäre er dort gewesen, hätte er von den 32 Straftaten im Bereich der Flüchtlingsunterkunft erfahren, die eindeutig den etwa 1.000 Bewohnern innerhalb der vergangenen vier Monate zugeordnet werden können“, berichtet Kasal aus der Informationsveranstaltung. Das wären bei 1.000 Personen hochgerechnet 96 Straftaten pro Jahr und ergäbe einen schockierenden Wert an kriminellen Aktivitäten im Massenquartier GZW – ganz zu schweigen von der Dunkelziffer. Ebenso besorgniserregend ist die Situation in den Hietzinger Schulen, wo erst vergangenen Freitag ein eingeschulter, vermutlich 12- bis 14-jähriger Bub wegen Unsittlichkeit gegenüber einer Mitschülerin die Volksschule (!) unverzüglich verlassen musste.

„Es gibt eine besorgniserregende Realität zwischen ihren Scheuklappen aus Löwelstraße auf der einen und dem Bundeskanzleramt auf der anderen Seite, das hat nichts mit Hetze, Verunsicherung oder Aufhussen zu tun“, richtet Kasal dem SPÖ-Chef aus. Er sei tief enttäuscht. Kasal: „Schmids Wortwahl zeigt, wie blank offensichtlich seine Nerven liegen.“ (Schluss)got

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