• 30.11.2015, 14:50:25
  • /
  • OTS0177 OTW0177

VCÖ zu COP21: Think global, act local - 15 Tipps für klimafreundliche Mobilität

VCÖ: Verkehr ist Österreichs größtes Sorgenkind beim Klimaschutz

Utl.: VCÖ: Verkehr ist Österreichs größtes Sorgenkind beim
Klimaschutz =

Wien (OTS) - Die Zukunft der zukünftigen Generationen hängt
wesentlich von den Ergebnissen der Klimakonferenz COP21 in Paris ab.
Alle wissen „there’s no Planet B“, wie es US-Präsident Barack Obama
immer wieder betont. Die heutige Generation ist die letzte, die den
Klimawandel bremsen kann. Globale Rahmenbedingungen sind für den
Klimaschutz unverzichtbar, ebenso der Beitrag von jedem und jeder
einzelnen. Der VCÖ bietet auf seiner Website unter www.vcoe.at
Klimaschutz-Tipps für den Alltag.

"Die Menschheit ist aufgerufen, sich der Notwendigkeit bewusst zu
werden, Änderungen im Leben, in der Produktion und im Konsum
vorzunehmen, um diese Erwärmung zu bekämpfen.“ (Papst Franziskus in
der Umweltenzyklika „Laudato Si“)

"Je mehr Erdöl verbrannt wird, umso stärker wird der Klimawandel
angeheizt. Die Folge ist, dass noch mehr Regionen unbewohnbar werden,
was wiederum zusätzliche Migrationsbewegungen auslöst. Es ist die
Aufgabe der heutigen Generation zum Schutz unserer Kinder und
Kindeskinder Maßnahmen zu setzen, die die Erderwärmung bremsen. Die
Maßnahmen sind vorhanden und sie sind bekannt. Jetzt ist es wichtig,
vom Wissen zum Handeln zu kommen", stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen
anlässlich des heutigen Beginns der Klimakonferenz COP21 fest.

Der Verkehr ist in der EU der größte Problembereich beim Klimaschutz,
besonders auch in Österreich. Noch im Jahr 1990 verursachte in
Österreich der Sektor Raumwärme so viele Treibhausgas-Emissionen wie
der Verkehr. Doch während im Bereich der Raumwärme durch wirksame
Maßnahmen die Treibhausgas-Emissionen deutlich verringert wurden,
nahmen die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrs um mehr als 60
Prozent zu. Heute verursacht der Verkehr bereits drei Mal so viele
Treibhausgas-Emissionen wie die Raumwärme.

"Die Energiewende ist ohne Mobilitätswende nicht erreichbar. Gerade
im Verkehrsbereich haben Klimaschutz-Maßnahmen einen vielfältigen
Nutzen", betont VCÖ-Expertin Rasmussen. Wird zum Beispiel weniger mit
dem Auto gefahren und stattdessen häufiger mit Öffis und Rad oder
mehr zu Fuß gegangen, werden sowohl die klimaschädlichen Emissionen
als auch die gesundheitsschädlichen Schadstoffe verringert und die
Luftqualität verbessert.

Klimaschutz im Verkehr ist ein Jobmotor: Pro eine Milliarde Euro
werden durch Investitionen in den Ausbau der Schiene oder in die
Infrastruktur für das Radfahren um rund 50 Prozent mehr Arbeitsplätze
geschaffen als durch den Bau von Autobahnen. Die privaten Haushalte
wiederum sparen sich viel Geld, wenn sie mehr Erledigungen mit Öffis,
Rad oder zu Fuß machen können. Mehr klimafreundliche Mobilität
allgemein und die Elektromobilität im besonderen machen Österreich
vom Erdöl unabhängiger, weniger Geld fließt für Erdölimporte in die
Kassen von Regimen, wo Menschenrechte mit den Füßen getreten werden.

Wichtige Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Mobilität sind
unter anderem eine gute Nahversorgung, eine verkehrssparende
Stadtplanung und Siedlungsentwicklung, der Ausbau des nachhaltigen
Mobilitätsangebots sowie mehr Carsharing-Angebote. Jeder und jede von
uns kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der VCÖ hat auf
seiner Website unter www.vcoe.at 15 Tipps für klimafreundliche
Mobilität zusammengestellt.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VCO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel