• 11.12.2015, 13:38:29
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Wiener Gemeinderat zum Budget 2016 (18)

Spezialdebatte GGr. Kultur, Wissenschaft und Sport

Utl.: Spezialdebatte GGr. Kultur, Wissenschaft und Sport =

Wien (OTS/RK) - Für GR DI Martin Margulies (Grüne) spiegle die
Vielfalt des kulturellen Angebotes die Offenheit und den
demokratischen Reifegrad einer Gesellschaft wider. Aufgabe der Kultur
sei es, sich mit Problemen auseinanderzusetzen und Dinge zu
hinterfragen. Wien sei durch das Zusammenspiel aller Institutionen -
egal ob im Verantwortungsbereich des Bundes oder der Stadt - eine
„Weltkulturstadt“. Abschließend hielt er fest, dass die Politik
keinen Einfluss auf die künstlerische Arbeit nehmen werde.

GR Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) konterte auf die Forderung der NEOS
nach mehr Transparenz, dies sei auch eine langjährige Forderung
seiner Fraktion. Bei Anfragen würde stets auf den Datenschutz
verweisen. Das Regierungsprogramm sei zwar dicker als beim letzten
Mal, er könne aber nichts Explizites erkennen. Wien wachse, die
Kultur wachse mit, nicht jedoch das Kulturbudget. Jungen Kreativen
müsse geholfen werden, hier würden aber „kreative Ideen“ fehlen.
Abschließend lobte er den Siegerentwurf des Wien Museum, hier müsse
man aber genau schauen, ob das Projekt tatsächlich so umgesetzt
werde.

GR Ernst Woller (SPÖ) hielt eingangs fest, dass das Kulturressort
durch die Umstrukturierung „richtig groß geworden“ sei. Das Budget
sei doppelt so hoch und das Personal habe sich verfünffacht. Sport
und Kultur würden zur Lebensqualität in der Stadt beitragen. Als
Zukunftsprojekte nannte er den Eisring Süd, eine weitere „Sport & Fun
Halle“ sowie die neue Allianzarena. Das Kulturbudget 2016 sei auf
gleich hohem Niveau wie in den vergangenen Jahren. Erfolgsgeschichten
wie das Theater an der Wien sowie das Wien Museum würden die
hervorragende Arbeit der Stadt im Kulturbereich widerspiegeln.

GR Christoph Wiederkehr, BA (NEOS) sagte, Musical-Produktionen
würden in vielen anderen Städten Gewinn abwerfen, in Wien müssten
diese hingegen gefördert werden. Hier wäre eine effizientere Arbeit
nötig. Im Bereich Wissenschaft und Forschung müsse es eine Bündelung
der Anlaufstellen geben. Der Hochschulstandort Wien bedürfe einer
„klaren Internationalisierungsstrategie“. Weiters sei eine bessere
Zusammenarbeit der unterschiedlichen Hochschulstandorte dringend
notwendig.

(Forts.) mak/fis

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