- 15.12.2015, 09:38:27
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1.500 Euro für die Flüchtlingshilfe des Samariterbundes Wien
Spende kommt dem „Haus Sidra“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Meidling zugute

Utl.: Spende kommt dem „Haus Sidra“ für unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge in Meidling zugute =
Wien (OTS/SPW) - Im Rahmen eines MitarbeiterInnen-Fests der SPÖ Wien
Anfang Dezember 2015 konnten die Gäste für die Flüchtlingshilfe des
Samariterbundes Wien spenden. Insgesamt 1.500 Euro kamen so zusammen.
Heute Dienstag wurde ein entsprechender Spendenscheck vom
Landesparteisekretär der SPÖ Wien, Georg Niedermühlbichler und der
Landesparteisekretär-Stellvertreterin, Katharina Schinner an Mag.
Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbundes Wien
übergeben.****
Die Gesamtspende kommt einer Einrichtung des Samariterbundes Wien,
dem „Haus Sidra“ in Meidling, zugute. Es handelt sich um ein Wohnhaus
für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dort finden 30 Burschen
im Alter zwischen 14 und 18 Jahren ein vorübergehendes neues Zuhause.
Der Begriff „Sidra“ bedeutet „Familie“ in der Sprache Tigrinya, die
in Eritrea gesprochen wird und steht für die Gemeinschaft, in der die
Jugendlichen, die vorwiegend aus Syrien und Afghanistan, aber auch
aus dem Irak, Eritrea und Bangladesch kommen, in diesem Wohnhaus
leben.
Vormittags besuchen die Jugendlichen entweder regulär die Schule oder
einen Deutschkurs, zu Mittag wird gemeinsam gekocht und nachmittags
werden sportliche Aktivitäten angeboten. In ihrer Freizeit lernen die
Jugendlichen zusätzlich mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Deutsch –
denn sie wissen, dass sie mit guten Deutschkenntnissen bessere
Chancen im Leben haben. Einige von ihnen haben bereits den
Hauptschulabschluss geschafft, ein paar andere besuchen sogar ein
Gymnasium.
Einige Jugendliche engagieren sich im Sozialbereich: Sie betreuen
ältere Menschen im Geriatriezentrum am Wienerwald. Somit handelt es
sich um ein Projekt, das für alle eine Win-win-Situation ist: Den
älteren Menschen wird Zeit geschenkt, und die jungen Flüchtlinge
nützen jede Chance für zwischenmenschlichen Austausch. Denn
Integration gelingt nur durch den Kontakt zu Menschen.
Im Bereich der unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen ist der
Samariterbund stark auf Spenden angewiesen. Das Taschengeld, das die
Jugendlichen im Rahmen der Grundversorgung bekommen, lässt für
Freizeitaktivitäten keinen Spielraum. Spenden ermöglichen das
Einschreiben in Sportvereine oder die Teilnahme an kreativen
Workshops. (Schluss)
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