• 22.12.2015, 14:52:32
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IGGiÖ hat laut Verfassungsgerichtshof kein Monopol alle Muslime zu vertreten

ILMÖ lehnt die neue IGGiÖ-Verfassung ab, da diese in Widerspruch zum EU-Recht steht

Utl.: ILMÖ lehnt die neue IGGiÖ-Verfassung ab, da diese in
Widerspruch zum EU-Recht steht =

Wien (OTS) - Die Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
bekräftigt ihre wiederholte kategorische Ablehnung des
Alleinvertretungsanspruches der sogenannten Islamischen
Glaubensgemeinschaft in Österreich-IGGiÖ.
Die IGGiÖ hat keinen Anspruch als alleiniger Gesprächspartner in der
Öffentlichkeit zu agieren.

Die neue Verfassung der IGGiÖ ist eine Missachtung der Entscheidung
des Verfassungsgerichtshofes vom 1. Dezember 2010 (B1214/09), die das
Monopol der Alleinvertretung der „Islamischen Glaubensgemeinschaft in
Österreich“ für alle Muslime aufgehoben hat.

Sie stärkt den Einfluss des fundamentalistischen politischen Islam
sowie den Einfluss von Saudi Arabien und der Türkei und forciert die
ideologisch konservativen fundamentalistischen Islamisten in der
IGGiÖ.

Die IGGiÖ vertritt nur radikale und fundamentalistische politische
islamische Vereine und Organisationen, wie zum Beispiel die von der
türkischen Regierung gesteuerte ATIB deren Obmann der Kulturattache
der türkischen Botschaft ist, die fundamental nationalistische Milli
Görüs, Muslimbruderschaft, Salafisten, Terror Organisation Hamas und
Kalifat Partei - Hizb ut Tharir.

Die IGGiÖ hat bisher auch nicht die islamische Scharia abgelehnt, die
in Widerspruch zum EU-Recht ist. Sie hat auch nicht vorgelegt welcher
islamischen Glaubensrichtung sie angehört, da die IGGiÖ nicht wie
eine Glaubensgemeinschaft, sondern wie eine politische Organisation
handelt.
Das neue Islamgesetz diskriminiert die Mehrheit der allgemeinen
Muslime, die liberalen Muslime, die Aleviten und Schiiten in
Österreich die mit der IGGiÖ nichts zu tun haben wollen, sie will
viele sogar nicht einmal im Islamischen Friedhof der Staat Wien
begraben, was ein Skandal ohne gleichen ist.

Die ILMÖ, die Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in
Österreich (ALEVI), die Islamische Schiitische Glaubensgemeinschaft
in Österreich (SCHIA), und die Mehrheit der Muslime in Österreich
lehnen die neue Verfassung und den Alleinvertretungsanspruch der
IGGiÖ ab.

Der Großteil der Muslime in Österreich die liberal gesinnt sind,
wollen sich von der IGGiÖ, welche nur einige hundert zahlende
Mitglieder und damit nur wenige Mitglieder hat, und durch radikale
Islamisten nicht gängeln lassen, sie wollen mit der IGGiÖ nichts zu
tun haben.

Die neue Verfassung schafft die Basis für Konflikte und drängt viele
Muslime in Österreich in die parallel gesellschaftliche Isolation und
bedroht den sozialen Frieden und die Sicherheit in Österreich.

Die ILMÖ macht das Kultusamt für diesen historischen Fehler
verantwortlich und fordert die Bundesregierung auf diese negativen
Umstände und das diskriminierende Islamgesetz 2015 zu korrigieren.
Die ILMÖ lehnt die neue Verfassung als fragwürdiges Konstrukt ab und
verlangt von den politischen Parteien im Parlament diese Missstände
endlich zu behandeln.

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