Nepp: Fehlende Arbeitsplätze sind Hauptgrund für Privatinsolvenzen

Investive Ausgaben müssen deutlich erhöht werden

Wien (OTS) - Die Auswirkungen der ausufernden Arbeitslosigkeit, für die sich nicht zuletzt Rot-Grün zu verantworten hat, werden zunehmend sichtbarer. So ist eine ihrer Folgen die massive Überschuldung von Privaten. Die Privatkonkurse in der Bundeshauptstadt sind im Jahr 2015 um 8,4 Prozent gestiegen. Das entspricht 4.122 Insolvenzfällen im vergangenen Jahr. „Vor allem die prekäre Situation am Wiener Arbeitsmarkt macht es für jene, die in die Schuldenfalle getappt sind, nicht leicht, aus dieser wieder heraus zu finden“, kritisiert der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Dominik Nepp die fehlenden Impulse der Stadtregierung am Jobmarkt. „Während man viel Zeit und Geld aufwendet, um die illegalen Zuwanderer zu versorgen und berufsfit zu machen, kümmert man sich um die Sorgen der Wienerinnen und Wiener kein Stück.“

Die Wurzel allen wirtschaftlichen Übels sind die fehlenden Arbeitsplätze. Investive Ausgaben werden in Wien ebenso gekürzt wie Unternehmensförderungen, während die Unterstützungen für Grundversorgung und Mindestsicherung gleichzeitig erhöht werden. „Das ist ein Weg, der in einer Sackgasse endet, die von der unfähigen Wiener Stadtregierung gebaut wurde und aus der es von ihrer Seite immer noch keinen Ausweg gibt“, ärgert sich Nepp über diese Kurzsichtigkeit und fordert endlich investive Maßnahmen zu setzen, um den Arbeitsmarkt zu beleben, wie es in anderen europäischen Hauptstädten längst gelungen ist. Dazu ist es unumgänglich Wien auch als Wirtschaftsstandort neu zu positionieren und endlich wieder zu etablieren. „Nicht umsonst stellen zahlreiche Wirtschaftsexperten und internationale Studien Wien als Standort ein schlechtes Zeugnis aus“, erinnert Nepp daran, dass es neben der, von Häupl so geliebten und viel zitierten Mercer Studie weit aussagekräftigere gibt. (Schluss)

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