Rupprechter in ÖSTERREICH: Aus für Förderung von Ölheizungen

Umweltminister im Interview: "Ölpreis zu niedrig" und: "Dieser Trend wird sich umdrehen müssen."

Wien (OTS) - Für Umweltminister Andrä Rupprechter ist der Ölpreis derzeit zu niedrig: "Ja, dieser Trend wird sich sicher umdrehen müssen, und zwar in einem gesamteuropäischen, akkordierten Vorgehen", sagt Rupprechter im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Montag-Ausgabe).

Und er präzisiert: "Wir wollen erneuerbare Energieträger konkurrenzfähig machen und das Emissionshandelssystem auf den neuen Klimavertrag abstimmen." Das soll durch eine CO2-Abgabe gewährleistet werden. Rupprechter: "Und zwar nach Intensität des jeweiligen Energieträgers. Das funktioniert in Schweden, ja sogar in Großbritannien und Frankreich schon sehr gut. Aber aus meiner Sicht muss das EU-weit akkordiert werden – 28 Insellösungen haben keinen Sinn."

Rupprechter spricht sich zudem gegen eine weitere Förderung von Ölheizungen aus: "Von Bundesebene her habe ich zwar keine Handhabe, ich werde das aber mit den Landesklimareferenten besprechen. Ich will zudem Ölheizungen von der Wohnbauförderung ausschließen, und als Umweltminister bin auch auch gegen Förderungen der Fachverbände für den Tausch von Ölheizkesseln."

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