- 08.01.2016, 14:08:10
- /
- OTS0123 OTW0123
Gewaltbereite PKK-Anhänger prügeln auf Flughafen-Gast ein
Wien (OTS) - Der illegitime Kampf der international als
Terrororganisation eingestuften PKK in der Südost-Türkei gegen den
türkischen Staat und die Mehrheit der Zivilbevölkerung, sowohl
türkischer als auch kurdischer Abstammung, lässt seit Wochen Unruhe
in der Türkei herrschen. Die PKK kämpft dabei mit schwerem Geschütz
gegen jeden und alles, was sich ihr in den Weg stellt, ohne
Rücksichtnahme auf zivile Opfer. Das besonnene und entschlossene
Vorgehen der Türkei um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen
macht den Kampf, gegen eine Terrororganisation die bereit ist in
Gebieten mit einer hohen zivilen Bevölkerungsdichte Gräben
auszuheben, schweres Geschütz zu verwenden, Krankenhäuser und Schulen
anzuzünden, und Minen zu legen, langwierig und schwierig.
Der Einzug in Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte ist ein neuartiges
taktisches Vorgehen der PKK, als kaltbrünstige Reaktion auf die
großen militärischen Verluste in den letzten Wochen und den
schwindenden Rückhalt in der kurdisch-türkischen Zivilbevölkerung.
Dieser Konflikt beschäftigt mittlerweile auch die EU und Österreich.
Am 6. Jänner 2015 versammelte sich eine Gruppe von etwa 20
gewaltbereiten PKK-Sympathisanten am Flughafen Wien/Schwechat um Ihre
Unterstützung für die Terrororganisation kund zu tun.
Leider kam es im Zuge der Demonstration zu Übergriffen auf einen
Flughafengast kurdischer Abstammung, der seinen Unmut gegen das
Vorgehen der PKK im Südosten der Türkei den Demonstranten mitgeteilt
hat. Der Flughafengast wurde daraufhin von einigen Demonstranten
verfolgt und brutal zusammengeschlagen. Der Vorfall, die zugefügten
Verletzungen und der Tatvorgang wurden sorgfältig dokumentiert und
der Rechtsweg gegen die Aggressoren wird seitens der UETD konsequent
verfolgt werden.
Die Demonstration hat im Beisein der österreichischen Exekutive
stattgefunden und wurde von dieser geduldet. Wir möchten ausdrücklich
betonen, dass wir friedliche Demonstrationen jeglicher Gesinnung
unter Einhaltung der österreichischen Gesetze befürworten. Wir
fordern jedoch die österreichische Exekutive auf gegen die Verletzung
von Gesetzen vorzugehen. Die Duldung der Verstöße gegen das
Abzeichengesetz seitens der Demonstranten, die von unserer Seite
dokumentiert wurde, durch die Exekutive, ist unsererseits weder
verständlich noch der Rechtsstaatlichkeit würdig.
Die brutale Attacke auf den Flughafengast und die Missachtung der
österreichischen Gesetze sind Beispielhaft für die Unaufrichtigkeit
der österreichischen Politik im Kampf gegen den internationalen
Terrorismus. Wir fordern somit die österreichische Exekutive und
Politik ihre Beziehungen zu der international als Terrororganisation
anerkannte PKK und ihrer Sympathisanten zu überdenken und den
österreichischen Gesetzen Genüge zu tun.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






