ÖAAB-Tamandl: Familien und Mittelstand profitieren von der Steuerreform

Steuerreform ist kein Geschenk sondern Entlastung und Dank an jene, die das Meiste in den Staatssäckel einzahlen

Wien (OTS) - "Ab 1.1.2016 bleiben jedem durchschnittlich 1.000 Euro pro Jahr mehr am Konto. Damit kann sich diese Steuerreform sehen lassen und der ÖAAB hat sein Ziel 'mehr Netto vom Brutto' erreicht, so die Wiener ÖAAB-Landesobfrau und ÖVP-Budgetsprecherin Abg.z.NR Gabriele Tamandl anlässlich der heute durchgeführten großflächigen Informationskampagne des ÖAAB zum Thema.
Als "zentrale und bedeutende Punkte" bezeichnet Tamandl die Lohnsteuersenkung und die Senkung des Eingangssteuersatzes: "Auch dass der Spitzensteuersatz künftig erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 90.000 Euro greifen soll, ist ein wesentlicher Schritt."
"Im Bereich der Familien haben wir nicht nur eine Verdoppelung des Kinderfreibetrages von 220 Euro auf 440 Euro durchgesetzt; auch die seit 1. Mai des Vorjahres gültige antragslose Familienbeihilfe ist ein Vorteil für Familien mit Kindern: Sie kommen schnell und unbürokratisch früher an ihr Geld", so die ÖVP-Budgetsprecherin weiter.
Eine Erleichterung bringe auch die automatische Arbeitnehmerveranlagung, mit der Steuerpflichtige bei der Veranlagung 2016 erstmals unabhängig von einem Antrag in den Genuss einer Steuerrückerstattung kommen. "Davon profitieren rund eine Million Österreicherinnen und Österreicher", so die ÖAAB-Landesobfrau. Über die Lohnsteuertarifreform hinaus werde im Einkommensteuergesetz der Arbeitnehmerabsetzbetrag in den auf 400 Euro erhöhten Verkehrsabsetzbetrag integriert. "Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geringen Einkommen bekommen Sozialversicherungsbeiträge von bis zu 400 Euro jährlich bei der Veranlagung zurückerstattet. Pensionistinnen und Pensionisten mit geringen Einkommen bekommen bis zu 110 Euro jährlich an Sozialversicherungsbeiträgen rückerstattet", betont Tamandl, die auch auf Verbesserungen im Rahmen der Gesetzwerdung hinweist: "Bei der Grunderwerbssteuer haben wir erreicht, dass die Schulden bei Übergabe innerhalb des Familienverbandes auch als unentgeltlich behandelt werden. Außerdem bleibt eine Wohnnutzfläche bis 150 Quadratmeter für die Erbschaft der Hinterbliebenen Ehepartner steuerfrei und die Grunderwerbssteuer kann auf fünf Jahre verteilt werden."
Auch bei der Konteneinschau durch Finanzbeamte seien Verbesserungen erreicht worden. Eine Einschau ins Konto sei nur dann möglich, wenn begründete Zweifel an den Angaben des Steuerpflichtigen bestehen. "Bei einer routinemäßigen Arbeitnehmerveranlagung wird es also grundsätzlich nicht zur Konteneinschau kommen", so Tamandl.
"Diese Reform kann sich durchaus sehen lassen. Sie ist freilich kein Geschenk, sondern eine Entlastung und ein Dank für jene Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die das Meiste in den Staatssäckel einzahlen", so die ÖVP-Budgetsprecherin, die betont, dass man seitens des ÖAAB Finanzminister Hans Jörg Schelling in seinen Bestrebungen, ab 2017 die kalte Progression zu beseitigen, vollinhaltlich unterstützt: "Damit die Steuerentlastung auch bei Gehaltssprüngen voll wirksam bleibt", so Tamandl abschließend.

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