• 12.01.2016, 11:57:23
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ÖAAB-Tamandl: Familien und Mittelstand profitieren von der Steuerreform

Steuerreform ist kein Geschenk sondern Entlastung und Dank an jene, die das Meiste in den Staatssäckel einzahlen

Utl.: Steuerreform ist kein Geschenk sondern Entlastung und Dank an
jene, die das Meiste in den Staatssäckel einzahlen =

Wien (OTS) - "Ab 1.1.2016 bleiben jedem durchschnittlich 1.000 Euro
pro Jahr mehr am Konto. Damit kann sich diese Steuerreform sehen
lassen und der ÖAAB hat sein Ziel 'mehr Netto vom Brutto' erreicht,
so die Wiener ÖAAB-Landesobfrau und ÖVP-Budgetsprecherin Abg.z.NR
Gabriele Tamandl anlässlich der heute durchgeführten großflächigen
Informationskampagne des ÖAAB zum Thema.
Als "zentrale und bedeutende Punkte" bezeichnet Tamandl die
Lohnsteuersenkung und die Senkung des Eingangssteuersatzes: "Auch
dass der Spitzensteuersatz künftig erst ab einem zu versteuernden
Einkommen von 90.000 Euro greifen soll, ist ein wesentlicher
Schritt."
"Im Bereich der Familien haben wir nicht nur eine Verdoppelung des
Kinderfreibetrages von 220 Euro auf 440 Euro durchgesetzt; auch die
seit 1. Mai des Vorjahres gültige antragslose Familienbeihilfe ist
ein Vorteil für Familien mit Kindern: Sie kommen schnell und
unbürokratisch früher an ihr Geld", so die ÖVP-Budgetsprecherin
weiter.
Eine Erleichterung bringe auch die automatische
Arbeitnehmerveranlagung, mit der Steuerpflichtige bei der Veranlagung
2016 erstmals unabhängig von einem Antrag in den Genuss einer
Steuerrückerstattung kommen. "Davon profitieren rund eine Million
Österreicherinnen und Österreicher", so die ÖAAB-Landesobfrau.
Über die Lohnsteuertarifreform hinaus werde im Einkommensteuergesetz
der Arbeitnehmerabsetzbetrag in den auf 400 Euro erhöhten
Verkehrsabsetzbetrag integriert. "Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
mit geringen Einkommen bekommen Sozialversicherungsbeiträge von bis
zu 400 Euro jährlich bei der Veranlagung zurückerstattet.
Pensionistinnen und Pensionisten mit geringen Einkommen bekommen bis
zu 110 Euro jährlich an Sozialversicherungsbeiträgen rückerstattet",
betont Tamandl, die auch auf Verbesserungen im Rahmen der
Gesetzwerdung hinweist: "Bei der Grunderwerbssteuer haben wir
erreicht, dass die Schulden bei Übergabe innerhalb des
Familienverbandes auch als unentgeltlich behandelt werden. Außerdem
bleibt eine Wohnnutzfläche bis 150 Quadratmeter für die Erbschaft der
Hinterbliebenen Ehepartner steuerfrei und die Grunderwerbssteuer kann
auf fünf Jahre verteilt werden."
Auch bei der Konteneinschau durch Finanzbeamte seien Verbesserungen
erreicht worden. Eine Einschau ins Konto sei nur dann möglich, wenn
begründete Zweifel an den Angaben des Steuerpflichtigen bestehen.
"Bei einer routinemäßigen Arbeitnehmerveranlagung wird es also
grundsätzlich nicht zur Konteneinschau kommen", so Tamandl.
"Diese Reform kann sich durchaus sehen lassen. Sie ist freilich kein
Geschenk, sondern eine Entlastung und ein Dank für jene
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die das Meiste in den
Staatssäckel einzahlen", so die ÖVP-Budgetsprecherin, die betont,
dass man seitens des ÖAAB Finanzminister Hans Jörg Schelling in
seinen Bestrebungen, ab 2017 die kalte Progression zu beseitigen,
vollinhaltlich unterstützt: "Damit die Steuerentlastung auch bei
Gehaltssprüngen voll wirksam bleibt", so Tamandl abschließend.

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