- 07.12.2015, 08:30:16
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Kasachstans Krisen-Appell
Global vereint und wirtschaftlich stark gegen die wichtigste Bedrohung, den Terrorismus
Utl.: Global vereint und wirtschaftlich stark gegen die wichtigste
Bedrohung, den Terrorismus =
Wien (OTS) - Es bedarf nicht nur der Worte, sondern der Taten. Die
Terroranschläge von Paris mahnen zu neuen Regeln des globalen
Verhaltens. Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew hat vor der
Tribüne der Vereinten Nationen die Initiative ergriffen, um dem
internationalen Terrorismus und Extremismus zu begegnen. Er regt ein
Dokument an, in dem sich alle Länder verpflichten, gemeinsam gegen
diesen Feind vorzugehen statt kleinliche Grenzstreitigkeiten
vorzuschieben. In einem Krieg, der durch keine bestimmte Person
gekennzeichnet ist, der keine klaren Frontlinien hat und gerade
deshalb besonders gefährlich ist.
Kasachstans Staatsoberhaupt denkt, dass die wirtschaftlichen Probleme
in erster Linie die Ursache der negativen Erscheinungen in der Welt
sind und damit auch des Terrorismus. Seine Idee eines globalen
Anti-Krisen-Plans soll die Aufmerksamkeit der Gemeinschaft wecken.
Die Welt braucht neue Wege der Zusammenarbeit, neue Regeln des
Lebens.
Gesunde Wirtschaft ist beste Terrorbekämpfung
Die Krisen der letzten Jahre zeigen die Sinnlosigkeit der Politik des
Isolationismus. Effektivere Instrumente müssen zur Behandlung der
gegenwärtigen Krise eingesetzt werden, welche letztlich die neuen
Konflikte erzeugt hat. Nursultan Nasarbajew meint, die Welt brauche
eine gemeinsame Währung und einen supranationalen globalen
Finanzregulator von hoher Akzeptanz, wie den Wirtschafts- und
Sozialrat der Vereinten Nationen.
in der Entwicklung von Kasachstan selbst sieht er ein Modell des
Bemühens um Einigung und Frieden auf Basis einer gesunden Wirtschaft.
. Es ist das stabilste Land seiner Region, besonders im politischem
Sinne. Und das trotz der geographischen Nähe zu Afghanistan, einer
der wichtigsten Quellen der Instabilität auf dem Kontinent. Ohne
Atomwaffen geht es hier in die Zukunft,
Auf Atomwaffen verzichtet
Kasachstan war das erste Land in der Geschichte, das die
Atomtestgelände schloss. auf das viertgrößte Atomwaffenarsenal
verzichtete und eine Freizone in Zentralasien beschloss. Heute
schlägt der Präsident vor, diese Erfahrungen im Nahen Osten zu
nutzen, wo endlose Kriege stattfinden, die nicht nur Tausende Tote
beklagen lassen, sondern auch unkontrollierte Migration, Terrorismus
und Chaos auslösen.
In der komplizierte Krise von 2008-2009 schaffte Kasachstan
Stabilität mit nur geringen Verlusten. Nun hat das Land einen
ehrgeizigen Turnaround-Plan entwickelt, der die Behörden der Republik
nicht ruhen lässt, bis die Symptome der wirtschaftlichen Probleme
identifiziert und gestoppt sind.
Wettbewerbsfähig durch konsequente Reformen
Viele internationale Fachleute der Wirtschaft haben inzwischen diesen
Plan begrüßt. German Gref (Herrmann Gräf), ein in der kasachischen
Republik geborener bekannter russischer Politiker, der von 2000 bis
2007 Russlands Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel
war und nun Vorstandsvorsitzender der Sberbank und weltbekannter
Wirtschaftsexperte ist, nannte den „Plan der 100 Schritte“ eines der
„besten Dokumente, das er je gesehen hat“. Schon die Umsetzung der
ersten 50 Schritte, würde die „Grundlage für ein ganz anderes
Kasachstan schaffen“.
Zur „neuen Zukunft“, wie sie der Präsident plant, gehören
variantenreiche Formen der Energie, Wasser- und
Lebensmittelsicherheit, aber auch Vertrauen, Verständnis und
konsequente Reformen. Das neuntgrößte Land der Welt, das sich im
Rekordtempo entwickelt, steht nach rund 25 Jahren Unabhängigkeit
hinsichtlich der Lebensqualität, Wettbewerbsfähigkeit und des
unternehmerischen Umfeldes an der Spitze der GUS-Staaten. Kasachstan
sieht sich nun gemäß seinem Präsidenten bis 2050 unterwegs zu den Top
20 Ländern der Welt und möchte in diesem Sinne Impulsgeber für andere
Länder sein.
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