BZÖ-Trodt-Limpl: Mit Förderstopp des Sozialministeriums wird nicht nur das Schicksal von 52 Jugendlichen besiegelt

Auch 28 pro-mente-Mitarbeiter droht Verlust des Arbeitsplatzes

Klagenfurt (OTS) - "Jetzt ist es fix. Die Förderung des Sozialministeriums für das Projekt "works/Lehre" läuft noch bis Ende März 2016. Ursprünglich hätte das Projekt bereits mit Jahresende auslaufen sollen. Damit soll nicht nur das Schicksal von derzeit 52 Jugendlichen besiegelt werden, auch Mitarbeiter werden ihre Existenzgrundlage verlieren. Es ist wirklich unglaublich mit welcher Kaltschnäuzigkeit der Sozialminister vorgeht. Gerade junge Menschen mit mentalen und sozialen Problemen brauchen ausreichend Hilfe, um eine berufliche Chance zu bekommen. Ihnen drohen nun aber das völlige Isolieren und der Verlust von Perspektiven am Arbeitsmarkt", empört sich BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl über das völlig überraschende Einstellen nach über 20 Jahren.
Alleine von 2009 bis 2014 wurden die Jobaussichten von mehr als 350 Jugendlichen deutlich verbessert, trotzdem müssen Mitarbeiter gehen. Betroffen sind die Standorte Klagenfurt, Villach und Wolfsberg. "Durch das Zusammenlegen der Sozialversicherungsanstalten könnten Millionen eingespart werden. Man geht aber den einfachen Weg und setzt den Sparstift bei den Schwächsten der Gesellschaft an, ein Armutszeugnis für einen Sozialminister kurz vor Weihnachten", unterstreicht Trodt-Limpl, die auf eine Weiterführung des Projekts pocht.

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