„Kulturmontag“ am 18. Jänner in ORF 2: „Vorstadtweib“ Maria Köstlinger in „Totes Gebirge“ und live zu Gast im Studio

Weitere Themen ab 22.30 Uhr: „Das Auto – Kult auf vier Rädern“, „Die verlorene Glaubwürdigkeit im Journalismus“ und Doku über Filmrequisite

Wien (OTS) - Clarissa Stadler führt am Montag, dem 18. Jänner 2016, ab 22.30 Uhr in ORF 2 durch einen „Kulturmontag“, der sich diesmal unter anderem mit den Themen Auto als Kultobjekt sowie die verlorene Glaubwürdigkeit im Journalismus unter anderem nach den Geschehnissen in der Silvesternacht in Köln beschäftigt. Studiogast ist Maria Köstlinger: Die Schauspielerin ist derzeit im Dakapo der ersten Staffel der ORF-Erfolgsserie „Vorstadtweiber“ immer montags um 20.15 Uhr in ORF eins zu sehen und steht ab nächster Woche in dem Stück „Totes Gebirge“ auf der Bühne des Theaters in der Josefstadt. Um „Filmrequisite – Die Kunst der Illusion“ dreht sich anschließend die Dokumentation von Sandra Krieger, die in eine vielfältige und wunderbare Welt eintaucht, ohne die die Filmwelt nicht funktionieren würde.

Das Auto – Kult auf vier Rädern: Die neue Ausstellung im Karikaturmuseum Krems

Technikwunder oder Gebrauchsgegenstand? Statussymbol oder Schrottkiste? Lebensgefühl oder Luftverpester? In der Ausstellung „Kult auf 4 Rädern“ zeigt das Karikaturmuseum Krems das liebste Fortbewegungsmittel des Menschen in Zeichnungen, Comics und Karikaturen. Der „Kulturmontag“ nimmt die Ausstellung zum Anlass, um die Faszination für den fahrbaren Untersatz gemeinsam mit Künstlern wie Erwin Wurm oder Gustav Peichl zu ergründen. Die Erfolgsgeschichte und die Zukunft des Autos als internettaugliches Smart-Car erläutert die Historikerin und Mobilitätsforscherin Anne-Katrin Ebert.

Die verlorene Glaubwürdigkeit des Journalismus: Sind die Medien auf dem rechten Auge blind?

Nicht erst seit den sexuellen Übergriffen in der Kölner Silvesternacht steht die Glaubwürdigkeit des sogenannten Qualitätsjournalismus auf dem Prüfstand. Den Medien wurde vorgeworfen, aus falsch verstandener Political Correctness heraus zu vertuschen, dass es sich bei den Kölner Tätern um Migranten handelt. Wie weit ist es von der Political Correctness zur unausgewogenen Berichterstattung? Wie empathisch dürfen Journalistinnen und Journalisten berichten? Wie kann seriöser Journalismus Probleme bei der Integration von Flüchtlingen ansprechen, ohne unreflektierten Hetzern in die Hände zu spielen? Und: Welche Rolle spielen Medien angesichts fehlender politischer Konzepte zur Integration muslimischer Flüchtlinge? Der „Kulturmontag“ geht der Frage nach, wie objektiv Österreichs Medien über das Flüchtlingsthema berichten und worin die Herausforderung einer objektiven Berichterstattung liegt – auch in Konkurrenz zu den schnellen, aber oft falschen Berichten in sozialen Medien. Zu Wort kommen Chefredakteure und Kolumnisten österreichischer Leitmedien, Integrationsforscher und Medienexperten.

„Vorstadtweib“ Maria Köstlinger live im Studio: Die Schauspielerin mit „Totes Gebirge“ im Theater in der Josefstadt

Derzeit gibt es immer montags um 20.15 Uhr in ORF eins ein Wiedersehen mit den „Vorstadtweibern“ – eine von ihnen ist Waltraud Steinberg, alias Maria Köstlinger. Sie spielt in der ORF-Erfolgsserie eine frustrierte Ehefrau, die den Sohn ihrer Freundin verführt und dann auch noch schwanger wird. Geboren in Schweden und aufgewachsen als Tochter eines Sängers wusste Maria Köstlinger schon früh, dass sie Schauspielerin werden wollte. Seit 20 Jahren ist sie Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt. Hier steht kommende Woche ihre nächste Premiere auf dem Programm: „Totes Gebirge“, ein Uraufführung des preisgekrönten jungen österreichischen Autors Thomas Arzt, in dem es um die seelischen Nöte in einer Welt der scheinbar grenzenlosen Freiheit geht. Maria Köstlinger ist live zu Gast im „Kulturmontag“.

„Filmrequisite – Die Kunst der Illusion“

Sie beeinflussen das Bild, reflektieren das Licht, erzeugen die Atmosphäre, beschreiben die Lebensumstände und den Charakter der Darstellerinnen und Darsteller und lassen auf den ersten Blick die Zeit und das Milieu erkennen, in dem der Film angesiedelt ist:
Requisiten. Sie sind die heimlichen und oft unbeachteten Stars im Film, eine Fehlbesetzung kann fatal sein und einige wenige gelangen sogar zu Weltruhm und besitzen Kultstatus. Sandra Krieger zeigt in der Dokumentation „Filmrequisite – Die Kunst der Illusion“ eine vielfältige und wunderbare Welt, ohne die die Filmwelt nicht funktionieren würde.

Österreichs größtes und umfangreichstes Requisitenlager befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofs. Zwischen den verwaisten Gleisen erstreckt sich auf 3.500 Quadratmetern dieses Archiv der Illusion. Der Fundus hat eine lange Vorgeschichte. Bereits in den 1980er Jahren haben die Mitglieder, allesamt in der Filmausstattung tätig, begonnen, Requisiten zu sammeln. Bald reichte aber die Lagerkapazität nicht mehr aus. So wurde 2005 ein Verein gegründet und die persönlichen Sammlungen einiger der erfahrensten Ausstatter Österreichs wurden zusammengelegt. Auf die gesammelten Schätze greifen nationale und internationale Filmproduktionen zurück. Jetzt soll das Requisitenlager am Wiener Nordbahnhof einem Wohnbauprojekt weichen – wo man eine neue Bleibe finden wird, ist ungewiss.

Ein Rundgang durch die Hallen wird zur Zeitreise durch vergangene Epochen und Lebenswelten. Man taucht ein in eine Welt voller Raritäten und Gebrauchsgegenstände der österreichischen Zeit- und Alltagsgeschichte. In Regalen und Kisten lagern sie, die vielen kleinen Dinge, die alle eines gemein haben: Sie alle hatten schon ihre großen oder kleinen Auftritte – auf der Bühne oder vor der Kamera. Kaum ein österreichischer Film, in dem nicht zumindest eines dieser Teile zu sehen war. Es gibt kaum etwas, das man hier nicht findet. Sprichwörtlich Alles, vom Kinderwagen bis zum Sarg, aus mehreren Jahrhunderten und aus allen Bereichen des Lebens, kann man hier finden. Dieser verzauberte Ort ist mittlerweile ein fixer Bestandteil der österreichischen Filmindustrie.
Für Filmschaffende ist der Fundus unabdingbare Basis und fantasiebeflügelnde Inspirationsquelle. Seine Vielfalt ermöglicht es, Filmsets glaubwürdig und realistisch einzurichten und ist mitverantwortlich für den Erfolg vieler Filme. Eine erhaltenswerte Schatzgrube für die ganze Filmbranche. In beeindruckenden Bildern zeigt die Dokumentation, was den Beruf des Requisiteurs ausmacht, und ermöglicht durch Blicke hinter die Kulissen ihrer Arbeit Zugänge, die sonst meist verborgen bleiben.

Der „Kulturmontag“ wird als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bereitgestellt.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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