• 12.12.2015, 08:00:02
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Wrabetz im „profil“: „Bin kein Alleinherrscher“

„profil“-Interview: ORF-Chef lehnt Doppel-Spitze ab

Utl.: „profil“-Interview: ORF-Chef lehnt Doppel-Spitze ab =

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe
des Nachrichtenmagazins „profil“ begründet ORF-Generaldirektor
Alexander Wrabetz seine neuerliche Kandidatur mit dem Hinweis auf
seine bisherigen Leistungen und sein Know-how. Angesichts „der
unglaublichen Herausforderungen unserer Gesellschaften“ sei die
„Frage eminent“, wie sich eine Gesellschaft informiere. Der ORF habe
unter seiner Verantwortung „die Marktführerschaft in Fernsehen und
Radio“ behauptet. Die digitalen Angebote des ORF würden
„funktionieren“. All das sollte „jemand mit entsprechender Erfahrung
weiter führen“, so Wrabetz.

Eine kolportierte Doppelspitze in der Geschäftsführung des ORF
wäre „nicht gut für die Unternehmensführung“ und „ein fatales Signal
in Richtung einer Proporzlösung“. Er sei als Alleingeschäftsführer
„kein unumschränkter Alleinherrscher“. Es gebe genug
Kontrollinstanzen wie Stiftungsrat und Medienbehörde.
Gegenüber „profil“ schließt Wrabetz die Installierung eines zentralen
Chefredakteurs in der ORF-Information aus, betont aber die
Notwendigkeit einer redaktionellen Hierarchie: „Ich habe immer
gesagt, dass es keinen einzelnen Chefredakteur geben wird, der über
alle Bereiche entscheiden kann. Die Frage ist, auf welcher Ebene und
wie man konkret die journalistische Letztverantwortung gestaltet, die
es ja auch geben muss.“

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