• 15.01.2016, 13:47:09
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„Kulturmontag“ am 18. Jänner in ORF 2: „Vorstadtweib“ Maria Köstlinger in „Totes Gebirge“ und live zu Gast im Studio

Weitere Themen ab 22.30 Uhr: „Das Auto – Kult auf vier Rädern“, „Die verlorene Glaubwürdigkeit im Journalismus“ und Doku über Filmrequisite

Utl.: Weitere Themen ab 22.30 Uhr: „Das Auto – Kult auf vier
Rädern“, „Die verlorene Glaubwürdigkeit im Journalismus“ und
Doku über Filmrequisite =

Wien (OTS) - Clarissa Stadler führt am Montag, dem 18. Jänner 2016,
ab 22.30 Uhr in ORF 2 durch einen „Kulturmontag“, der sich diesmal
unter anderem mit den Themen Auto als Kultobjekt sowie die verlorene
Glaubwürdigkeit im Journalismus unter anderem nach den Geschehnissen
in der Silvesternacht in Köln beschäftigt. Studiogast ist Maria
Köstlinger: Die Schauspielerin ist derzeit im Dakapo der ersten
Staffel der ORF-Erfolgsserie „Vorstadtweiber“ immer montags um 20.15
Uhr in ORF eins zu sehen und steht ab nächster Woche in dem Stück
„Totes Gebirge“ auf der Bühne des Theaters in der Josefstadt. Um
„Filmrequisite – Die Kunst der Illusion“ dreht sich anschließend die
Dokumentation von Sandra Krieger, die in eine vielfältige und
wunderbare Welt eintaucht, ohne die die Filmwelt nicht funktionieren
würde.

Das Auto – Kult auf vier Rädern: Die neue Ausstellung im
Karikaturmuseum Krems

Technikwunder oder Gebrauchsgegenstand? Statussymbol oder
Schrottkiste? Lebensgefühl oder Luftverpester? In der Ausstellung
„Kult auf 4 Rädern“ zeigt das Karikaturmuseum Krems das liebste
Fortbewegungsmittel des Menschen in Zeichnungen, Comics und
Karikaturen. Der „Kulturmontag“ nimmt die Ausstellung zum Anlass, um
die Faszination für den fahrbaren Untersatz gemeinsam mit Künstlern
wie Erwin Wurm oder Gustav Peichl zu ergründen. Die Erfolgsgeschichte
und die Zukunft des Autos als internettaugliches Smart-Car erläutert
die Historikerin und Mobilitätsforscherin Anne-Katrin Ebert.

Die verlorene Glaubwürdigkeit des Journalismus: Sind die Medien auf
dem rechten Auge blind?

Nicht erst seit den sexuellen Übergriffen in der Kölner
Silvesternacht steht die Glaubwürdigkeit des sogenannten
Qualitätsjournalismus auf dem Prüfstand. Den Medien wurde
vorgeworfen, aus falsch verstandener Political Correctness heraus zu
vertuschen, dass es sich bei den Kölner Tätern um Migranten handelt.
Wie weit ist es von der Political Correctness zur unausgewogenen
Berichterstattung? Wie empathisch dürfen Journalistinnen und
Journalisten berichten? Wie kann seriöser Journalismus Probleme bei
der Integration von Flüchtlingen ansprechen, ohne unreflektierten
Hetzern in die Hände zu spielen? Und: Welche Rolle spielen Medien
angesichts fehlender politischer Konzepte zur Integration
muslimischer Flüchtlinge? Der „Kulturmontag“ geht der Frage nach, wie
objektiv Österreichs Medien über das Flüchtlingsthema berichten und
worin die Herausforderung einer objektiven Berichterstattung liegt –
auch in Konkurrenz zu den schnellen, aber oft falschen Berichten in
sozialen Medien. Zu Wort kommen Chefredakteure und Kolumnisten
österreichischer Leitmedien, Integrationsforscher und Medienexperten.

„Vorstadtweib“ Maria Köstlinger live im Studio: Die Schauspielerin
mit „Totes Gebirge“ im Theater in der Josefstadt

Derzeit gibt es immer montags um 20.15 Uhr in ORF eins ein
Wiedersehen mit den „Vorstadtweibern“ – eine von ihnen ist Waltraud
Steinberg, alias Maria Köstlinger. Sie spielt in der ORF-Erfolgsserie
eine frustrierte Ehefrau, die den Sohn ihrer Freundin verführt und
dann auch noch schwanger wird. Geboren in Schweden und aufgewachsen
als Tochter eines Sängers wusste Maria Köstlinger schon früh, dass
sie Schauspielerin werden wollte. Seit 20 Jahren ist sie
Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt. Hier steht kommende
Woche ihre nächste Premiere auf dem Programm: „Totes Gebirge“, ein
Uraufführung des preisgekrönten jungen österreichischen Autors Thomas
Arzt, in dem es um die seelischen Nöte in einer Welt der scheinbar
grenzenlosen Freiheit geht. Maria Köstlinger ist live zu Gast im
„Kulturmontag“.

„Filmrequisite – Die Kunst der Illusion“

Sie beeinflussen das Bild, reflektieren das Licht, erzeugen die
Atmosphäre, beschreiben die Lebensumstände und den Charakter der
Darstellerinnen und Darsteller und lassen auf den ersten Blick die
Zeit und das Milieu erkennen, in dem der Film angesiedelt ist:
Requisiten. Sie sind die heimlichen und oft unbeachteten Stars im
Film, eine Fehlbesetzung kann fatal sein und einige wenige gelangen
sogar zu Weltruhm und besitzen Kultstatus. Sandra Krieger zeigt in
der Dokumentation „Filmrequisite – Die Kunst der Illusion“ eine
vielfältige und wunderbare Welt, ohne die die Filmwelt nicht
funktionieren würde.

Österreichs größtes und umfangreichstes Requisitenlager befindet sich
auf dem Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofs. Zwischen den
verwaisten Gleisen erstreckt sich auf 3.500 Quadratmetern dieses
Archiv der Illusion. Der Fundus hat eine lange Vorgeschichte. Bereits
in den 1980er Jahren haben die Mitglieder, allesamt in der
Filmausstattung tätig, begonnen, Requisiten zu sammeln. Bald reichte
aber die Lagerkapazität nicht mehr aus. So wurde 2005 ein Verein
gegründet und die persönlichen Sammlungen einiger der erfahrensten
Ausstatter Österreichs wurden zusammengelegt. Auf die gesammelten
Schätze greifen nationale und internationale Filmproduktionen zurück.
Jetzt soll das Requisitenlager am Wiener Nordbahnhof einem
Wohnbauprojekt weichen – wo man eine neue Bleibe finden wird, ist
ungewiss.

Ein Rundgang durch die Hallen wird zur Zeitreise durch vergangene
Epochen und Lebenswelten. Man taucht ein in eine Welt voller
Raritäten und Gebrauchsgegenstände der österreichischen Zeit- und
Alltagsgeschichte. In Regalen und Kisten lagern sie, die vielen
kleinen Dinge, die alle eines gemein haben: Sie alle hatten schon
ihre großen oder kleinen Auftritte – auf der Bühne oder vor der
Kamera. Kaum ein österreichischer Film, in dem nicht zumindest eines
dieser Teile zu sehen war. Es gibt kaum etwas, das man hier nicht
findet. Sprichwörtlich Alles, vom Kinderwagen bis zum Sarg, aus
mehreren Jahrhunderten und aus allen Bereichen des Lebens, kann man
hier finden. Dieser verzauberte Ort ist mittlerweile ein fixer
Bestandteil der österreichischen Filmindustrie.
Für Filmschaffende ist der Fundus unabdingbare Basis und
fantasiebeflügelnde Inspirationsquelle. Seine Vielfalt ermöglicht es,
Filmsets glaubwürdig und realistisch einzurichten und ist
mitverantwortlich für den Erfolg vieler Filme. Eine erhaltenswerte
Schatzgrube für die ganze Filmbranche. In beeindruckenden Bildern
zeigt die Dokumentation, was den Beruf des Requisiteurs ausmacht, und
ermöglicht durch Blicke hinter die Kulissen ihrer Arbeit Zugänge, die
sonst meist verborgen bleiben.

Der „Kulturmontag“ wird als Live-Stream sowie nach der
TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bereitgestellt.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF
SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen
zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden
sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090
010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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