- 30.12.2015, 11:25:40
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Atemlos durch die Nacht: Helene Fischer am Til Schweiger-„Tatort“
ORF-Premiere im Krimi-Doppel am 1. und 3. Jänner in ORF eins
Utl.: ORF-Premiere im Krimi-Doppel am 1. und 3. Jänner in ORF eins =
Wien (OTS) - Seit drei Jahren kämpfen Til Schweiger und
Ex-„CopStories“-Cop Fahri Yardim gegen den mächtigen Astan-Clan, der
die Hansestadt mit Menschen- („Willkommen in Hamburg“, 2013) und
Drogenhandel („Kopfgeld“, 2014) terrorisiert. Doch niemand ahnt, dass
dessen inhaftierter Chef aus dem Gefängnis heraus auch schon wieder
den ganz großen Coup plant, der den „Tatort“ Hamburg am 1. und 3.
Jänner (Freitag und Sonntag um 20.15 Uhr und diesmal in ORF eins)
gleich zweimal 90 Minuten lang in seinen Grundfesten erschüttern
soll. Astans schärfste Waffe ist dabei niemand Geringerer als
Schlagersängerin Helene Fischer, die als russische Auftragskillerin
auf Til Schweiger angesetzt wird und sich zwischen Faustkampf und
Schusswechsel, Stunts und Verfolgungsjagden wiederfindet. Denn für
Til Schweiger ist klar, dass er seinen Erzfeind zur Strecke bringen
muss, koste es, was wolle. Doch damit beginnt nicht nur ein Kampf um
Hamburg, sondern auch ein Kampf für die eigene Familie und
schließlich auch ein Kampf gegen sich selbst.
Die beiden Krimis „Der große Schmerz“ und „Fegefeuer“ bilden den
Abschluss des über vier Folgen gespannten Spannungsbogens der
Til-Schweiger-„Tatorte“ und stehen den ersten beiden Teilen in Sachen
Action in nichts nach. Neben Til Schweiger, Fahri Yardim und Helene
Fischer spielen in den beiden Krimis in weiteren Rollen u. a. Luna
Schweiger, Stefanie Stappenbeck, Tim Wilde, Britta Hammelstein, Arnd
Klawitter, Erdal Yildiz, Sascha Reimann sowie die beiden Österreicher
Edita Malovcic („Altes Geld“) und Murathan Muslu („CopStories“).
Regie führte Christian Alvart nach Drehbüchern von Christoph
Darnstädt. Der Kinofilm mit Til Schweiger und Fahri Yardim ist
übrigens bereits fertig.
Til Schweiger: „Eine konsequente Steigerung von Teil 1 und 2“
Ein „Tatort“ als Doppelfolge war zuletzt 2012 zu sehen („Kinderland“
und „Ihr Kinderlein kommet“). Wie der aktuelle Zweiteiler dem
Publikum gefallen wird? „Da ich ja beide Folgen schon gesehen habe,
kann ich voraussagen, dass sie bei den Fans von unserem „Tatort“ –
und da gibt es ja eine ganze Menge – sehr gut ankommen wird; die
Doppelfolge ist eine konsequente Steigerung von Teil 1 und 2“, so
Schweiger. Ob Schweiger nach der Zusammenarbeit mit Helene Fischer
nun vielleicht auch einen Ausflug mit ihr auf die Konzertbühne wagen
möchte? „Kann ich mir nicht vorstellen, weil ich nicht singen kann.
Ich habe keine Lust, mich auf der Bühne zu blamieren. Das kann ich
also zu hundert Prozent verneinen.“
Helene Fischer als „braunhaarige Leyla im Lara-Croft-Outfit“
Schlagerstar Helene Fischer gibt in den beiden Krimis die
„braunhaarige Leyla im Lara-Croft-Outfit“ und als diese eine der
Gegenspieler/innen von Til Schweiger. Warum sich Fischer auf das
Abenteuer „Tatort“ eingelassen hat? „Die Rolle hat mich einfach von
Anfang an gereizt. Nachdem ich dann mit dem Regisseur Christian
Alvart gesprochen hatte, wusste ich ganz sicher, dass ich dabei sein
möchte.“ Eine Figur, die an die reale Helene Fischer erinnert, hätte
sie allerdings nicht gespielt: „Genau. Die Rolle der Leyla ist so
weit weg von dem, was ich auf der Bühne mache, und es hat mich
gereizt, endlich mal wieder zu schauspielern. Ich habe das seit
meiner Ausbildung viel zu selten gemacht.“ Und Fischer weiter über
die Vorbereitungen: „Kurz vor dem Dreh habe ich im Schießkeller der
Hamburger Polizei trainiert, und am Set hat Til dann immer darauf
geachtet, dass ich mit der Waffe keinen Quatsch mache.“
Regisseur Christian Alvart: „Ich habe den Zweiteiler wie einen sehr
langen Film gedreht“
Folge 3 und 4 des Hamburger „Tatorts“ wurden als Doppelfolge
konzipiert. Wie Regisseur Christian Alvart seine Arbeit angelegt hat?
Ich habe den Zweiteiler wie einen sehr langen Film gedreht. Die
größten kreativen Unterschiede fanden sich dabei in der
Buchentwicklung. Beim Drehen war das Hauptproblem, dass man sehr viel
Story, Zusammenhänge und Entwicklungen verlässlich im Kopf präsent
haben musste.“ Und weiter über die Entwicklung von Geschichte und
Figuren: „Wichtig war, dass wir die horizontale Erzählweise, derer
wir uns ja von Anfang an bedient haben, auch wirklich nutzen. Ein
„Requiem“ auf den gebrochenen Helden Tschiller, wie wir es uns in
Teil 4 leisten, das muss man sich zuvor erst einmal verdienen. Dazu
haben wir drei Teile lang in diese Figuren investiert. Im Finale
werden alle Themen, die mit der Haltung Tschillers, seinen Methoden
und seinem Verhältnis zum Verbrechen einhergehen, verdichtet und auch
für Tschiller neu beantwortet. Ich hatte schon bei „Willkommen in
Hamburg“ diese Vision, dass Tschiller und sein Erzfeind Astan nach
allem, was sie sich einmal angetan haben werden, gemeinsam durch eine
endlose Nacht fahren. Eine Art gegenseitiger Bespiegelung. Christoph
Darnstädt hat mit den Büchern wunderbar darauf zugesteuert.“
Mehr zu den Inhalten „Der große Schmerz“ (Freitag, 1. Jänner, 20.15
Uhr, ORF eins)
Seit drei Jahren kämpfen Nick Tschiller (Til Schweiger) und Yalcin
Gümer (Fahri Yardim) gegen einen kriminellen Hamburger Clan, den
Firat Astan (Erdal Yildiz) aus dem Gefängnis heraus leitet. Noch
immer gilt das Kopfgeld, das Firat auf Nick ausgesetzt hat. Nick hat
seine Tochter Lenny (Luna Schweiger) deswegen auf ein Internat
geschickt und versucht, sich zu ändern – verlässlicher Partner für
Yalcin und fürsorglicher Familienvater für Lenny und seine Ex-Frau zu
sein. Doch dies ist die Ruhe vor dem Sturm. Denn Firat Astan plant
allen Versuchen ihn kaltzustellen zum Trotz aus dem Gefängnis heraus
den ganz großen Coup, mit dem er die Hansestadt in ihren Grundfesten
erschüttern will. Und er hat die russische Auftragskillerin Leyla
(Helene Fischer) auf Tschiller angesetzt.
„Fegefeuer“ (Sonntag, 3. Jänner, 20.15 Uhr, ORF eins)
Als Nick und seine Exfrau ihre pubertierende Tochter während der
großen Ferien aus der Wohnung ihres Freundes abholen wollen, schlägt
die Auftragskillerin Leyla zu: Lennys Freund tot auf dem Bett und
Lenny selbst völlig verschreckt in einer Zimmerecke. Das ist alles,
was Nick sieht, bevor er ausgeknockt wird. Als er aufwacht, sind Frau
und Tochter verschwunden. Firat Astan fordert von Nick, ihm bei
seiner Befreiung aus dem Gefängnis zu helfen, sonst werden Lenny und
seine Exfrau sterben. Für Nick beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Ohne Unterstützung von Yalcin Gümer und dessen Kollegen geht er durch
ein Fegefeuer der Gefühle.
„Tatort“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.
Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF
SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen
zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden
sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090
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