- 11.12.2015, 14:01:28
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WGKK: Chefärztliche Bewilligung für CT/MRT längst abgeschafft
Die Angriffe der ÖVP auf die Gesundheitsversorgung in Wien zeugen von Unwissenheit, kontert WGKK-Obfrau Reischl
Utl.: Die Angriffe der ÖVP auf die Gesundheitsversorgung in Wien
zeugen von Unwissenheit, kontert WGKK-Obfrau Reischl =
Wien (OTS) - „Der Rundumschlag der ÖVP gegen die
Gesundheitsversorgung in Wien zeigt: Die Unwissenheit ist groß –
anstatt sich an Fakten zu orientieren, wird auf niedrigem Niveau
polemisiert.“ Mit diesen Worten kontert Ingrid Reischl, Obfrau der
Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), die aktuellen Angriffe.
So hat die WGKK bereits im Vorjahr die chefärztliche Bewilligung für
Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT)
abgeschafft. Im heurigen Frühling folgten weitere Untersuchungen, für
die keine Bewilligung mehr notwendig ist. Diese sind Ergotherapien
(beim Verein für ergotherapeutische Versorgung, Mobile Ergotherapie)
sowie logopädische Behandlungen. Voraussetzung dafür ist, dass die
Behandlungen oder Therapien bei einem Vertragspartner der WGKK in
Anspruch genommen werden. Für diese Leistungen genügt dann eine
Zuweisung bzw. Verordnung einer/eines niedergelassenen
Vertragsärztin/Vertragsarztes oder einer/eines Wahlärztin/Wahlarztes.
Seit Sommer gelten für Kinder und Jugendliche außerdem
Erleichterungen bei Kunststoffgläsern von Brillen sowie Hörgeräten:
In beiden Fällen wurde die bisherige Bewilligungspflicht für Kinder
bis zum 15. Lebensjahr abgeschafft.
Management ist gefragt
Gerade das Problem rund um die Wartezeiten auf MRT/CT-Untersuchungen
sei nicht selten ein künstlich geschaffener Engpass, argumentiert
Reischl weiter: „Es gibt in diesem Bereich keine Kontingente, sondern
eine Honorarsummen-Obergrenze. Und diese wurde in Wien zuletzt nicht
einmal ausgenutzt.“ Im Jahr 2014 hätten noch knapp 1.200
MRT-Untersuchungen bei vertraglicher Honorierung erbracht werden
können, wiederholt die Obfrau. Es gebe durchaus Institute, die die
vorhandenen Kapazitäten gut managen - inklusive Zeitfenster für
Notfälle. „Richtig ist, dass es mehr Transparenz bei der
Terminvergabe braucht, um zu verhindern, dass Patientinnen und
Patienten dann bevorzugt werden, wenn sie für die Untersuchung privat
zahlen.“
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