Wiener Gemeinderat zum Budget 2016 (18)

Spezialdebatte GGr. Kultur, Wissenschaft und Sport

Wien (OTS/RK) - Für GR DI Martin Margulies (Grüne) spiegle die Vielfalt des kulturellen Angebotes die Offenheit und den demokratischen Reifegrad einer Gesellschaft wider. Aufgabe der Kultur sei es, sich mit Problemen auseinanderzusetzen und Dinge zu hinterfragen. Wien sei durch das Zusammenspiel aller Institutionen -egal ob im Verantwortungsbereich des Bundes oder der Stadt - eine „Weltkulturstadt“. Abschließend hielt er fest, dass die Politik keinen Einfluss auf die künstlerische Arbeit nehmen werde.

GR Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) konterte auf die Forderung der NEOS nach mehr Transparenz, dies sei auch eine langjährige Forderung seiner Fraktion. Bei Anfragen würde stets auf den Datenschutz verweisen. Das Regierungsprogramm sei zwar dicker als beim letzten Mal, er könne aber nichts Explizites erkennen. Wien wachse, die Kultur wachse mit, nicht jedoch das Kulturbudget. Jungen Kreativen müsse geholfen werden, hier würden aber „kreative Ideen“ fehlen. Abschließend lobte er den Siegerentwurf des Wien Museum, hier müsse man aber genau schauen, ob das Projekt tatsächlich so umgesetzt werde.

GR Ernst Woller (SPÖ) hielt eingangs fest, dass das Kulturressort durch die Umstrukturierung „richtig groß geworden“ sei. Das Budget sei doppelt so hoch und das Personal habe sich verfünffacht. Sport und Kultur würden zur Lebensqualität in der Stadt beitragen. Als Zukunftsprojekte nannte er den Eisring Süd, eine weitere „Sport & Fun Halle“ sowie die neue Allianzarena. Das Kulturbudget 2016 sei auf gleich hohem Niveau wie in den vergangenen Jahren. Erfolgsgeschichten wie das Theater an der Wien sowie das Wien Museum würden die hervorragende Arbeit der Stadt im Kulturbereich widerspiegeln.

GR Christoph Wiederkehr, BA (NEOS) sagte, Musical-Produktionen würden in vielen anderen Städten Gewinn abwerfen, in Wien müssten diese hingegen gefördert werden. Hier wäre eine effizientere Arbeit nötig. Im Bereich Wissenschaft und Forschung müsse es eine Bündelung der Anlaufstellen geben. Der Hochschulstandort Wien bedürfe einer „klaren Internationalisierungsstrategie“. Weiters sei eine bessere Zusammenarbeit der unterschiedlichen Hochschulstandorte dringend notwendig.

(Forts.) mak/fis

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