• 17.12.2015, 14:17:55
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AK Muhm: „Dürreversicherung aus EU- oder Agrarbudget“

Ernteausfallsversicherung ist wichtig, aber nicht aus dem Katastrophenfonds

Utl.: Ernteausfallsversicherung ist wichtig, aber nicht aus dem
Katastrophenfonds =

Wien (OTS) - „Eine Ernteausfallsversicherung ist eine wichtige
agrarpolitische Maßnahme. Angesichts der Wetterkapriolen sollte die
Sicherheit der Bauern erhöht werden“, so AK Direktor Werner Muhm.
„Das soll aber durch Umschichtungen im Agrarbudget und nicht durch
das Anzapfen anderer Töpfe erfolgen.“ Die EU fördert
Versicherungsbeiträge der Landwirte. „Die Förderung einer
Ernteversicherung sollte aus den EU-Mitteln oder dem Agrarbudget
kommen, nicht aus dem Katastrophenfonds“, so AK Direktor Werner Muhm.

Das Agrarreform-Paket 2014 bis 2020 bietet EU-Gelder für eine
umfassende Ernteversicherung. Im österreichischen Programm zur
Umsetzung der EU-Fördermaßnahmen mit dem Titel „Ländliche
Entwicklung“ werden zwar jährlich 1,1 Milliarden Euro vornehmlich an
die Landwirtschaft ausbezahlt. Die Ernteversicherung wird jedoch in
diesem Maßnahmenkatalog nicht angeboten.

Die Praxis, dass im Schadensfall der Katastrophenfonds angezapft
wird, lehnt die AK ab. Denn damit werden de facto baulichen Maßnahmen
zu Gunsten des Hochwasserschutzes Mittel entzogen. Dabei dient gerade
dieser dazu, Schäden, hier etwa in Form von überfluteten Ackerböden,
erst gar nicht entstehen zu lassen.

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