• 23.12.2015, 10:30:01
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Krüger-Fischer: NÖ muss 2016 als Unternehmensstandort wieder attraktiver werden

Blau-Gelbe Wirtschaftspolitik darf Industrie nicht stiefmütterlich behandeln

Utl.: Blau-Gelbe Wirtschaftspolitik darf Industrie nicht
stiefmütterlich behandeln =

St. Pölten (OTS) - Die NÖ Landespolitik ist im kommenden Jahr
gefordert, rasch und mit gezielten Maßnahmen, die heimischen Betriebe
und Unternehmer zu stärken, fordert die Landesobfrau des Team
Stronach für NÖ, Renate Krüger-Fischer. Sie begründet ihre Forderung
mit der „erschreckend“ hohen Zahl an arbeitslosen
Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern und mit der sinkenden
Attraktivität NÖs als Standort für Unternehmen bzw. für
Neuansiedelungen.

„Nur gesunde Betriebe schaffen Arbeitsplätze“, basierend auf diesem
Leitsatz von Frank Stronach schlägt Krüger-Fischer für NÖ vor: „Was
NÖ im Rahmen seiner Möglichkeiten machen kann, sollte rasch
angegangen werden, um den Unternehmern zu beweisen, dass sie in NÖ
erwünscht sind.“

In Verkehr, Internet und Ausbildung investieren – Senkung der
Lohnstückkosten wichtig für Standortsicherung

Krüger-Fischer listet dazu einige Details auf:

- Noch immer sind große Teile NÖs ohne leistungsstarke Verbindung ins
Internet

- Das Waldviertel bedarf einer besseren Verkehrsanbindung sowohl an
den Zentralraum NÖs, als auch an den Großraum Wien. Dazu zählen eine
Waldviertel-Schnellstraße, sowie der Ausbau des öffentlichen Verkehrs
samt einer besseren Schieneninfrastruktur

- NÖ ist in den vergangenen Jahren zu dienstleistungslastig geworden,
die Industrie ist das Stiefkind der NÖ Wirtschaftspolitik. Dabei wäre
eine erste, wichtige Maßnahme eine Qualifikationsoffensive bei den
sog. MINT Berufen – Informatiker, Physiker, Chemiker, Ingenieure,
Biowissenschaftler. Forcieren wir diese Berufe, dann können wir in NÖ
die offenen Stellen besetzen und so die Standortqualität sichern und
verbessern.

- Die Gelder der Niederösterreicher sind zielgerichtet zur
nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen einzusetzen. Zur Zeit
fließt zu viel Geld in kulturelle Vorhaben, die oft auch zur medialen
Inszenierung von Regierungspolitikern dienen.

- Die Landespolitik möge auch auf die Bundespolitik in Hinblick auf
eine Senkung der Lohnstückkosten und der Arbeitskosten hinwirken. Im
Wettbewerb um Produktionsstandorte mit Tschechien, Slowenien,
Slowakei, Ungarn und Deutschland hat Österreich im Bereich der
Lohnstückkosten und Erzeugerpreise an Wettbewerbsvorteilen stark
eingebüßt. Österreich verzeichnet im europäischen Vergleich zwischen
2008 und 2012 mit 15,5% den höchsten Anstieg bei den Arbeitskosten
(durchschnittlicher Anstieg im Euroraum betrug 8,7%).

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