Mitterlehner und Pröll: IST Austria besticht mit wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kompetenz

Wissenschaftsminister und Landeshauptmann präsentieren wirtschaftliche Evaluierung - Positives Zeugnis und optimistischer Blick in die Zukunft

Wien (OTS/BMWFW) - Anlässlich der Eröffnung des neuesten Labor- und Bürogebäudes am Campus des IST Austria in Klosterneuburg präsentierten Vizekanzler und Bundesminister Reinhold Mitterlehner und Landeshauptmann Erwin Pröll heute die wichtigsten Ergebnisse einer umfassenden wirtschaftlichen Evaluierung des IST Austria. "Wir wissen, dass am Standort Klosterneuburg erstklassige wissenschaftliche Arbeit geleistet wird. Nun haben wir auch den Beleg, dass die wirtschaftliche Entwicklung absolut in die richtige Richtung geht. Das IST Austria ist ein wichtiges langfristiges forschungspolitisches Projekt der Bundesregierung und wir achten darauf, dass die vom Steuerzahler zur Verfügung gestellten Mittel bestmöglich eingesetzt werden", so Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner.

"Für das Land Niederösterreich stellt das IST Austria das Flaggschiff unserer wachsenden Wissenschaftsflotte dar. Wer exzellente Grundlagenforschung heute im Land hat, ist für das Morgen in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht ungleich besser gerüstet als Länder, die glauben, dass aktive Zukunftsgestaltung ohne Wissenschaft möglich sei. Es freut mich deshalb ganz besonders, dass wir heute nur Gutes über IST Austria berichten können und erneuern deshalb aus Überzeugung unser Bekenntnis zum Erfolgsprojekt IST Austria durch die "Gemeinsame Erklärung". Sie unterstreicht die Richtigkeit der Prinzipen des IST Austria sowie dessen Unabhängigkeit und bestätigt unsere Bereitschaft das Projekt weiterhin aktiv und mit Leidenschaft zu unterstützen", so Landeshauptmann Erwin Pröll.

Die aktuelle wirtschaftliche Evaluierung, erstellt durch Experten von Price Waterhouse Coopers (pwc), Drees & Sommer sowie Technopolis stellt dem IST Austria ein grundsätzlich positives Zeugnis aus. Demnach werden die von Bund und Land Niederösterreich zur Verfügung gestellten Mittel sparsam, zweckmäßig und wirtschaftlich eingesetzt und der wissenschaftliche Entwicklungsplan korrespondiert gut mit jenem finanziellen Rahmen, der dem IST Austria für seinen Aufbau bis zum Jahr 2026 von der Republik Österreich und dem Land Niederösterreich zugesichert wurde. Aufgrund der guten administrativen und finanziellen Strukturen, sowie der schon bisher erfolgreichen Rekrutierung von internationalen Spitzenforschungspersönlichkeiten, wird dem IST Austria eine positive Zukunftsentwicklung und die "Erreichung der im IST Austria-Gesetz und den darauf basierenden Vereinbarungen definierten Ziele" prognostiziert.

Um das künftige Wachstum auch in Zukunft so gut wie bisher zu bewältigen, gibt die Evaluierung auch klare Empfehlungen für eine laufende Optimierung und Verbesserung der Organisation und der Abläufe. "Die Ziele, die wir dem IST Austria vorgeben sind ambitioniert. Daher ist es wichtig, dass das Wachstum behutsam passiert, damit die Organisation und die handelnden Personen mit der dynamischen Entwicklung Schritt halten können", so Mitterlehner. Nachholbedarf gibt es laut Evaluierung etwa bei der stärkeren Koordination aller beteiligten Institutionen. Zu diesem Zweck wurde heute auch eine gemeinsame Erklärung zwischen BMWFW, Land Niederösterreich und IST Austria geschlossen. Zudem sollen jährliche hochrangige Treffen aller Akteure zum Informationsaustausch und zur Sicherstellung der gemeinsam getragenen Zielsetzungen stattfinden.

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