• 04.01.2016, 11:34:46
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Startschuss zur Photovoltaikförderung 2016 in Niederösterreich

LR Pernkopf: „Tausende Menschen sind bereit, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten“

Utl.: LR Pernkopf: „Tausende Menschen sind bereit, einen Beitrag zur
Energiewende zu leisten“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Wer seinen Sonnenstrom aus PV-Anlagen zwischen
fünf und 200 Kilowattpeak (kWpeak) ins Netz einspeisen möchte, erhält
heuer laut Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 8,24 Cent pro
Kilowattstunde und einen Investitionszuschuss von 40 Prozent der
Errichtungskosten, jedoch maximal 375 Euro je Kilowattpeak. Für das
Jahr 2016 stehen acht Millionen Euro an Fördermitteln bereit.

Ab 7. Jänner 2016 um 17 Uhr können wieder Förderanträge für
Photovoltaik-Anlagen mit einer Engpassleistung von über fünf bis 200
kWpeak bei der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG eingereicht werden.
Die Antragstellung läuft ausschließlich über das Internet über
www.oem-ag.at. „Tausende Menschen sind bereit, zu investieren und
einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Niederösterreich erzeugt
100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien. Es bedarf jedoch
weiterer Anstrengungen, um Atomkraft, Öl und Kohle weiter
zurückzudrängen“, so Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Die Grundlage für die Förderung ist das Ökostromgesetz. Die konkreten
Förderhöhen werden jährlich mittels Verordnung (Ökostromverordnung)
festgelegt. Bei einer Förderzusage wird jede Kilowattstunde aus einer
neuen Anlage größer fünf bis 200 Kilowattpeak mit 8,24 Cent auf die
Dauer von 13 Jahren vergütet. Zusätzlich wird ein
Investitionszuschuss von 40 Prozent beziehungsweise maximal 375 Euro
pro Kilowattpeak gewährt. Die Anlagen müssen an oder auf einem
Gebäude angebracht werden.

Für Anlagen, die in die Fassade oder das Dach integriert sind und
eine Leistung zwischen fünf und 20 Kilowattpeak erzielen, besteht die
Möglichkeit, einen Netzparitätstarif in Höhe von 18 Cent/kWh zu
erhalten. Für die Installation wird in diesem Fall kein
Investitionszuschuss gewährt. Ob der Netzparitäts-Tarif gewährt wird,
entscheidet die Förderstelle.

Neben der Förderung für PV-Anlagen zwischen fünf und 200 Kilowattpeak
werden durch die Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2016 auch die
Fördertarife für Windenergie, Biomasse, Geothermie oder
Kleinwasserkraft festgelegt. „Durch die Einspeiseförderung soll ein
Beitrag zum Ausbau der Ökostromanlagen unter den derzeit ungünstigen
Rahmenbedingungen aufgrund des niedrigen Ölpreises geleistet werden“,
so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und
Umweltagentur NÖ.

Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energie kommt der Energieeffizienz
eine entscheidende Bedeutung bei der Energiewende zu. „Die
Energieberatung NÖ berät sowohl zur Einsparung von Energie als auch
bei der Nutzung von Erneuerbaren Energieträgern wie Photovoltaik oder
der Anschaffung von e-Autos“, so Greisberger. Die konkreten
Beratungsangebote der Energieberatung Niederösterreich finden Sie
unter www.energieberatung-noe.at. Hier erhalten Sie auch
Informationen zur Errichtung von PV-Anlagen für den Eigenverbrauch
etwa in der Broschüre „Solaranlagen planen und gestalten“ sowie
umfassende Strom- und Energiespartipps.

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon
02742/9005-12704, e-mail [email protected], Energie- und
Umweltagentur NÖ, DI Hans-Peter Pressler, Telefon 02742/219 19-160,
e-mail [email protected], www.enu.at,
www.energieberatung-noe.

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