Sportminister Klug übergibt 8.500 Euro-Spende an Grünberg

Heeressportler legten bei 24-Stunden-Benefizlauf insgesamt 430 Kilometer zurück

Wien (OTS) - Heute haben Sportminister Gerald Klug, Generalmajor Andreas Pernsteiner und Oberst Roland Kleinpaul der Heeressportlerin Kira Grünberg einen Scheck von 8.500 Euro überreicht. Die Spendengelder wurden bei einem 24-Stunden-Benefizlauf im Rahmen des vergangenen Nationalfeiertags gesammelt. Dabei legten Heeressportlerinnen und -sportler des Österreichischen Bundesheers auf drei Laufbändern insgesamt 430 Kilometer zurück.

Sportminister Gerald Klug dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern:
„Unsere Heeressportlerinnen und -sportler haben sich sehr solidarisch mit Kira gezeigt und sich für ihre Kameradin ordentlich ins Zeug gelegt. Ich freue mich sehr über die großen Fortschritte, die Kira macht. Wir alle wünschen Kira weiterhin viel Kraft und Energie für die Zukunft.“ Klug selbst absolvierte beim Spendenlauf eine Strecke von vier Kilometern.

Heeressportlerin Kira Grünberg: “Seit meinem Unfall kümmert sich das Österreichische Bundesheer vorbildlich um mich. Bundesminister Gerald Klug hat mich gleich nach dem Unfall im Rehazentrum besucht und unterstützt mich seitdem. Der Lauf selbst ist für mich eine große Geste und ich habe wirklich Respekt vor allen Teilnehmern vor allem vor Oberst Roland Kleinpaul, der die beachtliche Strecke von 167km geschafft hat. Ich habe mich aber auch sehr über die 4km von BM Gerald Klug gefreut und möchte mich auf diesem Weg nochmals bei allen bedanken.”

Der Initiator der Benefizaktion Oberst Roland Kleinpaul lief die 24 Stunden ohne Pause durch und bewältigte dabei 167 Kilometer. Unterstützt wurde der Spendenlauf durch die Partner Austrian Power Grid, ÖBB Technische Services, Red Bull und Plakativ. Das Physiozentrum Mariahilf betreute die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Durch ihre Anstellung als Heeressportlerin ist Kira Grünberg grundsätzlich sozial abgesichert. Der Unfall wurde als Dienstunfall anerkannt. Damit erhält Grünberg die Kosten für Behandlung und Rehabilitation ersetzt. Zudem hat sie Anspruch auf Pflegegeld und Pension. Der zuständige Sozialversicherungsträger leistet auch Zuschüsse zu notwendigen Umbauten und Anschaffungen. Kira Grünberg bleibt bis auf weiteres Bedienstete des Bundesheeres und wird aus dem Ressort auch darüber hinaus unterstützt. Grünberg erhält zum Beispiel einen Assistenzhund, der gerade ausgebildet wird sowie einen Opel-Van, in dem sie mit ihrem Rollstuhl transportiert werden kann. Im vergangenen November wurde Kira Grünberg zudem zur Botschafterin des Förderprogramms „Projekt Rio“ ernannt.

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