- 15.01.2016, 09:22:25
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: 2015 über 181.000 Anrufe (+ Foto)
45.000 Mal wurde Hilfe geleistet, Club brachte 2.386 Kranke und Verletzte heim
Utl.: 45.000 Mal wurde Hilfe geleistet, Club brachte 2.386 Kranke
und Verletzte heim =
Wien (OTS) - Überfallen und ausgeraubt, krank geworden, mit dem
Motorrad verunglückt, das Auto zu Schrott gefahren: 181.364 Mal
läuteten im vergangenen Jahr die Telefone der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Mehr als 45.000 Schutzbriefleistungen
wurden erbracht, von der Wildschadenhilfe bis zur Pannenhilfe im
Ausland. "Am anderen Ende der Leitung sind immer Menschen, die sich
in einer größeren oder kleineren Notlage befinden", erklärt Vladimir
Sirakov, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Für insgesamt 2.386
verletzte oder erkrankte Österreicher organisierte der ÖAMTC den
Heimtransport aus dem In- und Ausland: mit Linienflugzeugen (oft in
Begleitung eines Arztes oder Sanitäters), mit Rettungswagen oder mit
dem Ambulanzjet, der im vergangenen Jahr 108 Mal zum Einsatz kam.
Hochsaison in der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe waren 2015 die Monate
Juli und August (24.804 bzw. 29.299 Anrufe).
Für tausende Menschen managte der Club die Rückreise aus dem
Urlaubsort, weil die Fahrt mit dem eigenen Auto, Wohnmobil oder
Motorrad aufgrund eines Fahrzeugschadens nicht mehr möglich war.
Insgesamt 8.207 fahruntüchtige Fahrzeuge wurden zurückgebracht.
Die meisten Schutzbrief-Hilfeleistungen erbringt der ÖAMTC in
Österreich. Dennoch ist die Zusammenarbeit mit den Partnerclubs im
Ausland sehr wichtig: Deutschland, Italien, Kroatien und Ungarn
führen die "Hitliste" der Hilfeleistungen im Ausland an. Rund 16.210
Mal mussten die Pannenfahrer der ausländischen ÖAMTC-Partner 2015 zur
Pannenhilfe für Schutzbrief-Inhaber ausrücken. "Auffallend ist, dass
im Jahr 2015 deutlich mehr Fälle als üblich zu verzeichnen waren.
Dies ist unter anderem auf die anhaltende Hitze während der
Sommermonate zurückzuführen. Auch scheint es eine Veränderung des
Reiseverhaltens zu geben – Reisen mit dem Auto gewinnen offenbar an
Popularität", schildert Sirakov.
In einigen Ländern sind Touristenfallen bei Unfall oder Erkrankung
leider gang und gäbe. Dort kooperieren Hotels mit Ärzten, örtlichen
Reiseveranstaltern und Krankenhäusern. Der ÖAMTC rät daher, im
Ernstfall sofort bei der Schutzbrief-Nothilfe anzurufen und nicht
gleich beim ersten Hilfsangebot dankbar zuzugreifen. "Je früher der
Club involviert ist, umso effizienter geht die weitere Behandlung von
statten", hält Sirakov fest.
Was alles passieren kann – Beispiele aus der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
Herr und Frau S. aus Salzburg waren auf Rundreise. In Zypern bekam
Herr S. starke Magenschmerzen. Sein Zustand verschlechterte sich an
den folgenden zwei Tagen so sehr, dass er – mittlerweile in der
Türkei – in Antalya in ein Krankenhaus musste. Diagnose:
Darmverschluss, eine Operation war noch vor dem Rücktransport
unbedingt notwendig. Danach folgten neun Tage Krankenhausaufenthalt
bis Herr S. endlich nach Österreich zurück transportiert werden
konnte. Die Krankenhauskosten in der Höhe von über 20.000 Euro wurden
vom ÖAMTC übernommen.
Der achtjährige Oliver war gemeinsam mit seinem Vater auf Urlaub
in der Türkei. Beim Spielen im Wasser zog er sich an einer Rutsche
eine Platzwunde, die genäht werden musste, zu. Der kleine Patient
wurde in eine türkische Privatklinik gebracht. Der Vater setzte sich
noch vor der Bezahlung mit der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe in
Verbindung. Die zuerst vom Krankenhaus in Rechnung gestellten Kosten
von fast 1.600 Euro konnten nach genauer Kontrolle der Rechnung auf
1.400 Euro reduziert werden und wurden zur Gänze vom ÖAMTC
übernommen.
Eine Urlaubsfahrt mit dem Motorrad endete für Herrn K. abrupt: In
Kroatien streikte der Generator der Maschine. Der Pannenfahrer des
kroatischen Clubs HAK konnte das Motorrad nur noch abschleppen.
Problematisch: Zur Urlaubszeit Ende August waren alle örtlichen
Werkstätten stark ausgelastet, ein zeitnaher Austausch des defekten
Teils vor Ort stellte sich als unmöglich heraus. Die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierte gemeinsam mit den Kollegen in
Kroatien einen Mietwagen für die Heimreise. Die defekte Yamaha wurde
mit einem Sammeltransport zur Heimatwerkstatt von Herrn K. gebracht.
Die Kosten für Pannenhilfe, Abschleppung, Mietwagen und
Fahrzeugtransport von knapp über 1.000 Euro waren durch den
ÖAMTC-Schutzbrief gedeckt.
Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse.
Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und dem weltweiten
Ergänzungsprodukt, dem ÖAMTC-Weltreisekrankenschutz, findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
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