Atemlos durch die Nacht: Helene Fischer am Til Schweiger-„Tatort“

ORF-Premiere im Krimi-Doppel am 1. und 3. Jänner in ORF eins

Wien (OTS) - Seit drei Jahren kämpfen Til Schweiger und Ex-„CopStories“-Cop Fahri Yardim gegen den mächtigen Astan-Clan, der die Hansestadt mit Menschen- („Willkommen in Hamburg“, 2013) und Drogenhandel („Kopfgeld“, 2014) terrorisiert. Doch niemand ahnt, dass dessen inhaftierter Chef aus dem Gefängnis heraus auch schon wieder den ganz großen Coup plant, der den „Tatort“ Hamburg am 1. und 3. Jänner (Freitag und Sonntag um 20.15 Uhr und diesmal in ORF eins) gleich zweimal 90 Minuten lang in seinen Grundfesten erschüttern soll. Astans schärfste Waffe ist dabei niemand Geringerer als Schlagersängerin Helene Fischer, die als russische Auftragskillerin auf Til Schweiger angesetzt wird und sich zwischen Faustkampf und Schusswechsel, Stunts und Verfolgungsjagden wiederfindet. Denn für Til Schweiger ist klar, dass er seinen Erzfeind zur Strecke bringen muss, koste es, was wolle. Doch damit beginnt nicht nur ein Kampf um Hamburg, sondern auch ein Kampf für die eigene Familie und schließlich auch ein Kampf gegen sich selbst.

Die beiden Krimis „Der große Schmerz“ und „Fegefeuer“ bilden den Abschluss des über vier Folgen gespannten Spannungsbogens der Til-Schweiger-„Tatorte“ und stehen den ersten beiden Teilen in Sachen Action in nichts nach. Neben Til Schweiger, Fahri Yardim und Helene Fischer spielen in den beiden Krimis in weiteren Rollen u. a. Luna Schweiger, Stefanie Stappenbeck, Tim Wilde, Britta Hammelstein, Arnd Klawitter, Erdal Yildiz, Sascha Reimann sowie die beiden Österreicher Edita Malovcic („Altes Geld“) und Murathan Muslu („CopStories“). Regie führte Christian Alvart nach Drehbüchern von Christoph Darnstädt. Der Kinofilm mit Til Schweiger und Fahri Yardim ist übrigens bereits fertig.

Til Schweiger: „Eine konsequente Steigerung von Teil 1 und 2“

Ein „Tatort“ als Doppelfolge war zuletzt 2012 zu sehen („Kinderland“ und „Ihr Kinderlein kommet“). Wie der aktuelle Zweiteiler dem Publikum gefallen wird? „Da ich ja beide Folgen schon gesehen habe, kann ich voraussagen, dass sie bei den Fans von unserem „Tatort“ – und da gibt es ja eine ganze Menge – sehr gut ankommen wird; die Doppelfolge ist eine konsequente Steigerung von Teil 1 und 2“, so Schweiger. Ob Schweiger nach der Zusammenarbeit mit Helene Fischer nun vielleicht auch einen Ausflug mit ihr auf die Konzertbühne wagen möchte? „Kann ich mir nicht vorstellen, weil ich nicht singen kann. Ich habe keine Lust, mich auf der Bühne zu blamieren. Das kann ich also zu hundert Prozent verneinen.“

Helene Fischer als „braunhaarige Leyla im Lara-Croft-Outfit“

Schlagerstar Helene Fischer gibt in den beiden Krimis die „braunhaarige Leyla im Lara-Croft-Outfit“ und als diese eine der Gegenspieler/innen von Til Schweiger. Warum sich Fischer auf das Abenteuer „Tatort“ eingelassen hat? „Die Rolle hat mich einfach von Anfang an gereizt. Nachdem ich dann mit dem Regisseur Christian Alvart gesprochen hatte, wusste ich ganz sicher, dass ich dabei sein möchte.“ Eine Figur, die an die reale Helene Fischer erinnert, hätte sie allerdings nicht gespielt: „Genau. Die Rolle der Leyla ist so weit weg von dem, was ich auf der Bühne mache, und es hat mich gereizt, endlich mal wieder zu schauspielern. Ich habe das seit meiner Ausbildung viel zu selten gemacht.“ Und Fischer weiter über die Vorbereitungen: „Kurz vor dem Dreh habe ich im Schießkeller der Hamburger Polizei trainiert, und am Set hat Til dann immer darauf geachtet, dass ich mit der Waffe keinen Quatsch mache.“

Regisseur Christian Alvart: „Ich habe den Zweiteiler wie einen sehr langen Film gedreht“

Folge 3 und 4 des Hamburger „Tatorts“ wurden als Doppelfolge konzipiert. Wie Regisseur Christian Alvart seine Arbeit angelegt hat? Ich habe den Zweiteiler wie einen sehr langen Film gedreht. Die größten kreativen Unterschiede fanden sich dabei in der Buchentwicklung. Beim Drehen war das Hauptproblem, dass man sehr viel Story, Zusammenhänge und Entwicklungen verlässlich im Kopf präsent haben musste.“ Und weiter über die Entwicklung von Geschichte und Figuren: „Wichtig war, dass wir die horizontale Erzählweise, derer wir uns ja von Anfang an bedient haben, auch wirklich nutzen. Ein „Requiem“ auf den gebrochenen Helden Tschiller, wie wir es uns in Teil 4 leisten, das muss man sich zuvor erst einmal verdienen. Dazu haben wir drei Teile lang in diese Figuren investiert. Im Finale werden alle Themen, die mit der Haltung Tschillers, seinen Methoden und seinem Verhältnis zum Verbrechen einhergehen, verdichtet und auch für Tschiller neu beantwortet. Ich hatte schon bei „Willkommen in Hamburg“ diese Vision, dass Tschiller und sein Erzfeind Astan nach allem, was sie sich einmal angetan haben werden, gemeinsam durch eine endlose Nacht fahren. Eine Art gegenseitiger Bespiegelung. Christoph Darnstädt hat mit den Büchern wunderbar darauf zugesteuert.“

Mehr zu den Inhalten „Der große Schmerz“ (Freitag, 1. Jänner, 20.15 Uhr, ORF eins)

Seit drei Jahren kämpfen Nick Tschiller (Til Schweiger) und Yalcin Gümer (Fahri Yardim) gegen einen kriminellen Hamburger Clan, den Firat Astan (Erdal Yildiz) aus dem Gefängnis heraus leitet. Noch immer gilt das Kopfgeld, das Firat auf Nick ausgesetzt hat. Nick hat seine Tochter Lenny (Luna Schweiger) deswegen auf ein Internat geschickt und versucht, sich zu ändern – verlässlicher Partner für Yalcin und fürsorglicher Familienvater für Lenny und seine Ex-Frau zu sein. Doch dies ist die Ruhe vor dem Sturm. Denn Firat Astan plant allen Versuchen ihn kaltzustellen zum Trotz aus dem Gefängnis heraus den ganz großen Coup, mit dem er die Hansestadt in ihren Grundfesten erschüttern will. Und er hat die russische Auftragskillerin Leyla (Helene Fischer) auf Tschiller angesetzt.

„Fegefeuer“ (Sonntag, 3. Jänner, 20.15 Uhr, ORF eins)

Als Nick und seine Exfrau ihre pubertierende Tochter während der großen Ferien aus der Wohnung ihres Freundes abholen wollen, schlägt die Auftragskillerin Leyla zu: Lennys Freund tot auf dem Bett und Lenny selbst völlig verschreckt in einer Zimmerecke. Das ist alles, was Nick sieht, bevor er ausgeknockt wird. Als er aufwacht, sind Frau und Tochter verschwunden. Firat Astan fordert von Nick, ihm bei seiner Befreiung aus dem Gefängnis zu helfen, sonst werden Lenny und seine Exfrau sterben. Für Nick beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ohne Unterstützung von Yalcin Gümer und dessen Kollegen geht er durch ein Fegefeuer der Gefühle.

„Tatort“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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