• 17.12.2015, 12:37:31
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FFG startet neues Förderprogramm „EFREtop“ für Unternehmen

40 Millionen Euro aus EU-Mitteln stehen bis 2020 zusätzlich für Unternehmensforschung zur Verfügung

Utl.: 40 Millionen Euro aus EU-Mitteln stehen bis 2020 zusätzlich
für Unternehmensforschung zur Verfügung =

Wien (OTS/Wien) - Die Österreichische
Forschungsförderungsgesellschaft FFG startet am 21. Dezember ein
neues Förderprogramm. Unter dem Namen „EFREtop“ werden Gelder aus dem
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für
Forschungsprojekte von Unternehmen zur Verfügung gestellt. Insgesamt
können aus der laufenden EU-Finanzierungsperiode (bis 2020) bis zu
41,5 Mio. Euro für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte
abgerufen werden, die FFG stockt diesen Betrag um weitere zehn
Millionen Euro aus eigenem Budget auf, gesamt stehen daher über 50
Mio. Euro zur Verfügung.

„Das neue Programm EFREtop übernimmt die Vorteile des FFG
Basisprogrammes, wie die laufende Einreichmöglichkeit, die rasche
Förderentscheidung und die Offenheit für fast alle Forschungsthemen“,
so die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. „Das
Programm zeichnet sich aber zusätzlich durch höhere Barwerte aus, das
bedeutet, wir können die rechtlich maximal zulässige Förderquote
ausschöpfen.“ Antragsberechtigt sind alle Unternehmen aus Österreich
mit Ausnahme von Wien. Die Auswahl der beantragten Projekte erfolgt
durch den Beirat Basisprogramme nach einer Begutachtung durch die
ExpertInnen der FFG.

EFREtop fördert Projekte im Bereich industrieller Forschung sowie
experimenteller Entwicklung. Bei Projekten der industriellen
Forschung können maximal 50 Prozent der Projektgesamtkosten gefördert
werden, die Obergrenze der Förderung je Projekt liegt bei einer
Million Euro. Bei Projekten im Bereich der experimentellen
Entwicklung werden je nach Unternehmensgröße zwischen 25 und 45
Prozent der Projektgesamtkosten gefördert. Die Förderungen betragen
zwischen 200.000 Euro und drei Millionen Euro (Obergrenze). Die
Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen. Die maximale Laufzeit
beträgt bei der Industriellen Forschung drei Jahre und bei der
experimentellen Entwicklung fünf Jahre. Es ist möglich, aber nicht
Bedingung, Partner in das Projekt einzubinden.

Grundlage für das neue Förderangebot ist das Programm „Investitionen
in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB), das die Verwendung der für
Österreich reservierten Gelder aus dem Europäischen Fonds für
Regionale Entwicklung regelt. Darin wird dem Bereich Forschung und
Innovation eine hohe Priorität eingeräumt, ebenso wie Maßnahmen zur
CO2-Einsparung, zur Energieeffizienz oder für das Wachstum von
Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU). „Mit EFREtop haben wir eine
Win-win-Situation: Unser finanzieller Beitrag zum Programm hat eine
hohe Hebelwirkung, weil vier Fünftel des Förderbudgets aus EU-Mitteln
stammt. Gleichzeitig bieten wir eine zusätzliche, attraktive
Fördermöglichkeit für Unternehmen. Besonders geeignet ist das
Programm für Firmen, die bereits in Forschung und Innovation aktiv
sind“, so die FFG-Geschäftsführer.

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG ist die
nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich.
Sie unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr,
Innovation und Technologie (bmvit) und des Bundesministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) österreichische
Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem
umfassenden Angebot an Förderungen und Services und vertritt
österreichische Interessen auf europäischer und internationaler
Ebene.

Informationen zum Förderangebot der FFG unter www.ffg.at/foerderungen

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